SoftMaker Office 2010

Software-Kurztest: "SoftMaker Office 2010"

30.3.2010 von Redaktion pcmagazin und Tom Rathert

Softmaker Office 2010 aus dem Nürnberger Programmierhaus deckt mit Textverarbeitung Textmaker, Tabellenkalkulation Planmaker und der Präsentations-Software Presentations die Grundmodule für die tägliche Büroarbeit ab. Hinzu kommt noch das Programmier-Tool Basicmaker, mit dem sich die Module an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen, sowie ein Tool, um das Office auf einen USB-Stick zu installieren, damit Sie es immer dabei haben. Im Test hat dies perfekt funktioniert.

ca. 1:05 Min
Ratgeber
Software-Kurztest 04/10
Software-Kurztest 04/10
© Archiv

Microsoft-Office-Dokumente im DOCX-Format ließen sich im Test problemlos öffnen. Einzig doppelt durchgestrichene Buchstaben oder besondere Unterstreichungen wie eine Punkt-Strich-Linie hat Textmaker nicht dargestellt. Für längere Dokumente wie Seminararbeiten lassen sich Quell- oder Bildverzeichnisse problemlos anlegen.

Ebenso komfortabel klappte das Ausdrucken von Serienbriefen mit der integrierten Datenbank (DB-Format). Das Hindernis, dass die Datenbank keine Outlook-Kontakte importiert und Outlook (in der 2010-Version) nicht mehr nach DB exportiert, ließ sich leicht umgehen. Für den Extension-Manger, der im März als Update rauskommen soll, gehört jedoch ein direkter Outlook- Kontakte-Import sowie die Übernahme von passwortgeschützten Dokumenten.

Planmaker stellt auch bei komplexen Funktionen von Microsoft Excels XLSX-Dateien die Formatvorgaben korrekt dar. Diagramme wie Linien-, Flächen und 3D-Diagramme werden normal dargestellt. Lediglich Datumsangaben im Diagramm mussten nachformatiert werden. PDF-Export und die sehr gute Rechtschreibkontrolle aus der Vorversion 2007 hat Softmaker noch mal verbessert.

Neu sind in PlanMaker 2010 auch die Formelüberwachung zur Fehlersuche in Arbeitsblättern, ein Szenariomanager, externe Referenzen und eine Vervierfachung der Blattkapazität. Eine Besonderheit bei Presentations sind die Folienübergänge auf DirectX-Basis. Durch die USB-Version kann man die Vorträge immer dabei haben, ohne Formatkomplikationen fürchten zu müssen.Das Paket kostet 69,95 Euro und besitzt drei Lizenzen. Eine Campuslizenz für Schulen und Unis kostet nur 29,95 Euro. Die Privatlizenz für Schüler, Studenten und Lehrer (nur ein Rechner) für Zuhause kostet dann 29,95 Euro.

Fazit

Softmaker Office 2010 erfüllt alle Aufgaben, die im Büro- und Unialltag anstehen sehr gut. Einzig ein E-Mail-Client fehlt.

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