Fotos unterwegs optimieren

Bildbearbeitungs-Apps: Weitere Alternativen

23.3.2018 von Heico Neumeyer

ca. 1:40 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
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  3. Bildbearbeitungs-Apps: Lightroom for mobile im Test
  4. Bildbearbeitungs-Apps: Enlight im Test
  5. Bildbearbeitungs-Apps: Picsart im Test
  6. Bildbearbeitungs-Apps: Weitere Alternativen

Photoshop Express 

Melden Sie sich kostenlos bei der Creative Cloud von Adobe an, um die Gratis-App Photoshop Express für Android und iOS vernünftig zu nutzen. Die Oberfläche ist unnötig umständlich, aber Sie erhalten eine solide manuelle und exzellente automatische Kontrastkorrektur, dazu die starke Dunstentfernung, Rote- Augen-Reparatur und das Nötigste gegen Rauschen und schlappe Schärfe. Auch schlichte Rahmen und Fototableaus produziert die App. Beim Exportieren und Teilen steuern Sie Pixelmaße und JPEG-Qualität.
Nachteile: kein Weißabgleich per Tipp und ausführliche Retusche nur in Photoshop Fix.

Bildbearbeitung mobil: Photoshop Express
Bildbearbeitung mobil: Photoshop Express
© Screenshot WEKA / ColorFoto

Photo Editor 

An erfahrene Bildbearbeiter mit Android-Gerät richtet sich der kostenlose Photo Editor. Die Werbung können Sie für 3,70 Euro abstellen, und Sie sollten etwas Zeit zur Einarbeitung investieren. Drin ist alles, was Sie für die tägliche Arbeit brauchen: Kontrastverbesserung per Gradationskurve oder Histogramm, örtliches Aufhellen, Fleckenretusche, umständliches Entrauschen und eine Perspektivkorrektur. Natürlich können Sie zuschneiden und drehen. Die Textfunktion des Photo Editor gibt es bei der Konkurrenz schon seltener, und zu den besonderen Raritäten zählt die Bearbeitung der Exif-Kameradaten.  Achtung: Es gibt mehrere Apps namens Photo Editor – die von dev.macgyver ist die richtige.

Bildbearbeitung mobil: Photo Editor
Bildbearbeitung mobil: Photo Editor
© Screenshot WEKA / ColorFoto

Photoshop Fix 

Dieser kostenlose Photoshop-Ableger Photoshop Fix für Android- oder iOS-Geräte erledigt speziell Retuschen. Eine kostenlose Anmeldung bei der Creative Cloud ist unvermeidlich. Verformen Sie Ihre Aufnahmen gummiartig per „Verflüssigen“, oder ändern Sie Porträts mit besonderen Porträt-Tricks à la Photoshop und Photoshop Elements: Nutzen Sie die vielen Regler für Augengröße, Lächeln oder Nasenbreite. 

Auch weitere Techniken kennen Photoshop-Nutzer bereits: Der Reparieren-Pinsel versteckt Schönheitsfehler, und der mobil selten angebotene Kopierstempel dupliziert ausgewählte Bildzonen 1:1. Glätten oder schärfen Sie Zonen per Wisch, und steuern Sie anschließend bei allen Werkzeugen die Intensität, ideal für Retuschen nach Maß. Die App erlaubt keine präzise Tonwertkorrektur, nicht einmal Weißabgleich und Histogramm sind drin.

Bildbearbeitung mobil: Photoshop Fix
Bildbearbeitung mobil: Photoshop Fix
© Screenshot WEKA / ColorFoto

Affinity Photo für iPad 

Die 22-Euro-App gehört zu den teuersten und stärksten Bildbearbeitern für unterwegs. Allerdings: Sie läuft nur auf iPads, also auf Tablet-Computern von Apple. Für Apple-Handys gibt es die App nicht, ebensowenig für Android-Mobilgeräte. iPad-Nutzer freuen sich jedoch über eine ausgewachsene Bildbearbeitung, die fast schon an PC-Programme wie Photoshop CC herankommt. 

Dazu gehören aufwendige RAW-Bearbeitung, Kontrastkorrektur mit Einstellungsebenen und Ebenen-Montagen, die Sie mit Affinity Photo für Windows oder Mac austauschen können. Bei Fehlerretusche und Auswahltechnik bleibt Affinity unerreicht.

Bildbearbeitung mobil - Affinity Photo
Bildbearbeitung mobil - Affinity Photo
© Screenshot WEKA / ColorFoto
Testsiegel ColorFoto Affinity Bildbearbeitung 3/2018
© WEKA Media Publishing GmbH

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