Intelligent und sicher

Smart-Home-Lösungen: Klassische Maßnahmen

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Mit einer zusätzlichen mechanischen Barriere lässt sich das „schnelle“ Aufhebeln meist verhindern.

Die Empfehlung der Kriminalpolizei heißt Mechanik vor Elektronik. Aufhebeln ist bei Einbrüchen die gängigste Methode. Mechanische Barrieren können derartige Versuche durch den Faktor Zeit vereiteln. Denn Otto Normaleinbrecher gibt laut Statistik nach ca. drei Minuten auf.

Firmen wie DOM und ABUS bieten viele Produkte für den privaten Bereich an, die sich nachrüsten lassen. Klassische Sicherheitstechnik setzt an den Schwachpunkten an: bei Fenstern und Türen.

Angriffspunkt Haustür

Herzstück einer sicheren Tür ist ein Profilzylinder der neuesten Generation. Er steckt im eigentlichen Schloss und betätigt bei einer Schlüsseldrehung den Schließmechanismus. Damit er nicht herausgezogen werden kann, darf er nicht vorstehen und sollte zusätzlich mit einem Sicherheitsbeschlag geschützt werden. 

Moderne Türzylinder integrieren komplexe mechanische Technik aus Stiften, Kugeln und Federn, die präzise zusammenarbeiten. Für optimale Sicherheit sollten mindestens fünf- oder sechsstiftige Systeme eingebaut werden. 

Es gibt auch Zusatzschlösser zum Drehen oder Kettenschlösser, die bei Bedarf zusätzlich zum eigentlichen Standard-Türschloss montiert werden.

Schwachpunkt Fenster

Für Fenster gilt: unbedingt abschließbare Griffe anbringen. Scheiben werden vom Täter selten komplett zerstört, um durchzusteigen, eher aufgebohrt, um einen Durchgriff für den Fenstergriff zu haben. 

Sowohl bei Fenstern als auch bei Türen bieten sich zusätzliche Stangenschlösser an, die über die gesamte Höhe reichen und mit mehreren Schließpunkten absichern.

Lese-Tipp: Clevere Fenster-Gadgets

Auch die Scharnierseite von Fenstern und Türen sollte mit Extra-Schutzblechen versehen werden. Gut sichtbar und damit abschreckend sind massive, abschließbare Querstangen – für Fenster innen, für Haustüren auch außen.

Auf Zertifikate achten: Güte RC 2 & DIN-Normen

Generell sollte man auf die Widerstandsklasse achten und nur Produkte der Güte RC 2 (Resistance Class) oder höher wählen. Alle Teile sollten außerdem nach deutschen DIN-Normen zertifiziert sein und die Prüfsiegel wie TÜV und/oder VdS tragen. Infos dazu gibt es auch auf den meisten Polizeirevieren.

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