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Post-Credit-Scenes des neuen Marvel-Films erklärt

Shang-Chi: Das bedeuten die beiden Abspannszenen

Wie für das MCU üblich besitzt auch "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings" zwei Abspannszenen. Wir erklären, was die Post-Credit-Scenes bedeuten.

© The Walt Disney Company

Mit "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings" startete am 02. September der 25. Film des MCU.

Nachdem sich "Black Widow" auf die Anfänge des Marvel Cinematic Universe besann und uns eine geerdetere Geschichte präsentierte, schlägt "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings" voll in die entgegengesetzte Richtung aus. Nicht nur verlässt man altbekannte Superhelden-Pfade und streut stattdessen eine gute Portion Wuxia (chinesisches Helden-Märchen) ein. Auch gehören übernatürliche Superwaffen, Fabelwesen und ewiges Leben zum Repertoire des Films.

Eines bleibt jedoch bei all den Neuerungen gleich: Auch "Shang-Chi" endet nicht mit dem Beginn des Abspanns, sondern liefert uns in gleich zwei Szenen einen Ausblick auf das, was im MCU in den kommenden Monaten und Jahren anstehen dürfte. Während manche der Ankündigungen ziemlich offensichtlich sind, bleiben andere noch sehr wage und laden zum Spekulieren ein.

Wir haben uns die Abspannszenen für Sie angeschaut und analysiert, was die beiden kurzen Sequenzen für die Zukunft des MCU bedeuten könnten.

Spoilerwarnung: Im kommenden Text gehen wir auf die Abspannszenen des gerade im Kino erschienenen Marvel-Films "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings" ein. Zudem könnten bereits künftige Wendungen innerhalb des MCUs vorweggenommen werden. Wer sich nicht spoilern lassen möchte, sollte zu einem späteren Zeitpunkt zurückkehren. Stattdessen empfehlen wir einen Blick in unseren Ratgeber "Marvel-Filme und -Serien: Das ist die richtige Reihenfolge."

Shang-Chis Abspannszenen erklärt: Die Organisation der Zehn Ringe

Nach dem Tod von Shang-Chis Vater Xu Wenwu scheint das Ende der Verbrechensorganisation der Zehn Ringe besiegelt. Doch die Post-Credit-Szene verrät uns, dass das nicht stimmt. Denn Wu Xialing, Shang-Chis Schwester, scheint in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten und die kriminellen Machenschaften vom Anwesen der Wus fortsetzen zu wollen - obwohl sie ihrem Bruder zuvor gegenteiliges versprach.

Dabei verpasst die frischgebackene Verbrechensfürstin der angestaubten Organisation eine Rundumerneuerung. Neben der Verschönerung des Anwesens durch Street Art lässt sie nun auch die Mädchen und Frauen der Zehn Ringe am rigorosen Training teilnehmen - etwas, das ihr ihr Vater stets verboten hatte.

Zurück lässt uns die Szene mit dem Schriftzug "The Ten Rings will be back." Dass die Verbrechensorganisation im MCU erneut auftreten wird, steht damit außer Frage. Unklar ist allerdings noch, ob sie sich als Gegenspieler (etwa in Zusammenarbeit mit der Contessa Valentina Allegra de la Fontaine) oder unerwartete Verbündete positionieren wird. So oder so dürfte Shang-Chi über die kriminellen Ambitionen seiner Schwester nicht erfreut sein.

Post-Credit-Scene erklärt

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Shang-Chis Abspannszenen erklärt: Der Ursprung der Zehn Ringe

Nicht nur über die gleichnamige Verbrechensorganisation erfahren wir in den Abspannszenen mehr. Auch die namensgebenden Ringe selbst sind Teil der Post-Credit-Scenes. Denn Katy und Shang-Chi werden während des Abspanns von Wong bei einem unterhaltsamen Barabend mit Freunden gestört, um die mächtigen Artefakte analysieren zu lassen. Kleines Detail am Rande: Dr. Strange ist während der Szene nirgendwo zu sehen. Ist er bereits mit Spider-Man im Multiversum verschwunden?

Neben Wong sind auch Captain Marvel und Bruce Banner Teil des Untersuchungsteams. Erstere wird kommendes Jahr in "The Marvels" erneut auftreten. Zweiterer scheint wieder er selbst zu sein, nachdem man ihn in "Avengers: Endgame" noch in der Gestalt des Hulks sah. Banner hat seinen nächsten Auftritt in der ebenfalls 2022 startenden Serie "She-Hulk."

Die drei Avengers sind sich unklar über den Ursprung der Zehn Ringe. Ausschließen können sie, dass die Ringe im Kodex von Kamar Taj vorkommen, aus Vibranium gefertigt sind oder von einer bekannten Alienrasse stammen. Gleichzeitig sollen die Artefakte mehrere tausend Jahre alt sein und ein Signal aussenden. Wer also fertigte die Ringe und mit wem kommunizieren sie?

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In den Comics ist der Ursprung der Ringe einwandfrei geklärt. Dort fand der Mandarin die Artefakte an Bord eines Makluaner-Schiffes, dessen Besitzer er tötete. Einer der bekanntesten Makluaner, der Drache Fin Fang Foom, könnte das Vorbild für den bösen Dweller gewesen sein. Dass sich im Universum noch weitere Dweller befinden, die die Ringe ursprünglich erschufen, erscheint möglich, wirkt für uns aber eher abwegig.

Wahrscheinlicher ist, dass Marvel den Ursprung der Zehn Ringe für das MCU anpasst. So könnten die Ringe beispielsweise in Zusammenhang mit Kang dem Eroberer stehen, der seinen ersten Auftritt in "Loki" hatte und künftig wohl als neuer Oberbösewicht im MCU agieren wird. Einer seiner Versionen könnte die Ringe als mächtige Waffe im Krieg der Multiversen erschaffen haben.

Auch könnten die Zehn Ringe im Zusammenhang mit den Ewigen stehen. Die mächtigen, unsterblichen Wesen haben noch in diesem Jahr ihren ersten Auftritt in "The Eternals." Für uns erscheint dies die glaubhafteste Option, denn "Shang-Chi" würde somit eine direkte Brücke zum kommenden MCU-Film schlagen.

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