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Rechnungen, Buchhaltung und Warenwirtschaft: sevDesk im Praxistest

sevDesk macht den grauen Mäusen unter den Buchhaltungs-Programmen Konkurrenz. Doch wie gut lassen sich Rechnungen, Buchhaltung und Warenwirtschaft damit wirklich erledigen? Wir haben SevDesk getestet.

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© shutterstock

Wir testen kaufmännische Software.

Der Alltag in einem kleinen Unternehmen ist anspruchsvoll: Kunden, Mitarbeiter und Behörden - jeder hat Wünsche. Zum Schluss soll sich die Mühe natürlich auch finanziell lohnen, möglichst ohne dass Familie und Freizeit zu kurz kommen. Software, die die Arbeit erleichtert, kommt da gerade recht und speziell ein Buchhaltungs-Programm gehört zur Pflichtausstattung eines modernen Unternehmens. Ein solches Programm erstellt Rechnungen schnell und präzise, sorgt für ein stimmiges Zahlenwerk und korrekt gezahlte Steuern ohne Säumniszuschläge.

Am Markt finden Sie eine Vielzahl entsprechender Programme. Vielen davon merkt man an, dass sie in einer anderen Zeit entstanden sind. Sie funktionieren nur unter Windows, erfordern teure Netzwerklizenzen und machen auch optisch wenig Lust auf „Bürokram“. Vor diesem Hintergrund ist uns sevDesk aufgefallen. Als web-basierte Software starten Sie es einfach durch Besuch von sevdesk.de, ganz ohne nervige Updates und auf jedem Computer mit Internet-Zugang. Die Software spricht optisch an und nutzt moderne Technik. Belege werden zum Beispiel per Handy gescannt, automatisch ausgewertet und abgelegt. All das ist Grund genug für einen näheren Blick.

Einstieg in sevDesk

sevDesk können Sie nach kurzer Online-Registrierung auf sevdesk.de 14 Tage lang kostenlos testen. Danach bezahlen Sie eine monatliche Gebühr. Deren Höhe hängt vom gebuchten Funktionsumfang und von der Vertragslaufzeit ab. sevDesks Funktionsumfang besteht aus drei aufeinander aufbauenden Paketen: 

  • „Rechnungen“ umfasst das Schreiben von Angeboten, Rechnungen, Zahlungserinnerungen und Gutschriften. Dazu bringt sevDesk ein Adressbuch mit, in dem Sie Interessenten und Kunden hinterlegen können.
  • „Buchhaltung“ besteht aus wiederkehrenden Rechnungen („Abos“), Auftragsbestätigungen und Lieferscheinen und der digitalen Belegverwaltung. Auch ziehen die Gewinnermittlung und die Umsatzsteuervoranmeldung, Kassenbuch und die Anbindung des Online-Bankings in diesem Paket mit ein.
  • „Warenwirtschaft“ bringt zusätzlich die Lagerverwaltung, Bestandsbuchungen sowie das Management von Lieferantenpreisen und Kundenpreisen mit. 

Wer nur das Paket Rechnungen bucht, der bezahlt monatlich ab 6,50 Euro. Packen Sie das Buchhaltungs-Paket obenauf, dann schlägt sevDesk monatlich mit Kosten ab 13,50 Euro zu Buche. Inklusive Warenwirtschaft kostet der Dienst monatlich ab 39,50 Euro. Die Preise gelten jeweils für eine 24monatige Vertragslaufzeit. Bei jährlicher oder gar monatlicher Kündigungsfrist wird sevDesk aber auch nicht viel teurer, rechnen Sie mit etwa 10 bis 15 Prozent. Alle Preise sind Nettopreise und verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer. 

Wie sich die Module einzeln schlagen, erfahren Sie auf den folgenden Seiten. Vorab gibt es unser Fazit und einen Tipp.

sevDesk: So einfach geht's

Quelle: sevDesk
sevDesk zeigt, wie einfach Sie Ihre Buchhaltung erledigen können.

Fazit und Tipp: Anforderungen im Vorfeld definieren

Buchhaltungs-Software begegnen wir grundsätzlich skeptisch (der Autor ist als freier Journalist und Inhaber einer Internet-Agentur seit über 20 Jahren selbständig). „Rechnungen schreiben und Buchungen erledigen“ können viele Programme. Doch viele engen den Nutzer ein, weil sie nicht genügend Feineinstellungen bieten, um entscheidende Details der Praxis im einzelnen Unternehmen abzubilden.

sevDesk ist besser, denn es bietet genau die sonst so häufig vermissten, zahlreichen Feineinstellungen und Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel kundenindividuelle Preise, wiederkehrende Rechnungen und EU-Rechnungen. Durch diese Flexibilität hebt sich sevDesk ab, reduziert das Risiko einer Fehlinvestition und hat das Potential, mit Ihren Anforderungen mit zu wachsen. Dass sevDesk trotz der Funktionsvielfalt übersichtlich und bedienbar geblieben ist, zählen wir ebenfalls zu den Pluspunkten.

Trotzdem ein Tipp aus der Praxis: Klicken Sie in der Test-Phase von sevDesk nicht nur ein bisschen in der Oberfläche herum, sondern buchen Sie echte Geschäftsvorfälle, insbesondere die nicht alltäglichen. So stoßen Sie zuverlässig auf mögliche Probleme und können den sevDesk-Support auch mal um Unterstützung bitten. 

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