Projektplanung leicht gemacht

Schritt für Schritt zum Webauftritt

Eine gelungene Website erkennt man nicht nur an ihrem äußeren Erscheinungsbild. Sie muss auch ihre Zielgruppe ansprechen, reibungslos funktionieren und inhaltlich überzeugen. Lesen Sie hier, was Sie auf dem Weg zum passenden Webauftritt beachten sollten.

Inhalt
  1. Schritt für Schritt zum Webauftritt
  2. Teil 2: Schritt für Schritt zum Webauftritt

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Schritt für Schritt zum Webauftritt

Eine eigene Website ist für viele Privatpersonen, Firmen und Freiberufler inzwischen fast ebenso selbstverständlich wie der Telefonanschluss. Wenn man sich aber verschiedene Webpräsenzen ansieht, wird sehr schnell deutlich, dass viele mit der heißen Nadel gestrickt wurden. Ein guter Webauftritt verlangt weitaus mehr, als dass man nur auf die Schnelle ein paar Bilder und Texte zusammenstellt. Fehlen beispielsweise konkrete Vorstellungen über Sinn und Inhalt, ist der angesprochene Personenkreis nicht eindeutig adressiert oder die Struktur der Website undurchschaubar, ist das Projekt schnell zum Scheitern verurteilt.

Um Ihnen Frustrationen und damit verbundene Fehlinvestitionen zu ersparen, haben wir im Folgenden einige grundlegende Gesichtspunkte zusammengetragen, die Sie bei der Planung Ihres künftigen Webauftritts berücksichtigen sollten. Dabei erhebt unser Katalog aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er muss beispielsweise bei der Planung eines Onlineshops um Kriterien wie Produktpräsentation, Warenkorb-System und Bezahlverfahren ergänzt bzw. modifiziert werden.

Vorteile

Die Vorteile des eigenen Webauftritts liegen auf der Hand: Im Gegensatz zu Anzeigen oder Produktkatalogen können Sie hier unbegrenzt Informationen präsentieren. Eine Website ist rund um die Uhr verfügbar – für Freunde, Verwandte und Gesprächspartner. Sie vermittelt Ihren (potenziellen) Kunden das Bild eines modernen Unternehmens. Neue Inhalte und aktuelle Informationen lassen sich unkompliziert und zeitnah zur Verfügung stellen.

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Anstatt Ihre Website selbst zu programmieren, können Sie auch Homepage-Baukästen benutzen.

Machen Sie sich in diesem Zusammenhang auch klar, welche konkreten Vorteile Sie von einem Internetauftritt erwarten. Möchten Sie nur sich selbst und vielleicht Ihr Hobby vorstellen, um es mit anderen zu teilen? Beabsichtigen Sie, Ihre Webpräsenz zum Austausch von Neuigkeiten und Informationen zu nutzen? Wollen Sie Ihre Firma bekannter machen, ein Forum zu einem bestimmten Thema einrichten oder eine Dienstleistung anbieten?

Nachteile

Auch mit den Nachteilen eines Webauftritts sollten Sie sich frühzeitig vertraut machen, um nicht von zu hochgesteckten Erwartungen enttäuscht oder von den dauerhaften Folgen überfordert zu werden. Neben einem sicheren Gespür dafür, was Ihre Zielgruppe wirklich anspricht, sollten Sie auch den Aufwand nicht unterschätzen, der erforderlich ist, um die Website oder den Onlineshop aktuell zu halten. Ebenso wenig darf die Konkurrenzsituation im Internet unterschätzt werden. Während der verunsicherte Kunde in einem Ladenlokal noch abwägen mag, ob er vor seiner Kaufentscheidung erst noch den Weg zum Mitbewerber antritt, ist die Konkurrenz im Web immer nur einen Mausklick entfernt.

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Zielformulierung

Am Ende Ihrer Überlegungen sollten Sie über Ihre angestrebten Ziele Klarheit gewonnen haben und nach Prioritäten ordnen können. Das ist hilfreich für die spätere Umsetzung und stellt sicher, dass man sich nicht in einem Wust von diffusen Plänen verheddert oder frustriert aufgibt, weil man gar nicht mehr weiß, wo man anfangen und wo man weitermachen soll. Für den Fall, dass Sie Ihre Website gewerblich betreiben wollen, sollten Sie auch rechtzeitig überlegen, wie Sie sie in Ihre unternehmerischen Aktivitäten einbinden wollen. Der personelle und finanzielle Aufwand, mit dem Sie bei der Umsetzung und der anschließenden Pflege rechnen müssen, ist abhängig davon, welchen Stellenwert Sie Ihrem Webauftritt beimessen.

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Konkurrenzanalyse

Wenn Sie bereits absehen können, dass Sie eine Website betreiben werden, die im Wettbewerb zu anderen steht, dann sollten Sie vor Projektbeginn auch eine Konkurrenzanalyse durchführen. Prüfen Sie die Webauftritte der Mitbewerber z.B. im Hinblick auf ihre Inhalte und deren Präsentation, auf die grafische Gestaltung, den Funktionsumfang und zusätzliche Features, auf die technische Realisierung und auf eventuelle Alleinstellungsmerkmale. So lässt sich recht genau feststellen, wo man im Verhältnis zu den anderen steht, auf welchen Gebieten man Stärken und auf welchen man Schwächen aufweist.

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Zielgruppe

Es macht einen großen Unterschied, ob Sie mit Ihrer Website z.B. junge Leute oder Mitglieder der Industrie- und Handelskammer ansprechen wollen. Während multimediale Elemente und grelles Design auf einer Hip-Hop-Seite vermutlich gut ankommen, wirkt dies bei um Ernsthaftigkeit und Seriosität bemühten Firmen, Behörden oder Einrichtungen äußerst deplaziert. Beabsichtigen Sie, verschiedene Zielgruppen zu adressieren, dann sollten sie diese untereinander priorisieren. Im Zweifel lässt sich dann in Fällen gegensätzlicher Anforderungen anhand der Rangfolge leichter entscheiden.

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Beschreiben Sie Ihre angepeilte Zielgruppe so genau wie möglich. Kriterien hierfür können sein: Berufsgruppen, Interessengruppen, Bezugsgruppen (z.B. Kunden, Händler oder Auftraggeber), Einkommensgruppen, Altersgruppen, Geschlecht, vermutete Kompetenz beim Umgang mit dem Internet und die Ausstattung mit benötigten Hard- und Software-Komponenten. Klären Sie in diesem Zusammenhang auch die Frage, ob Sie für bestimmte Zielgruppen passwortgeschützte Bereiche schaffen müssen, damit vertrauliche Informationen nicht in falsche Hände geraten.

Zielgruppenanalyse

Ist die Zielgruppe umrissen, sollten Sie diese näher analysieren, um die damit zusammenhängenden Anforderungen und besonderen Bedürfnisse zu ermitteln. Dazu dienen Fragen wie zum Beispiel: Welche Inhalte erwartet die Zielgruppe? Wie sollte die Zielgruppe angesprochen werden? Überlegen Sie auch, über welche technische Ausstattung Ihre Besucher verfügen, und ziehen Sie Schlüsse zu den vorgesehenen Webtechniken.

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