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RAM-Overclocking: Arbeitsspeicher übertakten

Tachometer - Übertakten Symbolbild

© bioraven / shutterstock

Das Speicherkonsortium JEDEC (Joint Electron Device Engineering Council) hat die maximale Taktrate für die jeweilige RAM-Generationen festgelegt: Für DDR-RAM liegt sie bei 400 MHz, für DDR2 bei 1.066, für DDR3 bei 2.133 und für DDR4 bei 3.200 MHz. Genauso wie die CPU lässt sich auch das RAM außerhalb der Spezifikation betreiben („übertakten“) und so beschleunigen. Das kann für leistungshungrige Spiele und Anwendungen hilfreich sein, gefährdet aber auch die Stabilität des PCs im laufenden Betrieb und erfordert häufig längeres Experimentieren.

Da es sich bei Overclockern um eine besonders zahlungsfreudige Kundschaft handelt gibt es speziell für deren Bedürfnisse konstruierte RAM-Riegel. Diese erkennen Sie zum Beispiel daran, dass sie sich schon laut Hersteller-Angabe für den Betrieb außerhalb der Spezifikation eignen. Zu den Kennzeichen dieses Arbeitsspeichers gehört häufig auch eine Standardspannung über dem Normwert (DDR4: 1,2 Volt, DDR3: 1,5 Volt), die wiederum die Anforderungen an die Stromversorgung durch die Hauptplatine erhöhen.

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