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Präsentationsbeamer

3. Heimkino- und Präsentationsbeamer

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Auf den Bildpunkt gebracht: Wie die Grafik zeigt, besteht dieser aus drei Pixeln in Rot, Grün und Blau (RGB)

Immer wieder findet man attraktive Angebote bei Aldi & Co.: Sehr kleine und ausgesprochen günstige Projektoren um 500 Euro sollen das große Kinoerlebnis nach Hause bringen. Das klappt natürlich nicht. Solche Beamer stammen fast immer aus der Geschäftswelt, wo in erleuchteten Räumen Grafiken oder PowerPoint-Seiten zum Zuge kommen. Je kleiner und mobiler der Strahlemann dabei ausfällt, umso besser. Präsentationsbeamer müssen daher vor allem hell und handlich sein.

Im Heimkino liegen die Anforderungen absolut konträr. Hier geht's um bewegte High-Definition-Filme im Breitbildformat, und der Raum ist abgedunkelt. Keine Zahlen- und Buchstabentafeln müssen dabei scharf wirken, sondern die Charakterfalten der großen Filmstars. Zudem ist die korrekte Farbwiedergabe wichtig. Gefragt ist also eine komplett andere Bildsignalverarbeitung, und statt immenser Helligkeit zählt deutlich mehr der Kontrast mit guter Schwarzdarstellung.

Solche Feinheiten haben Präsentationsbeamer auch dann nicht im Griff, wenn Sie den heimkinotypischen HDMI-Eingang aufweisen - die Software hinter der Buchse ist genauso entscheidend. Zudem zeigen die meisten im Geschäftsbereich eingesetzten Projektoren keine High-Definition-Auflösung, sondern besitzen lediglich 4:3-Panels mit geringerer Bildpunktzahl. Daher sollte man für gute Heimkinobilder zu den etwas teureren FullHD-Beamern greifen. Die gibt es inzwischen auch schon ab rund 1.400 Euro.

Gibt es einen Unterschied zwischen Bildpunkt und Pixel? Die nächste Seite verrät es...

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Nuancen im Heimkino -Wo genau liegt der…

Nuancen im Heimkino - wo genau liegt der Unterschied und worauf rauf muss man achten?

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