Windows-Tipp

Powershell 2.0 nachrüsten

Stellt ein aktuelles Windows-System die PowerShell nicht standardmäßig bereit, richten Sie sie über eine Download-Komponente nachträglich ein und sorgen so für die einheitliche Verwaltung unter allen gängigen Windows-Systemen.

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Arbeiten Sie mit einem zuvor nicht genannten Windows-System, ist die Powershell 2.0 gesondert einzurichten. Sind Sie sich nicht sicher, ob die Installation bereits erfolgt ist oder wollen Sie prüfen, welche PowerShell-Version eingerichtet ist, suchen Sie zunächst den Startmenübefehl Start/Alle Programme/Zubehör/Windows Powershell auf. In der Version 2.0 finden Sie zwei wichtige Befehle, gegebenenfalls in gesonderten 32- und 64-Bit-Varianten.

Darüber starten Sie die Scripting-Umgebung (Powershell-ISE) oder die Powershell-Eingabeaufforderung. Fehlen die Powershell-Programmeinträge oder steht kein ISE-Programmeintrag zur Verfügung, kümmern Sie sich um die Neuinstallation oder eine Aktualisierung.

Die Komponente ist über die Internetseite in systemspezifischen 32- und 64-Bit-Versionen, in unterschiedlichen Sprachvarianten und für unterschiedliche Windows-Systeme (Windows Server 2003 SP2, Windows Vista SP1/SP2, XP SP3 und Windows Server 2008 SP1/SP2) erhältlich. Die Komponente steht nicht unter der Bezeichnung PowerShell 2.0, sondern Windows Management Framework Core (KB968930) als Update bereit.

Das Update enthält neben der aktuellen PowerShell erweiterte Komponenten für das Windows Remote Management (Rechnerfernsteuerung im Netzwerk) sowie für den Background Intelligent Transfer Service (BITS, Dateiübertragung zwischen Server und Client). Der letztgenannte Dienst kann in XP- und Server-2003-Versionen allerdings nicht eingerichtet werden. Nachdem Sie die Komponente für Ihr System heruntergeladen haben, richten Sie das Programm ein, indem Sie die Komponente ausführen.

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