Eigenbau

PC selbst zusammenbauen: RAM & Gehäuse

Im Random Access Memory (RAM, zu deutsch Arbeitsspeicher) hält der PC kurzfristig Daten vor. Sie sind hier deutlich schneller verfügbar, als wenn sie erst von der Festplatte oder einem anderen Laufwerk geladen würden. Dafür speichert das RAM die Daten nicht permanent, sondern nur so lange es mit Strom versorgt ist. In modernen PCs kommt RAM vom Typ DDR-3 oder DDR-4 zum Einsatz. Wir haben durchgängig auf DDR-4-RAM zurückgegriffen. Es ist wenige Euro teurer als vergleichbares DDR3-RAM, bietet aber im Zusammenspiel mit Kaby-Lake-CPUs auch etwa 7 Prozent mehr Leistung.

Mehr zum Thema Arbeitsspeicher​ lesen Sie ebenfalls auf pc-magazin.de. Greifen Sie zu einer Coffee Lake CPU vom Typ Core i5 oder Core i7 achten Sie darauf, dass diese von schnellerem RAM profitieren. War bei Kaby Lake noch Schluss bei DDR4-RAM, das auf 2.400 MHz getaktet war, so können die besagten Coffee Lake CPUs den Arbeitsspeicher auch mit 2.666 MHz ansprechen.

Ram

© Hussam ghazzawi (Own work) [CC BY-SA 3.0](#), via Wikimedia Commons

Den Arbeitsspeicher stecken Sie in die dafür vorgesehenen Sockel. Achten Sie auf im Handbuch eventuell vorhandene Infos zum Dual-Channel-Betrieb des Speichers, um die Leistungsfähigkeit entsprechend vorbereiteter Boards voll auszunutzen.

Gehäuse

PC-Gehäuse gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Die Auswahl ist aber nicht nur Geschmackssache. Formal gesehen benötigen Sie mindestens ein Gehäuse, das zum Motherboard passt, also genügend Raum bietet und die passenden Bohrungen. Das ist über einheitliche Standards gewährleistet. Achten Sie auf Bezeichnungen wie ATX, µATX und Mini-STX. Ein Mini-STX-Board passt in ein für Mini-STX freigegebenes Gehäuse usw.

Darüber hinaus spielen die Abmessungen anderer Komponenten ebenfalls eine Rolle. Ein elegantes schlankes Gehäuse kann zum Beispiel zu wenig Raum für einen besonders wuchtigen CPU-Kühler bieten oder die extralange Grafikkarte passt nicht hinein. Darüber hinaus spielen auch Komfortfunktionen eine große Rolle, gerade wenn Sie öfter an Ihrem PC schrauben. Bei manchen Gehäusen rätselt man schon, wie sie sich überhaupt öffnen und schließen lassen. Das sollte ebenso wenig der Fall sein wie scharfkantige Bleche (Verletzungsgefahr).

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Achten Sie auch auf ein integriertes Kabelmanagement, das die ordentliche Verlegung der zahlreichen Kabel im PC erleichtert und damit auch Fehlfunktionen vorbeugt. Die vermutlich teuersten Gehäuse kommen im Gamer-Bereich zum Einsatz. Hier zählt nicht nur, was drin ist, sondern auch, wie es aussieht. Durchsichtige Türen, die einen Blick auf die (im Idealfall bunt beleuchteten) Innereien gewährleisten, haben allerdings keinen Einfluss auf die Funktionalität. Technisch interessanter sind da schon im Gehäuse vormontierte Lüfter sowie freie Montageplätze für weitere Lüfter und eine gehäuseseitige Lüftersteuerung. Vor allem wenn der PC durch Übertaktung besonders warm wird oder Sie die Geräuschemissionen präzise kontrollieren möchten, sind diese Eigenschaften und Funktionen hilfreich.


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