Windows 10 und Co.

PC langsam: Überflüssige Programme löschen und RAM-Upgrade

Inhalt
  1. PC langsam: 5 Tipps, die den Rechner schneller machen
  2. PC langsam: Überflüssige Programme löschen und RAM-Upgrade

Windows schneller machen

Quelle: PC Magazin
Windows-Einstellungen: Wenn das System zu langsam ist, helfen meist schon einfache Tipps.

Tipp 4: Überflüssige Software entfernen

Alles muss raus - das gilt für Programme, die Sie nicht wirklich benötigen. Diese können Ihren PC nämlich durch ihre schiere Menge ausbremsen, selbst wenn sie tadellos funktionieren.

Welche Programme auf Ihrem PC laufen finden Sie zum Beispiel mit dem eingangs erwähnten Windows Task Manager heraus. Weil die Programme dort nur mit ihren Prozessen erscheinen ist es aber nicht immer ganz leicht, sie zu identifizieren. Achten Sie zusätzlich auf die Programme in der Startleiste und im Systray, dem Bereich neben der Uhrzeitanzeige. Klicken Sie dabei auch auf die oben hervorgehobene Pfeilspitze, damit Sie wirklich alle Programme zu Gesicht bekommen.

Schauen Sie anschließend nach, welche Erweiterungen in Ihrem Browser installiert sind und überlegen Sie, welche davon verzichtbar sind. Das gilt insbesondere für Werkzeugleisten wie die Ask.com-Toolbar, die im Schlepptau vieler Gratis-Programme auf dem PC einziehen, aber nie wirklich gewollt waren.

Programme, die nicht laufen, sondern einfach nur installiert sind, haben auf die Geschwindigkeit Ihres PCs in der Regel keine Auswirkung.

© Screenshot WEKA / PC Magazin

​Die Systray verrät viele Programme, die im Hintergrund laufen und Ressourcen verbrauchen.

Tipp 5: Mehr Arbeitsspeicher

Jedes Programm auf Ihrem PC benötigt Arbeitsspeicher, während es läuft. Das bedeutet, dass Sie auch einen eigentlich tadellos funktionierenden PC überlasten können, indem Sie mehr Programme gleichzeitig starten, als in den Arbeitsspeicher passen. In dieser Situation lagert Windows die Daten, die am längsten nicht benötigt wurden, auf die Festplatte beziehungsweise SSD aus. Es lädt sie wieder zurück, sobald Sie zum entsprechenden Programm zurückkehren. Das benötigt Zeit und bremst den PC aus.

Für dieses Problem gibt es zwei Lösungsmöglichkeiten. Sie können darauf achten, dass Sie Programme sorgsam beenden, wenn Sie sie nicht mehr benötigen. Oder Sie rüsten den Speicher Ihres PCs auf. Am besten erweitern Sie den Arbeitsspeicher, denn zu wenig davon ist die Wurzel des Problems. Wie Sie RAM für den PC kaufen haben wir bereits beschrieben.

Manchmal scheitert eine RAM-Erweiterung aber, zum Beispiel wenn bereits das Maximum an Arbeitsspeicher im PC steckt. Steckt in Ihrem PC aber noch eine Festplatte, können Sie ihn trotzdem beschleunigen. Tauschen Sie die Festplatte gegen eine moderne SSD. Die Auslagerung von Daten aus dem Arbeitsspeicher lässt sich so zwar nicht verhindern, aber enorm beschleunigen.

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