Smart Lock im Smart Home

Hands-On: Nuki Smart Lock 2.0 - Türschloss im Test

Inhalt
  1. Intelligente Türschlösser: Voraussetzungen, Sicherheit und Kauf der smarten Türöffner
  2. Hands-On: Nuki Smart Lock 2.0 - Türschloss im Test

Wir haben uns in der Redaktion das neue Smart Lock 2.0 von Nuki mit allen verfügbaren Extras angeschaut. Es ließ sich sehr einfach montieren (war tatsächlich in zwei Minuten erledigt). Es wirkt recht groß, weil vier AA-Batterien darin Platz finden müssen. Der Antrieb klingt nach Akkuschrauber und ist auch genau so laut, was uns aber nicht gestört hat.

Die Einrichtung am Smartphone (iPhone) erfolgt über interaktive Assistenten – was auch für die Code-Pad und die Fernbedienung sofort funktioniert hat. Neu in der aktuellen Version ist ein Türsensor. Er soll zurückmelden, ob nicht nur das Schloss auf oder zu, sondern auch die Tür geöffnet oder geschlossen ist. Das funktioniert im Test allerdings selten. Der Sensor meldet meist, er sei gestört.

Besonders elegant sind die Funktionen AutoUnlock und Lock ’n’ Go. Beim AutoUnlock muss die Nuki-App auf dem Smartphone installiert sein. Merkt sie, dass der Benutzer sich dem Haus nähert (über GPS, geht aber auch über WLAN-Erkennung), wartet sie, bis sie eine Bluetooth-Verbindung zum Schloss aufbauen kann. Dann entsperrt die Nuki-App das Schloss und zieht den Schnapper. Das ist beeindruckend: Man nähert sich der Haustür und sie springt auf.

Leider klappt das nur in zirka 80 Prozent der Fälle. Manchmal steht man vor seiner Haustür, und es passiert nichts. Dann muss man doch das Handy aus der Tasche holen und per App manuell öffnen. Auch deshalb ist die Familie schnell dazu übergegangen, hauptsächlich das Code-Pad (mit Zahlenkombination) und die Fernbedienung zu nutzen.

Lock ’n’ Go lässt sich per Doppeltipp am Schloss aktivieren. Danach öffnet sich die Tür, auch wenn abgeschlossen war; man geht raus, und nach 20 Sekunden schließt Nuki die Tür richtig ab. Das erspart einem das manuelle Abschließen.

Da jede berechtigte Person eine eigene Code-Kombination und/oder Code fürs Smartphone bekommen kann, lässt sich in einem Protokoll auf der App außerdem feststellen, wer wann gegangen oder gekommen ist, und ob man auch wirklich abgeschlossen hatte. Mit einer Bridge geht das auch weltweit.​

Apps Nuki

© Screenshot

Bei einem guten Smartlock lassen sich User, Schlösser, Zeiten usw. in einer App verwalten. Hier im Beispiel Nuki.

Fazit

Vor dem Einsatz eines Smartlocks sieht es wie eine nette Spielerei aus; danach möchte man es nicht mehr missen. Mit Code-Pad am Haus kann man seine Schlüssel getrost vergessen. Aber auch die Fernbedienung ist sehr praktisch. Dazu kommt der Sicherheitsgewinn, dass sich das Schloss nachts selbst abschließt.​

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