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Notebook-Akku prüfen unter Windows - so geht's

Kaum haben Sie Ihr Notebook aufgeladen, schon muss es wieder an die Steckdose? Mit diesem Trick sehen Sie, ob es Zeit ist für einen Akkuwechsel.

© Hersteller

Wie gut ist Ihr Notebook-Akku in Schuss?

Wir zeigen, wie Sie den Notebook-Akku unter Windows prüfen. Fahren Sie dafür Ihr Notebook hoch. Klicken Sie auf das Windows-Symbol unten links und öffnen Sie die Programme. Scrollen Sie ganz runter zu dem Ordner Windows System. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeauforderung und dann noch mal mit Mausklick rechts auf „als Administrator ausführen“. Es öffnet sich das DOS-Fenster.

Alternativ - bzw. seit Windows 8 - können Sie einfach das Startmenü öffnen und cmd eingeben (ohne Bestätigung per Enter-Taste). Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gefundene App bzw. das Programm und wählen Sie wie oben beschrieben "als Administrator ausführen" aus.

In der Eingabeaufforderung angekommen, tippen Sie den Befehl powercfg /energy ein und drücken Sie die Enter-Taste. Damit haben Sie das Diagnoseprogramm gestartet. Nach 60 Sekunden poppt eine Meldung auf: Die Analyse ist abgeschlossen. Schließen Sie das Fenster. 

Im nächsten Schritt öffnen Sie den Diagnosebericht. Dazu wählen Sie im Dateiexplorer C/Windows/System32. Als Nächstes wählen Sie in der langen Liste energy-report. Dazu müssen Sie ein bisschen nach unten scrollen.

© Weka/Archiv

Der Akku-Test mit powercfg/energy benötigt 60 Sekunden.

Jetzt sollte sich eine Seite im Browser öffnen. Scrollen Sie nach unten bis zu Akku: Akkuinformationen. Die Zahl hinter Vorgesehene Akkukapazität gibt das Originalfassungsvermögen in Milliwattstunden an. Der Wert hinter Letzte vollständige Aufladung zeigt die aktuelle Kapazität an.

Fällt der Wert der letzten vollständigen Aufladung um mehr als die Hälfte unter die vorgesehene Akkukapazität, dann ist es Zeit, einen neuen Akku zu bestellen. Falls sich die Datei energy-report nicht mit dem Browser öffnen lässt, kopieren Sie sie auf den Desktop und benennen sie dort in index.html um. Versuchen Sie mit einem Doppelklick erneut Ihr Glück.

Ist der Akku ob des fortgeschrittenen Alters hin und ein Wechsel nicht möglich, könnten Sie sich Gedanken um ein Upgrade machen. Im Moment kommen immer mehr Notebooks mit neuen Chips von Intel und AMD. Wer sparen möchte, findet nun heruntergesetzte Geräte mit den Vorgängerplattformen (Ryzen 3000 und Intels 9xxx-Reihe).

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