Nachzügler

Neue HD-Mediaplayer im Überblick

15.2.2010 von Jörg Knitter

Die Anzahl der Hersteller, die HD-Mediaplayer mit in ihr Portfolio aufnehmen, wird immer größer. Aber es sind nicht einfach nur Clones bereits existierender Modelle: Es gibt kleine, aber feine Neuerungen.

ca. 1:20 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. Neue HD-Mediaplayer im Überblick
  2. fantec MM-FHDL, RaidSonic Icy Box IB-MP305, Seagate FreeAgent Theater+
  3. Syabas Popcorn Hour C-200, Western Digital WD TV live
  4. Fazit
Neue HD-Mediaplayer im Überblick
Neue HD-Mediaplayer im Überblick
© Archiv
Player mit Realtek-Chipsatz zeigen ID3Tags falsch an, die im Zeichensatz UTF-16 gespeichert worden sind (im Bild: fantec MM-FHDL).
Player mit Realtek-Chipsatz zeigen ID3Tags falsch an, die im Zeichensatz UTF-16 gespeichert worden sind (im Bild: fantec MM-FHDL).
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Auch RaidSonics Realtek-Player Icy Box IB-MP305 hat Probleme mit UTF-16.
Auch RaidSonics Realtek-Player Icy Box IB-MP305 hat Probleme mit UTF-16.
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Auch Seagates FreeAgent Theater+ macht Probleme bei UTF-16-ID3Tags.
Auch Seagates FreeAgent Theater+ macht Probleme bei UTF-16-ID3Tags.
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Während Streamingclients zu SD-Zeiten eher ein Nischendasein führten, scheint es so, als müsste inzwischen jeder bekanntere Hersteller einen HD-Mediaplayer im Programm haben. Selbst bei Aldi wurde kurz vor Weihnachten ein Player für 80 Euro angeboten - es geht also auch schon bei den Discountern los. Masse statt Klasse wird hier aber in den seltensten Fällen geboten: Alle Player basieren auf aktuellen Chips der Hersteller Sigma Designs und Realtek, die praktisch jedes beliebige Audio- und Videoformat wiedergeben. Lediglich die HD-Audioformate sind noch Baustelle. Zwar verfügen alle neuen Modelle über eine HDMI-1.3-Schnittstelle, die für die 1:1-Übertragung der neuen Audiocodecs Voraussetzung ist, aber gerade bei den Dolby-Digital-HD-Formaten bekommt man oft ein ruckeliges Bild oder Tonaussetzer, manchmal bleibt der Ton auch einfach stumm. Eigentlich unverständlich, denn die HD-Audioformate verfügen über einen abwärtskompatiblen Kern, den jeder Player und Verstärker wiedergeben könnte. Auf der anderen Seite findet man kaum HD-Audioformate in "freier Wildbahn", sondern höchstens bei 1:1-Blu-ray-Kopien.

Große Neuerung im unteren Preissegment: Die auf Realtek-Chip basierenden neueren Player können nicht nur DTS in Stereo konvertieren, sondern auch 1080p-Material in 24p ausgeben - bei unserem letzten Test von HD-Streaming-Clients war diese Funktion den Playern mit Sigma-Designs-Chip vorbehalten. Zudem schalten die Player mit Realtek-Chip die Bildwiederholrate automatisch entsprechend des abzuspielenden Filmes um, wodurch Ruckler in der Wiedergabe vermieden werden. Auch die Indizierung vor allem von MP3-Files hat Einzug in die Standardausstattung gehalten - bei der letzten Übersicht waren es lediglich die günstigen Player von Western Digital und Emtec, die die Musiksammlung einer angeschlossenen bzw. eingebauten Platte nach Album, Interpret und Jahr sortiert anzeigen konnten. Die Indizierung funktioniert auch für Bilder - leider findet man derzeit meist auch seine MP3-Alben-Cover in der "Bildersammlung" wieder. Alle Geräte haben wir an einem Samsung UE40B8090XP LED-Fernseher mit 1080p-Auflösung getestet, Fotos, Audio- und Videofiles wurden in unterschiedlichsten Formaten von USB-Platte zugespielt.

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