Netzwerkfestplatte

NAS-Streaming mit Fire TV und Chromecast: DLNA, UPnP und mehr

31.8.2018 von Hans Bär

ca. 2:00 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. NAS optimal nutzen: Datenspeicher, Backups, Apps und mehr
  2. Synology-NAS: Download-Apps und alternative Quellen
  3. NAS-Streaming mit Fire TV und Chromecast: DLNA, UPnP und mehr
App Center Qnap NAS
Über alternative Paketquellen lassen sich weitere Download-Apps installieren (hier: Qnap).
© Qnap

Wie vielfältig der Funktionsumfang aktueller NAS-Systeme ist, zeigt sich auch daran, dass diese Geräte optimal zur Verwaltung Ihrer Foto-, Musik- und Videosammlungen geeignet sind. Dazu bieten Asustor, Qnap und Synology spezielle NAS-Apps an, die auf die jeweiligen Medientypen abgestimmt sind. 

Alle Apps sind darüber hinaus in der Lage, die damit verwalteten Inhalte im heimischen Netzwerk zu streamen, sodass sich Fotos und Videos auf dem Fernsehgerät betrachten und Musikstücke über die Stereoanlage respektive Lautsprecher wiedergeben lassen. Die Wiedergabesteuerung kann entweder über die NAS-Konfigurationsmaske erfolgen oder – was wesentlich komfortabler ist – mithilfe der offiziellen Mobil-Apps, die die Hersteller kostenlos für Android- und Apple- Geräte zur Verfügung stellen. 

Noch besser: Fast alle aktuellen NAS-Systeme unterstützen die Standards UPnP und DLNA, was die Kontaktaufnahme mit Streaming- Equipment, etwa kabellosen Lautsprechern, sowie Unterhaltungselektronik vereinfacht. Um etwa einen älteren HD-Fernseher zum vollwertigen Streaming-Empfänger aufzurüsten, müssen Sie lediglich ein wenig Geld in spezielles Zubehör wie Amazon Fire TV Stick (knapp 40 Euro) oder Google Chromecast 2 (rund 40 Euro) investieren und das Gerät an einem freien HDMI-Port des Fernsehers anschließen. 

Lesetipp: NAS sicher machen - 7 Tipps für Ihre Datensicherheit

Anschließend binden Sie das Zubehör in das heimische WLAN ein und der grenzenlose Streamingspaß kann beginnen. Hilfreich ist hierbei, dass immer mehr aktuelle NAS-Systeme die Transkodierung beherrschen. Hierbei wird etwa eine Videodatei in Echtzeit aus einem Format in ein anderes umgewandelt, damit es vom Abspielgerät wiedergegeben werden kann. 

Eine weitere Möglichkeit, um Inhalte von der NAS auf das TV-Gerät zu bringen, führt über den Kauf eines Netzwerkspeichers mit einem HDMI-Ausgang. Solche Modelle werden von Asustor, Qnap und Thecus angeboten.

Download-Apps Qnap NAS
Da die NAS-Download-Apps (im Beispiel Qnap) über eine integrierte Torrent-Suche verfügen, finden Sie schnell das Gesuchte.
© Qnap

Was NAS-Systeme leisten können

Im Beitrag haben wir gezeigt, wie vielfältig NAS-Systeme sind. Doch diese Geräte können mehr, viel mehr. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Modelle die folgenden Spezialfunktionen unterstützen. 

  •  Echtzeit-Datensicherung Indem Sie auf dem NAS-System die passende App einspielen, verwandeln Sie Ihren Netzwerkspeicher in ein Backup-Medium: Alle Dateien, die Sie auf dem PC neu anlegen oder verändern, werden auf die NAS kopiert, sodass Sie sich keine Sorgen mehr über verlorene oder gelöschte Dateien machen müssen. 
  • Private Cloud Ebenfalls im Angebot sind herstellerspezifische NAS-Apps, mit denen Sie aus Ihrem Netzwerkspeicher eine private Cloud machen – inklusive Echtzeitsynchronisierung und Zugriff mit verschiedenen Geräten. Asustor, Qnap und Synology gestatten es Ihnen darüber hinaus, die mit Clouddiensten wie Google Drive, Dropbox und OneDrive verwalteten Inhalte auf das NASSystem zu duplizieren. 
  • Virtualisierung Besser ausgestattete NAS-Systeme unterstützen die Virtualisierung, sodass Sie etwa Insider-Previews von Windows 10 oder Linux-Distributionen auf dem Gerät testen können. 
  • Überwachung Viele NAS-Systeme lassen sich zu Videoüberwachungszentralen ausbauen. Dazu benötigen Sie ein Modell, das diese Funktion unterstützt, sowie einige IP-Kameras.

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