Radiergummi für das Internet

Radiergummi für das Internet - peinliche Texte und Fotos entfernen

7.3.2010 von Redaktion pcmagazin und Michael Seemann

Das Internet speichert alles und stellt es jedem zur Verfügung - auch Unerwünschtes. Wie Sie solche Inhalte entfernen oder deren Veröffentlichung verhindern, beschreibt dieser Artikel.

ca. 2:35 Min
Ratgeber
  1. Radiergummi für das Internet - peinliche Texte und Fotos entfernen
  2. Inhalte entfernen (lassen)
Peinliche Fotos löschen
Peinliche Fotos löschen
© Archiv

Dank Internet verbreiten sich Nachrichten und Neuigkeiten inzwischen rasend schnell - und bleiben auch danach noch lange Zeit abrufbar. Jeder, der Zugang zum Internet hat und mit den passenden Begriffen in Google sucht, wird diese Inhalte finden. Problematisch wird es dann, wenn es sich dabei um persönliche oder private Informationen handelt, die online stehen, obwohl sie eigentlich gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Nicht selten handelt es dich dabei um Inhalte, die man in der Vergangenheit sogar selbst veröffentlich hat - und nun möglichst rasch wieder entfernen möchte. Das können peinliche Fotos von bierseligen Partys sein, aber auch negative Äußerungen über andere Personen - oder von anderen über Sie. Gerne lässt man sich in Foren beim Diskutieren zu Aussprüchen oder gar Beleidigungen hinreißen, die man im Nachhinein bereut.

Jeder beliebige Internetnutzer weltweit kann auf diese Inhalte zugreifen, also beispielsweise auch Ihr zukünftiger (oder aktueller) Arbeitgeber, Freunde, die Ehefrau und selbst Ihr neugieriger Nachbar. Und leider lassen sich Inhalte, die erst einmal im Internet stehen, nicht mehr so einfach löschen oder ausradieren, wie eine Datei auf dem eigenen PC. Die effektivste Strategie, damit es gar nicht erst so weit kommt, sind wie so oft die vorbeugenden Maßnahmen. Neben diesen haben wir Ihnen außerdem einige erfolgversprechende Methoden zusammengefasst, die Sie einsetzen können, um peinliche oder rufschädigende Inhalte im Internet nachträglich zu entfernen - oder entfernen zu lassen. Und die Chancen, dass diese ungewünschten Inhalte dann auch rasch offline gehen, stehen häufig auch gar nicht so schlecht. Dennoch wird es immer wieder Fälle geben, bei denen keine der beschriebenen Methode fruchtet oder die endgültige Entfernung des Inhalts nur sehr langsam voranschreitet.

1. Rufkontrolle oder: Was gibt es Neues über mich im Web?

Wer zunächst einmal wissen möchte, ob und falls ja: welche Infos über die eigene Person im Internet zu finden sind, befragt eine Suchmaschine wie zum Beispiel Google. Hier gibt man einfach den eigenen Namen ins Suchfeld ein und sieht sich die ersten Trefferseiten an.

Peinliche Fotos löschen
Wer Unternehmen zur Löschung unerwünschter Inhalte beauftragt, muss bezahlen (pauschal oder pro Löschauftrag).
© Archiv

In der Regel macht es Sinn, die Suche zu verfeinern, indem man als zusätzliches Suchwort zum Beispiel den Namen des Arbeitgebers, den Beruf oder den Verein, für den man sich engagiert, eingibt. Bei Allerweltsnamen wie Klaus Meier oder Andrea Müller sollten Vor- und Nachname zusätzlich in Anführungsstriche gesetzt werden. Diese Abfrage sollte man in regelmäßigen Abständen wiederholen, um auf eventuelle neue Einträge aufmerksam zu werden. Neben Google existieren schon seit Längerem auch Personensuchmaschinen, die zudem die Einträge in den großen Communities durchkämmen.

2. Immer schön privat bleiben oder: Was darf man über mich wissen?

Wer denkt, er könne sich online völlig ungezwungen und gerne auch Mal "daneben" benehmen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, liegt falsch. Auch im Internet sollte man unbedingt gewisse Verhaltensregeln beachten, die sich im Grunde nur wenig von den Regeln im realen Leben unterscheiden. Denn dort laufen Sie ja auch nicht durch die Straßen und erzählen jeder Person, die Sie treffen, Ihr komplettes Leben. Online sollten Sie mit der Preisgabe von privaten Informationen sogar noch deutlich vorsichtiger sein, denn schlimmstenfalls stehen diese Infos dann gleich mehreren Millionen Anwendern zur freien Verfügung. Mitglieder von Communitys wie Facebook & Co. sollten allein schon deshalb die Einstellungen zur eigenen Privatsphäre ernst nehmen und an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Achten Sie außerdem auf die Nutzungsbedienungen der Community-Betreiber. Wer nicht möchte, dass das eigene Profil für Werbezwecke verwendet werden darf, sollte diese Option in den Einstellungen oder Optionen deaktivieren.

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