Digitaler Unterricht

Mobiles Endgerät "Chromebook" für Schüler

© CC Photo Labs / shutterstock.com

Chromebooks mit Touch-Display sind vielseitig einsetzbar, preiswert und einfach zu bedienen.

In Schulen und Hochschulen in den USA sind Chromebooks mit Linux-basiertem Google Chrome OS eine große Nummer und weiter verbreitet als Rechner mit Windows oder macOS.

In Deutschland tun sich die zumeist recht günstigen Geräte dagegen bislang noch schwer und spielen in den Verkäufen mobiler Rechner nur eine Nebenrolle. Dabei eignen sich Chromebooks gerade für Schüler ganz ausgezeichnet, denn sie haben allen anderen Notebooks gegenüber einige ganz entscheidende Vorteile. 

Die niedrigen Preise haben wir bereits genannt: Für unter 350 Euro ist zum Beispiel im Handel ein Acer CB314-1H-C6KW zu finden, das neben einem 14-Zoll-Full-HD-Display ein Aluminiumgehäuse sowie zwei USB-C-Schnittstellen zu bieten hat. 

Auf den ersten Blick wirkt die Hardware kaum zeitgemäß, denn vier GByte RAM, eine eMMC mit 64 GByte Kapazität und eine Celeron-N4100- CPU würden keinen Windows-Nutzer vom Hocker reißen, aber da Chrome OS weit weniger anspruchsvoll ist und die Daten ohnehin in der Cloud lagern, ist das Acer sehr flott unterwegs. 

Die reibungslose Verbindung mit der Cloud ist noch aus einem anderen Grund ein Vorteil, denn bei einem Verlust des Gerätes oder einem irreparablen Schaden sind die Daten nicht verloren. Beides kann bei Schülern durchaus mal passieren. Anders als Windows-Geräte sind Chromebooks in wenigen Sekunden startbereit. Hier ist allenfalls ein Tablet schneller.

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Die Akkulaufzeit ist bei Chromebooks im Normalfall weit länger als bei Windows-Notebooks. Zudem lässt sich ein Gerät ganz einfach von mehreren Anwendern teilen, weil die Daten ja stets getrennt voneinander in der Cloud lagern, und das Endgerät im Grunde als ein „Bedienelement“ aufgefasst werden kann. 

Und schließlich lassen sich seit 2017 auch Apps aus dem Google Play Store auf Chromebooks installieren. Dadurch gibt es eine nahezu unbegrenzte Vielfalt an Programmen, die zur Nutzung bereitstehen, darunter auch die gängige Microsoft-Office-Software; von Word über Excel und Powerpoint bis zum in Coronazeiten von vielen Schulen genutzten Teams. 

Zuvor war genau dieser Mangel an Apps das Hauptargument gegen einen Chromebook-Kauf; zusammen mit dem Fakt, dass sich viele Menschen ungern komplett ins Google-Universum begeben wollen. Ohne Internetzugang lässt sich auf die Dateien in der Cloud natürlich nicht zugreifen. Wer also beispielsweise daheim von einem Internetausfall überrascht wird und vor hatte, mit einer bestimmten Datei in der Cloud zu arbeiten, der hat ein Problem. 

Wer hingegen weiß, dass er zum Beispiel im Urlaub an einem Ort ohne Internetzugang sein wird, der kann sich Dateien zur Offlinebeabeitung auf sein Chromebook laden. Besteht dann wieder ein Zugang, lassen sich die offline bearbeiteten Dateien schnell wieder mit der Cloud synchronisieren. 

Noch erwähnt sei, dass Chromebooks natürlich auch mit Touch-Display erhältlich sind und so gerade auch jüngeren Schülern, die noch keine Tastatur verwenden können, einen intuitiven und schnellen Einstieg ermöglichen.

Unsere Empfehlung

Chromebook: Acer Chromebook 14 CB314-1H

Betriebssystem: Chrome OS

Technische Ausstattung:

  • Prozessor: Intel Celeron N4100
  • Arbeitsspeicher: 4 GByte
  • Festplatte: 64 GByte SSD
  • Grafik: Intel UHD600
  • Displaygröße: 14 Zoll
  • Auflösung: 1920 x 1080 Bildpunkte

© Acer

Acer Chromebook 14 CB314-1H

Eigenschaften: 

  • Akkulaufzeit: 12,5 Std. (lt. Hersteller)
  • Abmessungen: 325 x 232 x 20 mm
  • Garantie: 24 Monate
  • Gerätetyp: Standard-Notebook
  • Besonderheiten: Alugehäuse, mattes Display
  • Preis: 349 €

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