Surf-Sticks

Mobil und günstig ins Internet

26.7.2010 von Michael Seemann

Wer mit seinem Note- oder Netbook auch unterwegs erreichbar sein möchte, kann auf eine Vielzahl von Datentarifen im Mobilfunknetz zurückgreifen. Welcher Tarife am besten zu Ihnen passt, verrät der folgende Artikel.

ca. 2:05 Min
Ratgeber
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  1. Mobil und günstig ins Internet
  2. Tarife für alle Zwecke
Surfstick Tarife Surfen Computer Mobile
Surfstick Tarife Surfen Computer Mobile
© PCgo

Ein Großteil der deutschen Haushalte ist bereits mit DSL oder digitalem Kabelanschluss ausgestattet. Diese schnellen Online-Zugänge haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Sie sind ortsgebunden und lassen sich nicht einfach "mitnehmen". Zwar finden sich in Ballungsräumen hier und da öffentliche WLAN-Hotspots, doch ist die Abdeckung für eine sinnvolle Nutzung noch viel zu gering.

Wer mit seinem Note- oder Netbook unabhängig vom Anschluss zu Hause oder verstreuten WLAN-Hotspots ins Netz möchte, landet zwangsläufig beim drahtlosen Online-Zugang über Mobilfunk oder anders ausgedrückt: via SIM-Karte. Die Mobilfunknetze in Deutschland sind nahezu flächendeckend verfügbar und überall dort, wo Sie mit dem Handy telefonieren können, steht Ihnen somit auch ein Datenzugang ins Internet offen. Alles, was Sie benötigen, ist eine entsprechende SIM-Karte und ein UMTS-Modem. Letzteres wird in Form eines USB-Sticks auch als "Surfstick" bezeichnet.

Ein Surfstick mit SIM-Karte entspricht einem DSL- oder Kabel-Modem, allerdings mit dem Vorteil, dass der Surfstick keine ortsgebundene Telefon- oder Kabelanschlussdose benötigt.Wie Sie einen Surfstick einrichten, erfahren Sie im Artikel Surfstick einrichten - so gehts.

Übertragungsgeschwindigkeiten

Für die Verfügbarkeit des Mobilfunknetzes innerhalb Deutschlands zeichnen sich die vier großen Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone, O2/Telefonica und ePlus aus. In vielen dichter besiedelten Regionen sind die Mobilfunknetze bereits mit dem für Datenübertragungen relevanten Mobilfunkstandard UMTS ausgestattet. In Verbindung mit dem "Downloadturbo" HSDPA sind hier Übertragungsraten von bis zu 7,2 Mbit/s möglich, die Regel sind derzeit jedoch maximal 3,6 Mbit/s.

ePlus bietet in den mit UMTS ausgerüsteten Ballungsregionen häufig noch kein HSDPA, der Kunde muss sich hier mit Downloadraten von nur bis zu 384 kbit/s zufriedengeben. In dünner besiedelten Regionen ist in der Regel noch kein UMTS verfügbar. Hier muss sich der Anwender mit dem flächendeckend verfügbaren GPRS-Standard begnügen, der mit EDGE-Technologie immerhin noch maximale Downloadraten von bis zu 220 kbit/s ermöglicht.

Info: Verfügbare Bandbreiten

Doch soll es auch noch einige weiße Flecken geben, die nur mit reinem GPRS (ohne EDGE) versorgt werden. Hier sind dann nur noch sehr schleppende Übertragungsraten von maximal 55 kbit/s drin - wie sie einst mit dem analogen Modem erreicht wurden.

Verfügbarkeit von UMTS

Wer prüfen will, ob es den schnellen Netzausbau in seiner näheren Umgebung bereits gibt, kann sich mithilfe der Netzausbaukarten der vier großen Mobilfunkbetreiber einen Überblick verschaffen. Die entsprechenden Verbreitungskarten für UMTS stellen die vier Mobilfunkbetreiber T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus auf deren Homepages bereit.

Folgen Sie einfach dem Link am Artikelende. Allein die verfügbare Transferrate oder die Verfügbarkeit von UMTS in einer bestimmten Region grenzen für Anwender die Wahl des Mobilfunkbetreibers bereits ein.

Wer beispielsweise zu Hause per ePlus oder Vodafone kein UMTS empfangen kann, sollte dementsprechend auch keinen Tarif eines Anbieters wählen, der sich eines dieser Netze bedient. Dasselbe gilt natürlich anders herum auch für O2 oder T-Mobile.

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