Ratgeber

Lexikon

7.3.2008 von Redaktion pcmagazin und Martin Biebel

ca. 1:25 Min
Ratgeber
  1. Beamer: Funktion und Technik
  2. Lexikon
  3. Anschlüsse
  4. Auflösungen

DeinterlacerEine Elektronik, die aus den bei Videosignalen üblichen Halbbildern für die Projektion komplette Bilder errechnet. Bei Videos soll durch das Halbbildverfahren traditionell das Flimmern des zu langsamen Bildwechsels reduziert werden: statt 25 Vollbildern zeigt der Fernseher 50 Halbbilder. Projektoren zeigen die einzelnen Bilder aber progressiv, also Bildzeile für Bildzeile, und projizieren die Bilder wie Kinoprojektoren doppelt, weshalb die Halbbild-Aufzeichnung hier obsolet wird. Nicht immer führen die aufwändigen Berechnungen der komplizierten Schaltungen zu guten Ergebnissen; ausgefranste, verwischte Konturen sind ein Beispiel von schlecht angepasstem Deinterlacing.

RückprojektionBei einer Rückprojektion wird der Beamer unsichtbar für den Zuschauer hinter der Leinwand versteckt. Um das Projektionsbild nicht seitenverkehrt anzuzeigen, benötigt das Gerät eine Funktion zur spiegelverkehrten Darstellung.

ScalerEingehende Videosignale besitzen meist nicht dieselbe Auflösung wie der Bildwandlerchip im Projektor. Dann muss die so genannte Scaler-Schaltung das eingehende Signal für den Projektor anpassen (skalieren). Dies gelingt mehr oder weniger gut - Effekte schlechter Scaler sind Unschärfe und Zeilenflimmern.

TrapezkorrekturWenn der Projektor nicht zur Leinwand ausgerichtet steht, verzieht sich das Bild trapezförmig. Als Lösung beherrschen alle aktuellen Beamer die Trapezkorrektur - allerdings unterschiedlich gut. Die einen erlauben es, die Optik auf die passende Position zu schieben, die anderen korrigieren elektronisch. Da bei der elektronischen Trapezkorrektur Teile des Chips ungenutzt bleiben, geht das zu Lasten der Bildqualität. Schwenkoptiken, bei denen sich das Objektiv manuell justieren lässt, gibt es jedoch nur in der oberen Preisklasse.

ANSI-Lumen Hersteller geben die Helligkeit von Projektoren im ANSI-(American National Standard Institutes)-Standard an. Die Messung erfolgt in einem dunklen Raum unter vorgegebenen Bedingungen nach ANSI-Norm. Für die Einstellung von Helligkeit und Kontrast des Projektors projiziert man ein einheitliches Testbild und orientiert sich an diesem. Ist der Projektor entsprechend justiert, blendet man für die eigentliche Messung ein weißes Bild ein. Dieses Bild wird in neun gleich große Felder unterteilt, aus deren Messwerten sich mit Hilfe einer mathematischen Formel der Lumenwert ergibt.

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