CMS

Kleiner Riese: Wordpress als Content Management System

Wordpress ist intuitiv bedienbar und dank zahlloser Plugins sehr leistungsfähig. Deshalb eignet es sich nicht nur für Blogs, sondern macht auch als "Full featured CMS" eine gute Figur.

Inhalt
  1. Kleiner Riese: Wordpress als Content Management System
  2. Startseite ersetzen
  3. Seiten verbergen
  4. Breadcrumbs
  5. Optimierungen von WP-Admin

© Internet Magazin

Wordpress kennt zwei verschiedene Arten von Inhalten: Blog-Beiträge und Seiten. Erstere erledigen die Hauptarbeit, wenn Wordpress als Blog-Engine eingesetzt wird. Seiten kommen schon mengenmäßig seltener zum Einsatz und präsentieren in Blogs eher Hintergrundinfos wie die About- Seite oder das Impressum.

Setzt man Wordpress als CMS ein, kehrt sich dieses Verhältnis um. In der Mehrheit besteht die Website dann aus Wordpress- Seiten. Das Blog wird gar nicht genutzt, wandert in ein Unterverzeichnis oder wird - mit abgeschalteten Kommentaren, Pings und Trackbacks - als News-Funktion zweckentfremdet. Die Startseite, die bei Blogs die letzten Beiträge auflistet, wird ebenfalls durch eine Wordpress-Seite ersetzt.

Ihren Niederschlag finden diese Umstellungen zwangsläufig in der Navigation. Die Sortierung nach weichen Kriterien wie Veröffentlichungsdatum, Tags und Kategorien ist für eine konventionelle Website unzweckmäßig. Mit den Bordmitteln von Wordpress kommt man bei der Realisierung einer eigenen Menu-Struktur allerdings nicht weit.

Das scheitert schon an der fehlenden Möglichkeit, einzelne Seiten über die Admin-Oberfläche vom Erscheinen im Menü auszunehmen. Über Plugins und/oder entsprechende Anpassungen des verwendeten Wordpress-Themes lassen sich solche Mängel aber korrigieren.

Sollen mehrere Redakteure die Website mit Inhalten füllen, dann wird schnell der Ruf nach abgestuften Benutzerrechten laut. Der eine soll schreiben, aber nicht veröffentlichen dürfen, der andere zwar veröffentlichen, aber nicht in jeder Kategorie. In der Standard-Installation bietet Wordpress hier kaum Möglichkeiten. Hierfür stehen aber diverse Plugins bereit.

Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe weiterer, möglicher Anforderungen an das Wordpress-CMS. Mehrsprachige Websites, Sitemaps, suchmaschinenoptimierter Content - die Wünsche sind ebenso zahlreich, wie Websites unterschiedlich sein können.

Voraussetzungen

Unser Workshop setzt voraus, dass Sie Wordpress fertig installiert haben und es über seine Web-Oberfläche (WP-Admin) konfigurieren beziehungsweise mit Inhalten füllen können. Als Theme verwenden wir das mit Wordpress ausgelieferte Standard- Theme.

Wer sich tiefer in die Erstellung von Wordpress-Themes einlesen möchte, dem empfehlen wir unseren Workshop, den Sie online unter http://tinyurl.com/ygrns6o finden. Außerdem haben wir im Kasten "Themes für Wordpress-CMS" eine Reihe geeigneter Themes zusammengetragen, die Sie fertig und kostenlos downloaden können.

URL-Design

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Durch Anpassung der Permalink-Einstellung sorgen Sie für schicke URLs.

Als Erstes stellen Sie sicher, dass die URLs Ihrer Websites nicht nach Blog aussehen, sondern den Namen der jeweiligen Seite und gegebenenfalls der übergeordneten Seite(n) enthalten. Dazu rufen Sie im WPAdmin unter Einstellungen den Eintrag Permalinks auf. Unter Allgemeine Optionen aktivieren Sie Benutzerdefinierte Struktur.

Im Feld dahinter tragen Sie %postname% ein. Sofern Sie nicht planen, Blog-Postings zu verwenden, können Sie die Optionen weiter unten auf der Seite ignorieren, denn Wordpress-Seiten kennen keine Kategorien und Tags. Bestätigen Sie die neuen Einstellungen mit Änderungen übernehmen.

Anschließend verpassen Sie den URLs Feinschliff, in dem Sie sie automatisch mit der Endung .html erweitern. Das erleichtert auch einen eventuellen, späteren Wechsel von Wordpress auf ein anderes System.

Am schnellsten erledigen Sie diese Aufgabe mit einem Plugin, das treffenderweise .html on PAGES heißt. Laden Sie es unter http://tinyurl.com/y937hb3 herunter, installieren und aktivieren Sie es. Die Permalink-Struktur wird dadurch automatisch aktualisiert.

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