Apple gibt Gas: Movies, MacBook Air, iPhone & Co.

Keynote des Apple Chefs Steve Jobs

Die MacWorld dräut und alle spielen verrückt: Der Aktienkurs macht Bocksprünge, die Gerüchte sprießen ins Kraut. Auf der Keynote hat CEO Steve Jobs die Apple-Neuigkeiten vorgestellt.

Inhalt
  1. Keynote des Apple Chefs Steve Jobs
  2. Teil 2: Keynote des Apple Chefs Steve Jobs

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"Es liegt was in der Luft": Die Ankündigung der Keynote-Speech von Steve Jobs auf der MacWorld 2008 in San Francisco

Die MacWorld dräut und alle spielen verrückt: Der Aktienkurs macht Bocksprünge, die Gerüchte sprießen ins Kraut und Apple-Chef Steve Jobs erfreut sich der Aufmerksamtkeit eines Popstars.

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Steve Jobs ist Mitbegründer von Apple Inc. und seit 1997 CEO des Unternehmens - ein Bild aus besseren Tagen.

Wer die langweilige PC-Industrie kennt, die wie am Fließband Neuigkeiten über das ganze Jahr produziert, reibt sich verwundert die Augen: Im Apfelland gibt es einmal im Jahr das Neuigkeiten-Event schlechthin. Die Keynote-Rede von Steve Jobs wird jedesmal heiß erwartet wie die Regierungserklärung eines neu gewählten Präsidenten.

Dieses Jahr rankten sich im Vorfeld die Gerüchte um ein superschlankes Subnotebook, einen Verleihservice der großen Hollywood-Studios über iTunes, neue iPhones und neue, vor allem kleinere Macs. Vor zwei Tagen wurde das Motto der diesjährigen Messe bekannt: "There's something in the air" (zu deutsch: Es liegt was in der Luft).

Schon vor der Keynote gab es einige Neuigkeiten: Microsoft hat mit seinem Office 2008 endlich eine Version für den Mac auf den Markt gebracht, die auf Intel-Code läuft und nicht mehr emuliert werden muss. Damit sind sie fast die letzte Firma mit Bedeutung, die die Umstellung auf die Intel-Macs vollzogen hat (sogar Adobe war mit seiner Creative Suite schneller - wenn man das so sagen kann). Lesen Sie hier alle wichtigen News zum [int:article,22270]Office 2008 für Mac[/int]. Auch die News zu den neuen Mac Pros waren es wohl nicht wert, in der Keynote genannt zu werden. Sie wurden schon vorher per Pressemeldung verkündigt.

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Die Neuigkeiten

Time Capsule heißt eine neue Backup-Lösung für alle Mac zu Haus, die in einer Airport-Station (Wireless Router von Apple) eingebaut ist. Die WLAN-Komponente funkt im IEEE 802.11n-Standard und soll damit schnell genug für Backups sein. Jobs bewirbt sie als ideale Ergänzung zu Time Machine, der im Mac-OS-X-eingebauten Backup-Lösung von Apple. Das Gerät soll es in den USA mit einer 500-GByte-Festplatte für 299 Euro und mit Terabyte-Festplatte für 499 Euro geben.

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"Es liegt was in der Luft": Die Ankündigung der Keynote-Speech von Steve Jobs auf der MacWorld 2008 in San Francisco

iPhone - jetzt mit Ortung ohne GPS

Zusammen mit Google hat Apple dem iPhone eine neue Fähigkeit beigebracht. Allein über die Peilung durch die Funkmasten in einer Mobilfunkzelle kann das iPhone bestimmen, wo es sich befindet. Das funktioniert um so besser, um so dichter das Funknetz mit Masten bestückt ist. In der Stadt dürfte die Ortung daher recht genau, auf dem Land fast unbrauchbar sein.

Ebenfalls eine neue Funktion sind die Webclips: Damit lassen sich Webseiten als Applikationen auf der Home-Seite eines iPhones ablegen und mit einem Fingerdruck starten. Anbieter von Webapplikationen (wie etwa Google) können so Anwendungen für das iPhone anbieten, die sich nahtlos ins iPhone einfügen.

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Schon vor der Keynote auf der MacWorld 2008 vorgestellt: das neue Intelfähige Office von Microsoft

Diese und weitere Features werden in der neuen Firmware 1.1.3 eingebaut sein, die Apple heute freigeben wird. Die bereits aus der Gerüchteküche bekannten Neuerungen wie SMS an mehrere Empfänger und Liedtext-Support sind eingebaut.

iPod touch aufgebohrt

Was sich viele schon per Firmware-Patch nachgerüstet haben, gibt es jetzt auch offiziell von Apple: Wer 20 Dollar zahlt, kann die vom iPhone bekannten Applikationen Mail, Wetter, Notizen, Börsenkurse und die Kartenapplikation von Google nachrüsten.

Film-Verleih und alle sind dabei

Auch diese Gerüchte stimmen: Steve Jobs hat es wieder mal geschafft und alle Großen der Branche unter Vertrag - wie schon beim Start des iTunes-Music-Stores. Mit dabei sein werden MGM, Touchstone, Fox, Warner, Disney, Paramount, Universal, Sony, Newsline, Miramax und Lionsgate.

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Das neue MacBook Air begeistert nicht nur durch geringes Gewicht, sondern auch durch Flachheit und innovative Features

User werden vier Wochen nach dem Kinostart aktuelle Filme ausleihen können. Ende Februar soll der Dienst mit anfangs 1000 Filmen starten - aber "natürlich" nur für US-Amerikaner. Für Menschen anderer Güte (wie Europäer) gibt es den Dienst noch 2008.

Die Ausleihdauer beträgt 24 Stunden, sie beginnt, sobald man sich den Film anschaut. Dazu hat man allerdings 30 Tage Zeit. Die Preise in den USA sollen zwischen 2,99 und 3,99 Dollar liegen, HD-Filme gibt es für 4,99 Dollar. Anschauen kann man die Filme nicht nur auf dem PC und Mac, sondern auch auf iPods und iPhones und dem neuen Apple TV.

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