Drohnen, Kameras, Smartphones und mehr

Jahresrückblick 2018: Die Technik-Highlights von Januar bis Dezember

Auch 2018 war ein Jahr mit Highlights und Innovationen aus der Technikbranche. Wir haben die Highlights zusammengefasst und zeigen unsere Favoriten.

Inhalt
  1. Jahresrückblick 2018: Die Technik-Highlights von Januar bis Dezember
  2. Jahresrückblick 2018: Die Technik-Highlights von Juli bis Dezember
Jahresrückblick 2018

© Montage: pc-magazin.de; Maxim Pavlov / winyu - Fotolia.com

Im Jahresrückblick 2018 blicken wir auf die monatlichen Technik-Highlights von Januar bis Dezember.

In unserem Jahresrückblick 2018 schauen wir auf die monatlichen Technik-Highlights des vergangenen Jahres. Auf dieser Seite finden Sie die Highlights von Januar bis Juni. Auf Seite 2 geht es weiter mit den Technik-Highlights von Juli bis Dezember.

Januar: Roboterhund Aibo feiert Comeback

Traditionell macht die Consumer Electronics Show den Aufschlag in Sachen "Neue Technik". Im Januar 2018 feierte dort Sonys Haustier-Roboter Aibo sein Comeback. Gegenüber dem Original aus dem Jahr 1999 zeigt sich der neue Hund deutlich verbessert. Er sieht Sie aus OLED-Augen an, die ihm mehr Ausdrucksmöglichkeiten verleihen. Sie können ihn per Sprache kommandieren und er reagiert auf Bewegungen.

Neue Tricks lernt er per Online-Update statt in der Hundeschule. Er muss nicht Gassi, aber regelmäßig zum Aufladen an die Ladestation. Der Preis ist mit ca. 1.750 Euro immer noch knackig, aber deutlich günstiger als das Original. Der Ur-Aibo kostete schon vor knapp 20 Jahren rund 2.500 Euro.

Mavic Air Drohne

© DJI

Drohnen lassen sich nicht nur über Schalter, sondern auch über Gestern steuern, wie zum Beispiel die Mavic Air.

Februar: Mavic Air Drohne vorgestellt

Mit der Mavic Air zeigt DJI im Februar 2018, wie klein leistungsfähige Drohnen sein können. Der faltbare Quadrocopter ist in etwa so lang und breit wie ein durchschnittliches Smartphone, bringt aber trotzdem einen 3-Achsen-Gimbal sowie eine 4K-Kamera mit und lässt sich - wie die Spark vom selben Hersteller - über Gesten steuern.

Kritik erntet die Air für die fehlende Möglichkeit, 4K-Video mit 60 Bildern pro Sekunde aufzuzeichnen. Sie macht schon bei 30 Bildern Schluss. Für 60 fps müssen Sie sie auf FullHD (1.920 x 1.080 Pixel) herunterschalten. Witzig ist aber das "Asteroid"-Feature, das sphärische 360-Grad-Panoramaaufnahmen mit 32 Megapixeln aufzeichnet.

März: spiegellose Vollformatkamera L16

Für manche sind vielleicht Nikons spiegellose Vollformatkameras Z6 und Z7 das fotografische Highlight 2018. Während diese aber erst im August 2018 auf den Markt kommen, präsentiert Light die ungewöhnliche L16 schon im März des selben Jahres.

Light Kamera 16 Objektive Nikon

© Light

Mit 16 einzelnen Objektiven ist die Light für fast jede Gelegenheit passend ausgestattet.

April: Dyson setzt auf Akkusauger

2018 ist das Jahr, in dem sich Smart entschieden hat, künftig nur noch Elektroautos zu bauen. Eine ähnlich grundlegende Änderung zeichnet sich im April 2018 auch bei Dyson ab. "Schuld" daran ist der Cyclone V10, ein Akkustaubsauger mit einer Saugleistung, die alles übertreffen soll, was direkt mit dem Stromnetz verbundene Sauger leisten.

Dyson feiert das als Durchbruch und will künftig nur noch Akkusauger produzieren. Tester bestätigen zwar die hohe Saugleistung, kritisieren aber auch das enorme Gewicht von fast 3 Kilogramm und den satten Preis von rund 600 Euro, den Dyson aufruft. Immerhin dürfte man durch die hohe Saugleistung schnell mit der Arbeit fertig sein.

Mai: Googles Assistent Duplex vereinbart Termine

 Im Mai 2018 zeigt Google den neuesten Trick, den man dem Google Assistent beigebracht hat. Dank Google Duplex soll der Assistent seinem Namen künftig mehr Ehre machen und Termine vereinbaren können - per Telefonanruf!

Sprachassistent

© fotolia - metamorworks

Wenn Googles Assistent Duplex voll funktionstüchtig ist, müsste Telefonanrufe nicht mehr persönlich geführt werden. 

Wie das in der Praxis klappt, demonstriert Google auf der Hausmesse I/O mit einem aufgezeichneten Anruf in einem Frisiersalon. Dem Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung soll nicht aufgefallen sein, dass es sich um den Anruf eines Computers handelte - auch dank eines lockeren "mhhmmm", das der Assistent ins Gespräch einstreut. 

Lesetipp: Smart Speaker im Test - Google Home

Google gibt an, dass Duplex bereits im Mai viele Gespräche selbstständig führt und die im Hintergrund wartende, menschliche Kollegen nur selten eingreifen müssen. Trotzdem wird es noch dauern, bis Duplex auf Smartphones ankommt. Ende des Jahres gibt Google dann aber zumindest in den USA eine andere Funktion frei: Neuere Google-Pixel-Smartphones nehmen Anrufe entgegen und zeigen die Worte des Anrufers in Textform auf dem Display an. Das erlaubt das Reagieren auf Anrufe in Situationen, in denen man nicht sprechen kann. Speziell in den von Telefon-Spam geplagten USA dient es aber auch der Abwehr von Werbung.

Lenovo Yoga Book C930

© Lenovo

Das Lenovo Yoga Book ist sowohl Tablet als auch Notebook.

Juni: Lenovo Yoga Book C930 vorgestellt

2018 war auch das Jahr ungewöhnlicher Laptops. Mit seinen zwei Displays ist das Lenovo Yoga Book C930 eines der besonders spannenden Geräte. Statt einer klassischen Tastatur bietet es ein zweites Display in stromsparender E-Ink-Technik. Das zeigt eine Tastatur an, die auch haptisch auf Eingaben reagiert und verwandelt sich bei Bedarf in einen Notiz- beziehungsweise Zeichenblock. Die Tastatur eignet sich zwar nicht für Vielschreiber, macht das Gerät aber flexibler nutzbar. Die Praxis muss zeigen, ob Lenovos Plan für das rund 1.150 Euro teure Gerät aufgeht.

Nicht zu kaufen ist bislang das Notebook, das sich Razer im Rahmen von "Project Linda" ausgedacht hat. Dabei handelt es sich zunächst einmal nur um ein Gehäuse mit 13,3-Zoll-Display und Tastatur. Leben haucht ihm das Razer Phone ein, das Sie dort ins Gehäuse einklinken, wo bei konventionellen Laptops das Touchpad sitzt. So will Razers für Gamer optimiertes Smartphone in den Genuss aller Vorzüge von Laptop-Hardware kommen, vom großen Display und großer Tastatur über bessern Sound bis hin zum größeren Akku. Im Vergleich eher konventionell ist das Acer Swift 5 - wäre da nicht sein extrem niedriges Gewicht. 970 Gramm sind für ein 14-Zoll-Notebook eine kleine Sensation und dünn ist das Gerät mit 1,49 Zentimetern ebenfalls. Preislich geht es schon bei etwas mehr als 900 Euro los.

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