Fotopraxis

iCloud und iPhone optimal nutzen

19.9.2017 von Heico Neumeyer

Das iPhone liefert tolle Bilder - ColorFoto verrät, wie Sie mit dem iPhone RAW-Fotos machen und mit iCloud optimal „in der Wolke“ speichern.

ca. 1:25 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. iCloud und iPhone optimal nutzen
  2. iCloud am Computer nutzen
  3. iPhone: Im RAW-Format fotografieren
  4. RAW-Fotos in der Cloud: Gratis mehr Speicherplat
  5. iOS 11: Das ist neu
iPhone und iCloud optimal nutzen
© Galushko Sergey / shutterstock

Aktuelle iPhones ermöglichen, hochwertige RAW-Aufnahmen mit großem, gut korrigierbarem Kontrastumfang anzufertigen. Per iCloud können Sie Ihre Fotos automatisch im Internet speichern, präsentieren und auf andere Geräten herunterladen.

Besitzer eines iPhones erhalten gratis 5 Gigabyte Speicherplatz bei Apples Online-Speicher iCloud. 50 Gigabyte kosten 1 Euro pro Monat, für 3 Euro gibt es 200 Gigabyte, und für 2 Terabyte zahlt man 10 Euro monatlich. 

Sie können Apple-Geräte jedoch nicht mit Speicherkarten erweitern, Sie sind also auf 16 bis zu 256 GB Gerätespeicher beschränkt. Dazu kommt noch Ihr Online-Speicher, doch die kostenlosen 5 Gigabyte bei Apples iCloud reichen nicht immer aus. 

So nutzen Sie die Fotomediathek

Öffnen Sie die „Einstellungen“ Ihres Apple-Mobilgeräts, tippen Sie oben auf den Benutzernamen und dann auf „iCloud“. Nennen Sie Apps, die Dateien im Internet („in der Wolke“) speichern dürfen. Tippen Sie also auf „Fotos“ und schalten Sie „iCloud-Fotomediathek“ ein – das ist Ihre Bildverwaltung.

Ab jetzt können Sie Ihre Fotos ganz einfach elektronisch weitergeben, als Galerie präsentieren und auf anderen Geräten abrufen; am iPhone nutzen Sie dafür die „Fotos“-App. Die Bilder sind zunächst nur für Sie sichtbar. Wenn Sie Bilderalben für andere ins Netz stellen und dort auch Kommentare und Fotos von Betrachtern erhalten wollen, nutzen Sie zusätzlich ganz unten die „iCloud-Fotofreigabe“. 

Lese-Tipp: Alte Fotos mit dem Smartphone scannen - Apps im Vergleich

Tippen Sie unter einem Einzelbild auf die drei Regler, ändern Sie Kontrast, Farbe, Horizont und Ausschnitt – genug für schnelle Korrekturen. Anspruchsvollere Aufgaben erledigen Sie besser in Snapseed oder Lightroom mobile, in einer Kamera-App wie ProCamera oder in Affinity Photo am iPad.

Tipp: Bei aktivierter „iCloud-Fotomediathek“ können Sie den „iPad-Speicher optimieren“: Auf diese Weise sichern Sie die großen Foto- und Video-Originale nur im Netz; auf den Geräten verbleiben kleine, platzsparende Varianten. Doch Achtung: RAW wird zu JPEG. Diese Komprimierung beginnt erst bei knapp werdendem Speicher und bei selten verwendeten Daten.

Fotomediathek iPhone
1 Einstellungssache: Richten Sie die iCloud-Fotomediathek für Online-Nutzung ein. 2 Übersicht: Die Aufnahmen aus der Fotomediathek lassen sich auch auf anderen Geräten betrachten. 3 Bildbearbeitung: Korrigieren Sie mit der Fotos-App Bildausschnitt und Kontrast.
© Apple

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