Surfen im Internet

Cookies: Definition, Gefahren, Einstellungen - einfach erklärt!

Es ist so gut wie unmöglich, sich im Internet zu bewegen, ohne mit Cookies in Kontakt zu kommen. Doch was Cookies eigentlich sind, und welche verschiedene Arten von Cookies es gibt, wissen die wenigsten.

Inhalt
  1. Cookies: Definition, Gefahren, Einstellungen - einfach erklärt!
  2. Cookies: Gefahren
  3. Cookies: Einstellungen
  4. Cookies: Umgang & Verwaltung
  5. Cookies: Plug-ins & BGH--Urteil

© Matic Stojs Lomovsek / shutterstock.com

Internet: Cookie-Einstellungen - so geht's

Definitionen: Diese Cookies gibt es

Cookies sind kleine Dateien, die beim Surfen im Internet auf den Rechnern der Anwender platziert werden. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe und somit auch verschiedene Arten von Cookies. Temporäre Session Cookies, die nach dem Schließen des Browsers wieder entfernt werden, sind die harmloseste Variante.

Im Normalfall dienen Sie dazu, ein Passwort für eine Webseite zwischenzuspeichern, damit es nicht beim Aufrufen der nächsten Unterseite erneut eingegeben werden muss. Wer möchte, kann Session Cookies in seinem Browser auch dauerhaft erlauben.

Das hat zum Beispiel den Vorteil, dass in einen Warenkorb eingelegte Produkte im Warenkorb verbleiben, selbst wenn der Browser geschlossen und zu späterer Zeit wieder geöffnet wird. Auch die Passwörter bleiben dann dauerhaft gespeichert und müssen nicht neu eingegeben werden.

Nutzen mehrere Anwender einen Rechner, ist das dauerhafte Genehmigen von Session Cookies aus offensichtlichen Gründen aber meist keine gute Idee. Doch nicht nur die Betreiber der Webseiten setzen Cookies, sondern das tun auch Drittanbieter.

Hierbei handelt es sich um sogenannte Third-Party-Cookies, die besonders kritisch beäugt werden. Sie werden zumeist von Unternehmen der Werbebranche platziert, um die Surfgewohnheiten der Nutzer zu tracken und letztendlich möglichst relevante Werbung auszuspielen.

© Screenshot / Montage: PCgo

Überall im Web stoßen Surfer heute auf Fenster wie dieses, mit denen auf die Nutzung von Cookies hingewiesen wird.

Sie sind dafür verantwortlich, dass Nutzer, die sich beispielsweise auf einer Webseite ein neues Automodell angesehen haben, anschließend tagelang mit Autowerbung bedacht werden. Obwohl die Problematik der Drittanbieter-Cookies in der DSGVO nicht explizit geregelt ist, gehen Rechtsexperten davon aus, dass dem Setzen dieser Cookies ein Opt-in des Nutzers vorausgehen muss. Das heißt, dass ein Nutzer diesen Cookies explizit zustimmen muss. Dies wird jedoch bei weitem nicht immer so gehandhabt.

Eine weitere Cookie-Variante sind Tracking-Cookies, die das Surfverhalten eines Nutzers über lange Zeiträume aufzeichnen. So entsteht nach und nach ein umfangreiches Profil des Nutzers, das dann wieder für zielgerichtete Werbung zum Einsatz kommen kann.

Tracking-Cookies können vom Anbieter einer Webseite oder auch von Drittanbietern stammen. Dieses sind dann wiederum meist die großen Werbenetzwerke oder auch soziale Medien, die im Werbemarkt ebenfalls groß mitmischen.

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