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iMac-Kaufberatung: Upgrade-Möglichkeiten und iMac Pro

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Die Konfiguration eines iMacs bei Apple beginnt ab einem Preis von 1.299 Euro.

iMac: Upgrade-Möglichkeiten

Auf allen neuen iMacs läuft Apples aktuelles Betriebssystem macOS Big Sur. Üblicherweise liefert Apple neue Betriebssysteme für bis zu fünf Jahre alte Geräte, danach gibt es erfahrungsgemäß noch zwei Jahre lang Sicherheits-Updates. Gerechnet wird immer ab der Veröffentlichung einer Gerätegeneration:

  • Die iMacs mit M1-CPU sind im April 2021 erschienen, werden also etwa bis 2028 Updates erhalten.
  • Die Intel-iMacs erschienen im August 2020 und sollten demnach bis 2027 versorgt werden. Möglicherweise verkürzt Apple den Zeitraum aber aufgrund des Wechsels auf die hauseigenen CPUs. So geschah es auch beim Wechsel von PowerPC- auf Intel-CPUs Mitte der 2000er Jahre.

Wie gut ein iMac altert hängt nicht nur von der Versorgung mit Software ab, sondern auch von der Hardware und davon, wie gut sie Ihren Anforderungen über die Jahre gerecht wird. Das gilt in besonderem Maße für den iMac, denn er lässt sich nach dem Kauf nicht mehr erweitern (vom Arbeitsspeicher beim Intel-iMac und teuren Speziallösungen für die SSD abgesehen). Mit der Hardware, die Sie heute anschaffen, werden Sie einige Jahre auskommen müssen.

Apple bietet seine iMacs in sieben Standardkonfigurationen an (ein 21,5er und je drei 24er und 27er). Jede Variante lässt sich im Rahmen des Kaufs erweitern mit stärkerer CPU, mehr Speicherplatz usw. Eine Regel für die „richtige“ Menge gibt es dabei nicht, wohl aber Erfahrungswerte, die den meisten Anwendern gerecht werden:

  • Speicherplatz: Ermitteln Sie Ihren aktuellen Speicherplatzbedarf, bevor Sie sich entscheiden. Wieviel Speicher belegen Sie auf Ihrem derzeitigen Computer? Legen Sie dann einen iMac in den Warenkorb, der mindestens die doppelte Menge an Speicherplatz bietet. Mehr muss es auch nicht sein. Wird der Speicher dann wider Erwarten doch irgendwann knapp, können Sie immer noch ein externes Laufwerk per USB/Thunderbolt an Ihren iMac anschließen.
  • Arbeitsspeicher: Mit 8 Gigabyte bringen die iMacs eine solide Grundausstattung mit, die für Büroarbeit, Surfen und einfache Spiele ausreicht. Mehr Platz, zum Beispiel für aufwendige Bildbearbeitung, Videoschnitt oder den gleichzeitigen Betrieb vieler Programme haben Sie mit 16 GB (Obergrenze bei den M1-iMacs) beziehungsweise 32 Gigabyte. Nur beim M1 ist die Entscheidung endgültig. Die Intel-iMacs können Sie auch noch Jahre nach dem Kauf mit mehr RAM versorgen.
  • CPU: Außer dem M1 bietet Apple derzeit keine hauseigenen Chips für den iMac an. Deshalb spielen CPU-Upgrades nur noch bei den Intel-Modellen eine Rolle. Hier können Sie viel Geld unnötig ausgeben. Bis zu 460 Euro verlangt Apple für einen leistungsfähigeren Prozessor. Rechenintensive Anwendungen sind aber eher selten. Deshalb reicht schon der "kleine" Core i5 mit 3,1 GHz für die meisten Anwendungsfälle. Wer viele hundert Euro in einen Core i7 oder Core i9 investiert, der sollte damit schon ein konkretes Ziel verfolgen.
  • GPU: Beim M1-iMac ist die Grafikeinheit (GPU) Teil der CPU und damit nicht erweiterbar. Für die Intel-iMacs gilt: Auch die teureren GPUs machen diese Computer nicht zur Spielemaschine. Sie wirken sich aber zweifellos positiv aus und können je nach Titel den Unterschied zwischen einem unspielbaren Spiel und einem auf niedrigen oder mittleren Qualitätseinstellungen erträglichen Titel machen. Prinzipiell dienen die GPU-Upgrades eher der Beschleunigung von Tätigkeiten wie der Bildbearbeitung und dem Videoschnitt.

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Die hochwertigen Apple-Eingabegeräte: Magic Mouse 2 (o.l.), das Magic Keyboard mit und ohne Ziffernblock sowie das Magic Trackpad 2.
  • Maus und Trackpad: Apple liefert den iMac mit der Magic Mouse. Frei heraus: Diese Maus ist Mist. Die berührungsempfindliche Oberfläche ist viel zu klein und lässt sich deshalb nur mit verrenkten Fingern nutzen. Aufladen der Maus im laufenden Betrieb ist unmöglich, weil Sie das Ladekabel dazu in eine Buchse an der Unterseite der Maus stecken müssen. Für einen geringen Aufpreis erhalten Sie das Magic Trackpad 2, das ungleich mehr Bedienkomfort bietet. Insbesondere die Steuerung des iMacs über Gesten fällt damit viel leichter. Sie können zum Beispiel durch Wischen mit zwei Fingern scrollen beziehungsweise in Safari zur vorherigen Website zurück wechseln, was rasch in Fleisch und Blut übergeht. Wenn Sie bisher nur die überwiegend mittelmäßigen Touchpads von Windows-Laptops kennen, lassen Sie sich davon überraschen, wie gut Apples Trackpad funktioniert. Auch bei der Tastatur lohnt sich ein Upgrade, das es aber nur für den M1 gibt: Das Magic Keyboard mit Touch ID enthält einen Fingerabdrucksensor, der das Entsperren des Macs und kompatibler Programme (zum Beispiel der Passwortmanager 1Password und die eBanking-App Money Money) beschleunigt. Den teureren M1-iMacs liegt die Tastatur mit Touch ID immer bei.

Zum Thema "Zukunftssicherheit" gehört auch, dass beim iMac ein grundlegendes Redesign ansteht. Bis Ende 2022, will Apple alle Computer auf hauseigene CPUs, das so genannte "Apple Silicon" umstellen. Höchstwahrscheinlich bedeutet das auch ein neues, schlankeres Gehäusedesign.

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