Apple-Computer

Tipps: Alte iMacs mit Intel-Prozessoren

4.5.2022 von Tim Kaufmann

ca. 3:40 Min
Ratgeber
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  1. iMac-Kaufberatung: Tipps für Displaygröße, Konfigurationen, Angebote und mehr
  2. iMac-Kaufberatung: Upgrade-Möglichkeiten
  3. iMac günstig kaufen: Sparen bei Refurbished-Angeboten und mehr
  4. Tipps: Alte iMacs mit Intel-Prozessoren
iMac Intel Haswell
© Apple

Ein wichtiger Tipp für einen günstigeren iMac gilt nur für Intel-basierte Geräte und betrifft den Arbeitsspeicher. Er ist bei Apple nämlich überproportional teuer. Statt ihn mit zu bestellen, können Sie ihn in ein paar Minuten leicht selbst einbauen.

Intel-iMac: Sparen beim RAM-Upgrade

Als Anlaufstellen wären Cyberport oder Gravis geeignet. Das sind zertifizierte, langjährige Apple-Vertriebspartner mit in der Regel wenig Problemen.

Wer sich nicht lange mit Specs und der Auswahl aufhalten will, kann sich auch den Mac-Speichershop für iMac-RAM, denn dort müssen Sie sich nicht mit komplizierten Spezifikationen aufhalten. Sie wählen einfach das Modelljahr des iMacs aus, um die passenden Bauteile zu finden. Dass sich das lohnt, zeigt der Preisvergleich mit Apple: 16 Gigabyte kosten bei Mac-Speichershop derzeit gut 80 Euro, während Apple für das Upgrade 240 Euro verlangt. Wie Sie den iMac-Arbeitsspeicher aufrüsten zeigt Apple auf seinen Hilfe-Seiten.

iMac mit Prozessor von Apple oder Intel?

Die bislang genutzten Intel-Prozessoren verschwinden aus Apple-Computern. Schon Apples erste Desktop-CPU, der M1, gilt als Volltreffer. In nahezu allen Geschwindigkeitstests hält sie mit den bislang eingesetzten Intel-CPUs mit oder übertrifft sie sogar. Dabei ist der Stromverbrauch deutlich geringer und vor allem entwickelt der M1 weniger Wärme. Deshalb müssen Macs mit Apple-CPU nicht so intensiv gekühlt werden und sind leiser. Speziell für den iMac bedeutet das: Die Modelle mit Intel-CPU sind zwar im Normalbetrieb sehr leise, entwickeln unter Last aber eine mit Laptops vergleichbare Geräuschkulisse. Die M1-iMacs bleiben hingegen auch bei intensiver Nutzung nahezu unhörbar.

Der M1 bietet mehr Zukunftssicherheit. Betriebssystem-Updates für Intel-iMacs wird Apple voraussichtlich nur noch für etwa drei bis vier Jahre anbieten. Das ist ein Erfahrungswert aus der Umstellung von PowerPC- auf Intel-CPUs in den 2000er Jahren. Weil der M1 technisch mit den Chips in iPhone und iPad eng verwandt ist, laufen ausgewählte mobile Apps auch auf iMacs mit der neuen CPU.

Der M1 hat also alle Trümpfe auf seiner Seite - fast. Ein Problem ist nämlich die Bildschirmgröße. 24 Zoll reichen längst nicht jedem. Wer mehr Platz benötigt, dem empfehlen wir deshalb einen Mac Mini oder Mac Studio in Kombination mit einem externen Display. Soll es unbedingt ein All-in-One-Computer sein, dann kommt eventuell noch ein älterer iMac mit 27-Zoll-Display in Frage. In diesen Geräten steckt aber immer eine Intel-CPU mit den damit verbundenen Nachteilen. Die Modelle sind offiziell abgekündigt und bei Apple deshalb nur noch als generalüberholte Computer ("refurbished", siehe oben) erhältlich. Außerdem bieten Händler die alten iMacs noch aus Restbeständen an - hier ist gegebenenfalls Eile bei der Kaufentscheidung gefragt.

Der schlanke Mac Mini macht auf dem Tisch eine gute Figur.

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Intel-iMac mit 21,5 Zoll - die Fakten

Auf den ersten Blick können Sie mit dem Griff zum 21,5-Zoll Modell 150 Euro sparen. Hier geht es nämlich schon bei 1.299 Euro los, während der 24er erst ab 1.449 Euro erhältlich ist. Doch der kleinste iMac wird aus unserer Sicht nur einfachsten Anforderungen gerecht und bietet kaum Zukunftssicherheit: Auf der Intel-CPU aus der siebten Generation liegt schon Staub - aktuell ist Intels elfte Generation. Leistungstechnisch wischt der M1-Chip im 24-Zoll-iMac mit ihr den Boden auf. Das gilt nicht nur für die CPU-Leistung, sondern auch in der Abteilung "Grafik". Altmodisch präsentiert sich zudem das Display. Seine Auflösung ist bei FullHD (1.920 x 1.080 Pixel) stehen geblieben und entsprechend grobkörnig wirkt das Bild.

Intel-iMac mit 27 Zoll - die Fakten

Den 27-Zoll-iMac bietet Apple mit Intel-CPUs der vorletzten, 10. Generation an. Konkret handelt es sich um den Intel Core i5 mit sechs Kernen, den Sie mit 3,1 GHz oder 3,3 GHz erhalten. Der Preisunterschied zwischen den beiden Modellen beträgt 200 Euro (2.100 vs. 2.300 Euro), die Sie aber nicht nur in die CPU investieren. Zugleich verdoppelt Apple die Größe der SSD von 256 auf 512 Gigabyte, was die Zukunftsfähigkeit des Geräts deutlich verbessert. Das 2.600 Euro teure iMac-Modell mit Core i7 CPU lohnt sich für besonders leistungshungrige Anwendungen, zumal es auch mit einem besseren Grafikadapter, AMDs Radeon Pro 5500 XT, geliefert wird.

Damit kommen wir zum Thema "Grafik" allgemein und zum 5K-Display des 27 Zoll iMac im Besonderen. Auch wenn Sie zum Core i5 greifen, ist die GPU des großen iMac, eine AMD Radeon Pro 5300, deutlich leistungsfähiger als die des 21,5-Zöllers. Außerdem passt der iMac die Farbdarstellung auf Wunsch an das Umgebungslicht an, was einen zusätzlichen Sensor im Display erfordert. "True Tone" nennt Apple diese Funktion. Wem das noch nicht komfortabel genug ist, der greift zu einer dem iMac 27 Zoll vorbehaltenen Option, die Apple erst auf dem Weg zur Kasse anbietet: das Nanotexturglas. Der rund 600 Euro teure Zusatz sorgt dafür, dass das Display weniger spiegelt, ohne dabei an Kontrast einzubüßen. Die Kollegen von The Verge haben Vergleichsfotos veröffentlicht, denen zufolge das tatsächlich klappt, sogar wenn das Licht durch ein Fenster direkt auf den iMac fällt. Reinigen dürfen Sie das Nanotexturglas aber nur mit dem beigelegten Pflegetuch.

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