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iMac-Kaufberatung: 21,5 oder 27 Zoll, Konfigurations-Tipps, Angebote und mehr

Der iMac steht für einen eleganten Arbeitsplatz. Wir bieten eine Kaufberatung, Entscheidungshilfe für 21,5- oder 27 Zoll-Modelle, Konfigurationstipps, Angebote und mehr.

© Montage: pc-magazin.de / Apple

Den iMac gibt es in zwei Bildschirmgrößen: 21,5 und 27 Zoll.

Apples iMac fällt in die Kategorie der so genannten All-in-One-Computer. Das sind Geräte, bei denen die PC-Technik direkt hinter dem Monitor sitzt. Das schafft Platz auf und unter dem Schreibtisch. Außerdem sorgen All-in-Ones für ein gepflegtes Erscheinungsbild, weil Kabel weitgehend entfallen. Der iMac legt mit seinem gleichermaßen schlanken wie hochwertigen Aluminium-Gehäuse noch eins oben drauf. Eingeschaltet wächst die Begeisterung noch: Das hochauflösende Display der teureren Modelle liefert ein gestochen scharfes Bild, auf dem Sie einzelne Pixel bei typischem Betrachtungsabstand nicht mehr erkennen können.

Im normalen Bürobetrieb ist der iMac lautlos. Das ändert sich nur dann, wenn Sie den Mac mit harter Arbeit stressen, zum Beispiel beim Videoschnitt, aufwendiger Bildbearbeitung oder beim Spielen mit Apple Arcade & Co. Im iMac steckt Laptop-Technik und die Geräuschkulisse, die sich unter Last entfaltet, erinnert daran. Wer sich daran stört, der greift zum teureren iMac Pro mit dem besseren Kühlsystem. Womit wir bei den Unterschieden zwischen den verschiedenen iMacs wären.

Hinweis: Unseren generellen Preisangaben liegt der Standard-Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent zu Grunde. Bei Lieferung bis zum 31.12.2020 fällt der reduzierte Steuersatz von 16 Prozent an, wodurch Sie einige Euro sparen können.

Apple iMac mit 21,5 oder 27 Zoll?

iMac mit 21,5 Zoll - die Fakten

Die erste Entscheidung die Sie treffen sollten ist die über die Displaygröße. Apple bietet den iMac mit 21,5-Zoll- und 27-Zoll-Display an. Das kleine Display eignet sich für Sie, wenn Sie ein möglichst kompaktes Gerät benötigen und selten mit mehr als zwei Programmen gleichzeitig arbeiten. 21,5 Zoll reichen, um zwei Programme nebeneinander zu platzieren, zum Beispiel E-Mail und Textverarbeitung oder Browser und Tabellenkalkulation. Beim größeren 27-Zoll-Modell passen bis zu vier Apps ohne nennenswerte Einschränkungen gleichzeitig auf das Display. Auch die Bildbearbeitung, Videoschnitt und die Arbeit an großen Tabellen fällt leichter, einfach weil Sie mehr Inhalt auf einmal sehen.

© Apple

Die Anschlüsse des iMacs befinden sich auf der Rückseite des Bildschirms. Im AiO-Displaygehäuse verbirgt sich auch der Rechner an sich.

Auf den ersten Blick können Sie mit dem Griff zum 21,5-Zoll Modell viel Geld sparen. Hier geht es nämlich schon bei 1.299 Euro los, während der 27er erst ab 2.099 Euro erhältlich ist. Doch der kleinste iMac wird aus unserer Sicht nur einfachsten Anforderungen gerecht und bietet kaum Zukunftssicherheit: Auf der Intel Core i5 CPU mit 2,3 GHz aus der siebten Generation liegt schon Staub - aktuell ist Intels zehnten Generation. Der Chip bietet gerade mal zwei Kerne und einen vergleichsweise schwachen Grafikadapter (GPU), der in die CPU integriert ist. Hinzu kommt, dass das Display nur mit FullHD (1.920 x 1.080 Pixel) auflöst. Das knackig scharfe 4K-Display (5K beim 27er) bleibt den teureren Modellen vorbehalten. Interessanter ist der iMac 21,5 mit 3,6 GHz Quad-Core-Prozessor (8. Generation) für 1.499 Euro. Er wartet mit 4K-Display auf, die CPU ist deutlich leistungsfähiger und dank AMDs Radeon Pro 555X steigt auch die Grafikleistung. Nochmal mehr Leistung bietet das Modell mit 3,0 GHz 6-Core-Prozessor für 1.699 Euro.

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iMac mit 27 Zoll - die Fakten

Die drei Varianten des 27-Zoll-iMac spielen seit dem Update 2020 in einer anderen Liga. Das liegt vor allem daran, dass Apple dem großen iMac CPUs aus Intels aktueller, zehnter Generation spendiert. Je nachdem, wie man die Leistung misst, erreichen sie bis zu 65 Prozent mehr Leistung als die Vorgänger. Konkret handelt es sich um den Intel Core i5 mit sechs Kernen, den Sie mit 3,1 GHz oder 3,3 GHz erhalten. Der Preisunterschied zwischen den beiden Modellen beträgt 200 Euro (2.100 vs. 2.300 Euro), die Sie aber nicht nur in die CPU investieren. Zugleich verdoppelt Apple die Größe der SSD von 256 auf 512 Gigabyte, was die Zukunftsfähigkeit des Geräts deutlich verbessert. Das 2.600 Euro teure iMac-Modell mit Core i7 CPU lohnt sich für besonders leistungshungrige Anwendungen, zumal es auch mit einem besseren Grafikadapter, AMDs Radeon Pro 5500 XT, geliefert wird.

Damit kommen wir zum Thema "Grafik" allgemein und zum Display des 27 Zoll iMac im Besonderen. Auch wenn Sie zum Core i5 greifen, ist die GPU des großen iMac, eine AMD Radeon Pro 5300, deutlich leistungsfähiger als die des 21,5-Zöllers. Außerdem passt der iMac die Farbdarstellung auf Wunsch an das Umgebungslicht an, was einen zusätzlichen Sensor im Display erfordert. "True Tone" nennt Apple diese Funktion. Wem das noch nicht komfortabel genug ist, der greift zu einer dem iMac 27 Zoll vorbehaltenen Option, die Apple erst auf dem Weg zur Kasse anbietet: das Nanotexturglas. Der rund 600 Euro teure Zusatz sorgt dafür, dass das Display weniger spiegelt, ohne dabei an Kontrast einzubüßen. Die Kollegen von The Verge haben Vergleichsfotos veröffentlicht, denen zufolge das tatsächlich klappt, sogar wenn das Licht durch ein Fenster direkt auf den iMac fällt. Reinigen dürfen Sie das Nanotexturglas aber nur mit dem beigelegten Pflegetuch.

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