Apple-Computer

iMac-Kaufberatung: 21,5, 24 oder 27 Zoll, Konfigurations-Tipps, Angebote und mehr

Der iMac steht für einen eleganten Arbeitsplatz. Wir bieten eine Kaufberatung, Entscheidungshilfe für iMac-Modelle, Konfigurationstipps, Angebote und mehr.

Inhalt
  1. iMac-Kaufberatung: 21,5, 24 oder 27 Zoll, Konfigurations-Tipps, Angebote und mehr
  2. iMac-Kaufberatung: Upgrade-Möglichkeiten und iMac Pro
  3. iMac (Pro) günstig kaufen: Sparen bei Speicher, Refurbished-Angeboten und mehr

© Apple

Den iMac 24 Zoll erhalten Sie in sechs verschiedenen Gehäusefarben und außerdem auch in klassischem Silbergrau.

Apples iMac fällt in die Kategorie der so genannten All-in-One-Computer. Das sind Geräte, bei denen die PC-Technik direkt hinter dem Monitor sitzt. Das schafft Platz auf und unter dem Schreibtisch. Außerdem sorgen All-in-Ones für ein gepflegtes Erscheinungsbild, weil Kabel weitgehend entfallen. Der iMac legt mit seinem gleichermaßen schlanken wie hochwertigen Aluminium-Gehäuse eins oben drauf. Eingeschaltet wächst die Begeisterung noch: Das hochauflösende Display der teureren Modelle liefert ein gestochen scharfes Bild, auf dem Sie einzelne Pixel bei typischem Betrachtungsabstand nicht mehr erkennen können.

iMac mit Prozessor von Apple oder Intel?

Apple steckt derzeit mitten in einer zweijährigen Übergangsfrist. Innerhalb dieses Zeitraums stellt das Unternehmen alle Geräte auf selbstentwickelte CPUs um. Die bislang genutzten Intel-Prozessoren verschwinden dabei aus Apple-Computern. Schon Apples erste Desktop-CPU, der M1, gilt als Volltreffer. In nahezu allen Geschwindigkeitstests hält sie mit den bislang eingesetzten Intel-CPUs mit oder übertrifft sie sogar. Dabei ist der Stromverbrauch deutlich geringer und vor allem entwickelt der M1 weniger Wärme. Deshalb müssen Macs mit Apple-CPU nicht so intensiv gekühlt werden und sind leiser. Speziell für den iMac bedeutet das: Die Modelle mit Intel-CPU sind zwar im Normalbetrieb sehr leise, entwickeln unter Last aber eine mit Laptops vergleichbare Geräuschkulisse. Die M1-iMacs bleiben hingegen auch bei intensiver Nutzung nahezu unhörbar.

Preislich gibt es keine großen Unterschiede zwischen ansonsten vergleichbaren Macs mit Apple- beziehungsweise Intel-CPU. Der M1 bietet Ihnen aber mehr Zukunftssicherheit. Betriebssystem-Updates für Intel-iMacs wird Apple voraussichtlich nur noch für etwa vier Jahre anbieten. Das ist ein Erfahrungswert aus der Umstellung von PowerPC- auf Intel-CPUs in den 2000er Jahren. Weil der M1 technisch mit den Chips in iPhone und iPad eng verwandt ist, laufen ausgewählte mobile Apps auch auf iMacs mit der neuen CPU.

Auch wenn der M1 damit scheinbar alle Trümpfe auf seiner Seite weiß - leicht ist die Entscheidung nicht. Bislang bietet Apple den neuen Chip nämlich nur im 24-Zoll-Modell an. Der besonders kompakte 21,5-Zoll-iMac und das große Modell mit 27 Zoll basieren hingegen noch auf Intel-CPUs. Außerdem laufen noch nicht alle Programme optimal auf den M1-Macs. Apple unterstützt Hersteller bei der Anpassung ihrer Softwares für das so genannte "Apple Silizium". Das geht nach unserem Eindruck erstaunlich flott voran. Viele wichtige Programme, darunter zum Beispiel Microsoft Office, haben den Schritt bereits hinter sich.

Trotzdem gibt es noch alte Software, die nicht umgestellt wurde. Der M1 kann sie in aller Regel zwar starten, aber sie läuft dann (vereinfacht ausgedrückt) "nur" so schnell wie auf einer Intel-CPU. Wenn Sie von einem Intel-Mac auf einen iMac mit M1 wechseln, dann sollten Sie vorher recherchieren, ob für Sie unverzichtbare Programme auch auf dem neuen Chip funktionieren. Für manche Nutzer auch relevant: Auf dem M1 lässt sich Windows nur sehr eingeschränkt starten (mit Hilfe der Software Parallels Desktop).

Empfehlung: Die iMacs mit Intel-CPU sind nur noch in Ausnahmefällen eine sinnvolle Wahl. Speziell das 21,5-Zoll-Modell steckt der M1-iMac in jeder Hinsicht in die Tasche. Im Vergleich mit dem 27-Zöller fehlt es ihm hauptsächlich an Displayfläche. Das gilt vor allem dann, wenn Sie das Gerät hauptberuflich - d.h. viele Stunden täglich - nutzen. Sie hätten gerne eine M1-CPU und ein 27-Zoll-Display, oder etwas noch größeres? Dann ist ein Mac mini mit M1-CPU und einem gesonderten Display die bessere Wahl hinsichtlich Zukunftssicherheit und Ergonomie. Nur in Sachen Eleganz reicht diese Kombination nicht an einen iMac heran.

Apple iMac mit 21,5, 24 oder 27 Zoll?

iMac mit 24 Zoll - die Fakten

Der iMac mit 24 Zoll ist derzeit die spannendste Option und unsere eindeutige Empfehlung für die große Mehrheit aller Käufer. Apple verbaut die stromsparende M1-CPU in diesem Gerät. Für die Kühlung reichen deshalb zwei vergleichsweise kleine Lüfter. Deshalb ist der M1-iMac auch unter Last nahezu unhörbar und entsprechend kompakt fällt auch das Gehäuse aus. Kein Wunder dass der iMac aussieht wie ein großes iPad und mit gut 11 Millimetern kaum dicker als das Apple-Tablet ist. Sie erhalten ihn ihn sechs verschiedenen Farben und in klassischem Silbergrau. Ein anderer Unterschied zu den Intel-iMacs ist weniger auffällig. Im M1-iMac stecken eine viel bessere Webcam (FullHD-Auflösung gegenüber HD, größerer Kamerasensor für geringeres Bildrauschen, softwarebasierte Bildoptimierung) und mehr Mikrofone. Beides zahlt sich bei Videokonferenzen aus.

© Montage: pc-magazin.de / Apple

Welcher iMac ist der richtige für Sie?

Schon mit dem Einstiegsmodell für 1.449 Euro können Sie wenig falsch machen. Es bietet dasselbe 4.5K-Display und genauso viel Rechenleistung wie die teureren M1-iMacs. Bei der Grafikleistung hängt es um etwa 12 Prozent hinterher, weil es nur über 7 statt 8 GPU-Kerne verfügt. In der Praxis macht sich das zwar kaum bemerkbar. Trotzdem sind die 220 Euro Aufpreis, die das nächstgrößere Modell kostet, gut investiert. Dafür erhalten Sie nämlich:

  • den achten GPU-Kern
  • zwei zusätzliche USB 3 Anschlüsse (erspart möglicherweise ein USB-Hub, das das hübsche iMac-Design ruiniert)
  • einen Gigabit Ethernet Netzwerkanschluss, den Apple elegant in das Netzteil des iMac integriert hat (kein zusätzliches Kabel auf dem Schreibtisch)
  • die Auswahl unter allen Farbvarianten (das Einstiegsmodell gibt es nicht in Gelb, Orange und Violett)

Auf dem Weg zur Kasse können Sie alle 24-Zöller mit mehr RAM und Speicherplatz ausrüsten. Beim RAM sind 8 Gigabyte der Standard und 16 Gigabyte das Maximum. Die SSD fasst 512 Gigabyte (256 Gigabyte beim Einstiegsmodell) und lässt sich gegen Aufpreis auf 1 oder 2 Terabyte erweitern. Empfehlungen dafür finden Sie auf der nächsten Seite.

iMac mit 21,5 Zoll - die Fakten

Auf den ersten Blick können Sie mit dem Griff zum 21,5-Zoll Modell 150 Euro sparen. Hier geht es nämlich schon bei 1.299 Euro los, während der 24er erst ab 1.449 Euro erhältlich ist. Doch der kleinste iMac wird aus unserer Sicht nur einfachsten Anforderungen gerecht und bietet kaum Zukunftssicherheit: Auf der Intel-CPU aus der siebten Generation liegt schon Staub - aktuell ist Intels elfte Generation. Leistungstechnisch wischt der M1-Chip im 24-Zoll-iMac mit ihr den Boden auf. Das gilt nicht nur für die CPU-Leistung, sondern auch in der Abteilung "Grafik". Altmodisch präsentiert sich zudem das Display. Seine Auflösung ist bei FullHD (1.920 x 1.080 Pixel) stehen geblieben und entsprechend grobkörnig wirkt das Bild.

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iMac mit 27 Zoll - die Fakten

Den 27-Zoll-iMac bietet Apple mit Intel-CPUs der vorletzten, 10. Generation an. Konkret handelt es sich um den Intel Core i5 mit sechs Kernen, den Sie mit 3,1 GHz oder 3,3 GHz erhalten. Der Preisunterschied zwischen den beiden Modellen beträgt 200 Euro (2.100 vs. 2.300 Euro), die Sie aber nicht nur in die CPU investieren. Zugleich verdoppelt Apple die Größe der SSD von 256 auf 512 Gigabyte, was die Zukunftsfähigkeit des Geräts deutlich verbessert. Das 2.600 Euro teure iMac-Modell mit Core i7 CPU lohnt sich für besonders leistungshungrige Anwendungen, zumal es auch mit einem besseren Grafikadapter, AMDs Radeon Pro 5500 XT, geliefert wird.

Damit kommen wir zum Thema "Grafik" allgemein und zum 5K-Display des 27 Zoll iMac im Besonderen. Auch wenn Sie zum Core i5 greifen, ist die GPU des großen iMac, eine AMD Radeon Pro 5300, deutlich leistungsfähiger als die des 21,5-Zöllers. Außerdem passt der iMac die Farbdarstellung auf Wunsch an das Umgebungslicht an, was einen zusätzlichen Sensor im Display erfordert. "True Tone" nennt Apple diese Funktion. Wem das noch nicht komfortabel genug ist, der greift zu einer dem iMac 27 Zoll vorbehaltenen Option, die Apple erst auf dem Weg zur Kasse anbietet: das Nanotexturglas. Der rund 600 Euro teure Zusatz sorgt dafür, dass das Display weniger spiegelt, ohne dabei an Kontrast einzubüßen. Die Kollegen von The Verge haben Vergleichsfotos veröffentlicht, denen zufolge das tatsächlich klappt, sogar wenn das Licht durch ein Fenster direkt auf den iMac fällt. Reinigen dürfen Sie das Nanotexturglas aber nur mit dem beigelegten Pflegetuch.

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