Hardware-Fehler korrigieren

PC kaputt! Fehlersuche und Behebung von Hardware-Problemen

30.12.2009 von Redaktion pcmagazin und Matthias Metzler

Gestern lief der Rechner noch ohne Probleme, heute ist der Wurm drin: Das Bild ist unscharf, die Festplatte rattert oder die Programme stürzen ab. Mit unseren Tipps erkennen und beseitigen Sie selbstständig die häufigsten Hardware-Fehler.

ca. 2:20 Min
Ratgeber
  1. PC kaputt! Fehlersuche und Behebung von Hardware-Problemen
  2. Speicherfehler finden, Bluescreens entschlüsseln
  3. Festplattenfehler finden, Bild überprüfen
  4. Treiber, DVD-Laufwerkstest, USB-Probleme lösen
PC Hardware Rechner Innenleben
PC Hardware Rechner Innenleben
© Archiv

Das kennt jeder Windows-Nutzer. Am Vortag konnte man noch perfekt mit dem Rechner arbeiten, einen Tag später erlebt man einen Albtraum: Der Bildschirm bleibt schwarz. Von defekter Hardware über lockere Kabel bis hin zum falsch eingestellten Monitor kommen hier gleich mehrere Fehlerquellen in Frage. Doch nicht immer muss es gleich in die Extreme gehen, manchmal nerven auch immer wieder auftretende Probleme, wie Systemabstürze mit Bluescreen. Diese sind seit Windows XP zwar deutlich seltener geworden, kommen aber selbst unter dem neuen Windows 7 noch vor. Doch für alle Leidgeplagten bieten wir Hilfe.

Erkennen, beseitigen, vorsorgen

Wir haben die häufigsten und gefährlichsten Probleme durch Hardware-Fehler analysiert und bieten Ihnen im Folgenden konkrete Hilfe, sodass selbst PC-Laien ihren Rechner schnell wieder zum Laufen bringen. Zudem finden Sie im Download-Bereich jede Menge Tools, mit denen Sie nicht nur feststellen, welche Hardware verbaut ist, Sie können mit den Analyse-Programmen die Hardware sofort auf Herz und Nieren durchtesten. So erkennen Sie möglicherweise kurz bevorstehende Defekte schon frühzeitig und können entsprechend gegensteuern.

Tipp 1: Wenn gar nichts mehr geht

Prüfen Sie, ob das Stromkabel noch fest im Netzteil und in der Steckdose steckt. Sehen Sie dann nach, ob der Schalter am Netzteil aus Versehen ausgeschaltet wurde: Die "I"-Stellung bedeutet eingeschaltet, "O" dagegen ausgeschaltet. Läuft der Lüfter des Netzteils nicht einmal kurzfristig an, ist vermutlich das Netzteil defekt. Riecht es verschmort, ist es vermutlich durchgebrannt. Ist auch das nicht die Ursache, hilft nur ein Blick ins Gehäuse-Innere. Erden Sie sich, indem Sie etwa kurz mit der Hand einen Heizkörper berühren, und schrauben Sie dann das PC-Gehäuse auf. Kontrollieren Sie, ob alle Bauteile richtig sitzen, etwa ob die Steckkarten richtig eingerastet und verschraubt sind. Kontrollieren Sie auch den korrekten Sitz der Speicherbausteine. Auch das Kabel, das den Ein-/Ausschalter des Gehäuses mit dem Mainbaord verbindet, könnte sich gelockert haben.

Tipp 2: Bildschirm bleibt schwarz

Hardware-Fehler finden und beseitigen
Stellen Sie sicher, dass auch die Mainboard- Stromversorgung korrekt angeschlossen ist.
© Archiv

Wenn der PC startet, der Bildschirm aber nichts anzeigt, kommen mehrere Fehlerquellen in Betracht. Kontrollieren Sie zunächst, ob der Monitor eingeschaltet ist: In der Regel besitzen die Geräte eine farbige LED, die den Betriebszustand anzeigt. Prüfen Sie dann, ob das Bildschirmkabel sowohl am Monitor als auch an der Grafikkarte noch korrekt angeschlossen ist. Moderne TFTs besitzen mehrere Eingänge wie DVI, HDMI oder D-Sub. Möglicherweise ist Ihr Bildschirm auf den falschen Eingang eingestellt, denn viele TFTs wechseln nicht automatisch auf den Eingang, an dem ein Bildsignal anliegt. Drücken Sie - falls vorhanden - den entsprechenden Knopf am Monitor, um die Eingänge durchzuschalten, bzw. rufen Sie die entsprechende Funktion im Bildschirmmenü (OSD) auf. Zeigt der Monitor zunächst einen Windows-Startbildschirm, schaltet sich dann aber ab, könnte eine zu hoch eingestellte Bildschirmaktualisierungsrate oder Auflösung die Ursache sein. Normalerweise zeigt das Gerät, dann eine entsprechende Fehlermeldung wie "Out of range" an. Starten Sie den Rechner mit der "F8"-Taste im "abgesicherten Modus" und deinstallieren Sie im "Geräte-Manager" den Monitortreiber. Stellen Sie zudem eine unkritische Auflösung ein, etwa 1024 x 768 Pixel bei 60 Hz (Hertz) und starten Sie neu. TFT-Bildschirme laufen typischerweise mit 60 Hz, nur wenige akzeptieren auch Frequenzen über 75 Hz.

Bildergalerie

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