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Der günstigste Smartphone-Tarif für Ihren Bedarf

Gemeinsam mit unserem Partner Tariffuxx haben wir die aktuell günstigsten Smartphone-Tarife ermittelt. Hier stellen wir Ihnen nicht nur die besten Angebote vor, sondern zeigen auch Schritt für Schritt, wie Sie den für Ihren Bedarf optimalen Smartphone-Tarif finden.

© Syda Productions / shutterstock.com

Der günstigste Smartphone-Tarif für Ihren Bedarf

Wer bei den laufenden Kosten für sein Smartphone aufs Budget achtet, ist bei Discount-Anbietern gut aufgehoben. Ähnlich wie ihre Pendants aus der realen Welt verkaufen sie Markenware günstiger als die Originalanbieter – und verzichten dafür auf verteuerndes Drumherum. Zum Teil finden sich unter den Anbietern von Mobilfunk-Discounttarifen sogar dieselben bekannten Namen wie bei Lebensmitteln und anderen Produkten des täglichen Bedarfs: Aldi, LIDL, Norma und Ja sind auch Mobilfunk-Discounter.

Allerdings muss man bei den Discountangeboten genau hinschauen. Ein typischer Unterschied zwischen Discount-Tarifen und den teureren Angeboten der Netzbetreiber sind die maximal nutzbaren Datenraten. Im Discount-Bereich reichen sie typischerweise von 21,6 (in der Regel 25) bis 50 Mbit/s, während die Originale der Netzbetreiber Maximalgeschwindigkeiten von 300 Mbit/s oder mehr erlauben.

In der Theorie klingt diese Begrenzung aber schlimmer als sie in der Praxis ist: Zum einen erreichen Smartphone-Nutzer in vielen Funkzellen ohnehin nur Datenraten bis etwa 50 Mbit/s. Zum anderen braucht man für typische Smartphone-Anwendungen wie Messaging, den Aufruf mobiler Webseiten und sogar Audio- und Videostreaming gar nicht mehr. Höhere Datenraten werden nur bei sehr hohen Videoauflösungen wichtig – und Ultra-HD beziehungsweise 4K muss es auf dem Smartphone-Display unterwegs ja nicht unbedingt sein...

Eine Einschränkung, die früher recht schmerzhaft war, ist mittlerweile übrigens passé: Weil die Netzbetreiber ihre 3G/UMTS-Netze zunehmend zugunsten von 4G und 5G abschalten, sind Discount-Tarife heute nicht mehr auf 3G limitiert. 4G/LTE wird von allen aktuellen Angeboten unterstützt. 5G allerdings nicht – die neueste und leistungsfähigste Mobilfunkgeneration bleibt den teureren Netzbetreiber-Tarifen oder speziellen, ebenfalls mit Preisaufschlag verbundenen 5G-Angeboten einzelner Mobilfunkdiscounter vorbehalten.

So gehen Sie am besten bei der Tarifauswahl vor

Wie sollte man auf der Suche nach dem idealen Smartphone-Tarif nun vorgehen – und welche Fallen gilt es zu vermeiden?

Unser Tipp: Starten Sie mit der Entscheidung für ein Mobilfunknetz. Grundsätzlich nutzen auch alle Discount-Angebote die Netze der drei bundesweiten Anbieter Telefónica, Telekom und Vodafone. Vielleicht wissen Sie aus bisheriger Erfahrung oder der von Familienmitgliedern oder Freunden bereits, welches dieser Netze Sie zu Hause, am Arbeitsplatz beziehungsweise in Schule oder Uni, auf Ihren typischen Nahverkehrsrouten sowie an Ihren sonstigen üblichen Aufenthaltsorten am besten empfangen. Falls nicht, fragen Sie in Ihrem Umfeld nach. Denn das günstigste Angebot nutzt nichts, wenn der Empfang an den für Sie wichtigen Orten eingeschränkt ist.

Im nächsten Schritt sollten Sie überschlagen, welches Datenvolumen Sie pro Monat benötigen. Wer schon länger ein Smartphone besitzt, hat dazu vermutlich Erfahrungswerte beziehungsweise kann auf bisherigen Rechnungen nachschauen. Wenn nicht, hilft eine Abschätzung, was Sie mit dem Smartphone üblicherweise tun:

  • Eher geringer Datenbedarf (bis ca. 5 GB pro Monat): E-Mails, Messaging, Surfen, Social Media ohne umfangreiche Foto- und Video-Uploads
  • Mittlerer Datenbedarf (bis ca. 10 GB pro Monat): zusätzlich oder überwiegend Audiostreaming, häufigere Foto-Uploads, gelegentlicher Up- und Download von Dokumenten
  • Höherer Datenbedarf (bis ca. 20 GB pro Monat): zusätzlich oder überwiegend Videostreaming, Video-Uploads, regelmäßige Nutzung von Navigations-Apps, häufiger Up- und Download von Dokumenten
  • Sehr hoher Datenbedarf (über 20 GB pro Monat): sehr intensive Nutzung der vorher genannten datenintensiveren Anwendungen, sehr häufige Up- und Downloads von Dokumenten, Nutzung des Smartphones um unterwegs Notebook oder Tablet online zu bringen („Tethering“)

Den eigenen Bedarf möglichst gut abschätzen

Übrigens gilt generell: Wenn Sie sich verschätzen und sich der Bedarf später als höher herausstellt (oder entsprechend verändert), ist es in der Regel kein Problem, auch vor Vertragsablauf beziehungsweise Kündigungsfrist in einen höheren, teureren Tarif mit mehr Inklusivvolumen zu wechseln. Den umgekehrten Weg eines „Downgrades“ erlauben die Anbieter hingegen in der Regel nicht.

Als letzte Entscheidung müssen Sie noch wählen, ob Sie sich für üblicherweise 24 Monate an einen Anbieter binden wollen und daher einen Vertragstarif wählen, oder ob sie flexibel bleiben wollen und deshalb zu einem „Prepaid“-Angebot greifen. Wie der Name schon andeutet, bezahlt man bei „Prepaid“ entweder monatlich oder in nutzungsabhängigen Portionen vorab.

Dafür ist man in der Regel nur maximal einen Monat gebunden und kann den Tarif jederzeit kündigen. In einigen Fällen ist es auch möglich, die SIM-Karte einfach nicht mehr aufzuladen und damit auslaufen zu lassen. Achten Sie aber darauf, ob dies für Ihren Tarif zutrifft oder ob er doch eine monatliche Zahlungsverpflichtung beinhaltet. Außerdem: Wer seine Rufnummer zu einem anderen Anbieter mitnehmen möchte, muss auf jeden Fall aktiv kündigen.

Grundsätzlich bieten Vertragstarife meist etwas bessere Konditionen, dafür ist man mit Prepaid flexibler und kann schneller zu einem günstigeren oder besser passenden Angebot wechseln.

Und das sind die nun, die derzeit überzeugendsten Tarifschnäppchen:

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