Datenschutz

Google-Daten löschen: Besuchte Orte und Routen

25.9.2017 von Claudia Frickel

ca. 1:20 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. Google-Daten löschen: Das weiß die Suchmaschine alles über Sie
  2. Google-Daten löschen: Besuchte Orte und Routen
  3. Google-Daten löschen: Zuletzt verwendete Geräte und Dienste
  4. Google-Daten löschen: Speicherung verhindern
  5. Google-Datenschutz: Werbekategorien steuern und Konto löschen
  6. Google: Vor- und Nachteile der Datensammlung
  7. Elcomsoft Cloud Explorer: EigeneGoogle-Nutzerdaten analysieren
Google: Daten löschen
Googles Zeitachse zeigt sogar Jahre später den Routenverlauf an, den Sie damals genommen haben.
© PC Magazin

Wer sich Googles Zeitachse zum ersten Mal ansieht, erschreckt wahrscheinlich: Dort sind alle Orte aus Ihrem Standortverlauf gespeichert, mit Datum und Uhrzeit. Wenn Sie ein Android-Smartphone nutzen, GPS und Standortdienste aktiviert haben, ist diese Liste wesentlich umfangreicher – und reicht Jahre zurück. So werden Sie erinnert, dass Sie 2013 auf Kreta, in Stuttgart, Oslo und am Tegernsee waren. Das zeigt Google anschaulich auf einer Karte.

Das ist aber noch nicht alles: Klicken Sie auf einen Eintrag, öffnet sich eine Seite mit Details. Sie sehen dann, wann Sie wo aufgebrochen sind, wann Sie ankamen, ob Sie zu Fuß oder mit dem Auto unterwegs waren. Nach Ihrer Rückkehr von dem Ausflug waren Sie offenbar noch ein Bier trinken, und sind mit dem Rad hingefahren – sogar der Name der Kneipe wird aufgeführt. Gruselig? Google gibt Ihnen die Möglichkeit, den Tag zu löschen – über das Mülleimer-Symbol in der Detailansicht.

Der Anbieter liefert in der Zeitachse interessante Statistiken: Klicken Sie auf der Übersichtsseite unten links auf Orte, sehen Sie, wo Sie am häufigsten gewesen sind. Rechts daneben schauen Sie sich Ihre Fahrten an. Das Protokoll finden Sie hier.

So erfährt Google weniger

  1. Verwenden Sie eine andere Suchmaschine: DuckDuckGo.com​ zum Beispiel speichert keine Daten der Nutzer und spielt auch keine Werbung aus.
  2. Verteilen Sie Ihre Online-Aktivitäten: E-Mail, Kalender, Cloud-Dienst– je mehr Anbieter Sie nutzen, desto weniger kann Google ein Gesamtbild erstellen.
  3. Stellen Sie Cookies aus oder löschen Sie sie regelmäßig: Ohne Cookies lassen sich Ihre Internetaktivitäten deutlich schlechter verfolgen. Allerdings müssen Sie dann auch auf Komfort verzichten, weil sich Seiten Ihre Einstellungen nicht merken. Zumindest sollten Sie Cookies regelmäßig löschen – beides klappt in den Browser-Einstellungen unter Datenschutz.
  4. Verschleiern Sie Ihre IP-Adresse: Mit dem Tool TOR werden Sie beim Surfen mehrfach umgeleitet. Das kann aber das Tempo bremsen.
  5. Surfen Sie ohne Anmeldung bei Google: Auch wenn Google trotzdem Daten erfasst - die Verknüpfung ist so deutlich schwieriger.​

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Wir zeigen, wie Sie Daten verschlüsseln und verstecken können.

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Google, Microsoft & Co. wollen Ihre Daten! Dann geben Sie ihnen doch Daten – genauer gesagt: Datenmüll. Verwirrungs-Tools schaffen Privatsphäre.

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