Einrichten und optimal nutzen

Google Assistant: Übersetzer, Einkaufsliste erstellen und mehr

Tipp 5: Dolmetscherfunktion

​Google Assistant ist Ihr persönlicher Dolmetscher. Der Dienst unterstützt insgesamt 188 Sprachen und liest Ihnen die übersetzten Begriffe sogar laut vor.

Sprechen Sie dazu einfach „Wie sagt man [Begriff/ Phrase] auf [Sprache]?“ Unter Umständen muss Ihr Android hier gewisse Sprachpakete herunterladen. Wollen Sie das Gesprochene noch einmal hören, sagen Sie einfach „Wiederhole das bitte“. Leider sind gewisse Modifikationen nicht möglich wie „Wiederhole das bitte etwas langsamer“.

Dennoch ist diese Bedienung deutlich schneller als Google Translate, und Sie können Folgefragen stellen,​​​ etwa nach der Deklination eines Verbs. Diese werden allerdings nur als Link zu Drittwebseiten angeboten. Mit „Woher stammt dieser Begriff?“ können Sie auch eine Ethymologiesuche absetzen.​

Tipp 6: Einkaufsliste erstellen

Mit Google Assistant führen Sie auch persönliche Listen, zum Beispiel für den täglichen Einkauf. Diese lassen sich sogar mit mehreren Personen in Ihrer Kontaktliste teilen.

Dazu sagen Sie einfach „Erstelle eine Einkaufsliste“ und zählen nun alle Artikel auf, die Sie nicht vergessen wollen. Hört der Assistent unverhofft auf, zuzuhören, bzw. Sie wollen im Nachhinein ein weiteres Produkt hinzufügen, sagen Sie „Füge der Einkaufsliste [Begriff] hinzu“. Leider behält das Programm den Kontext der Interaktion nicht im Gedächtnis.

Haben Sie etwas falsch diktiert, müssen Sie dies manuell aus der Liste löschen: „Zeige mir die Einkaufsliste an“. Bedauerlicherweise ist es außerhalb der USA noch nicht möglich, direkt eine Bestellung all dieser Produkte vom Assistenten regeln zu lassen – selbst dann nicht, wenn eine Kreditkarte verknüpft ist.

Tipp 7: Zeitvertreib

Zur Gewöhnung an den Assistenten schlägt Google vor, einfach kundzutun: „Mir ist langweilig“. Das Programm listet dann mehrere Tätigkeiten auf, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Die beliebte Witzedatenbank darf wie bei jedem Sprachassistenten natürlich nicht fehlen. Die Qualität der Witze fällt leider auch bei Google Assistant eher mager aus. Die Wiedergabe von Sound-Effekten nach der Pointe erweckt immerhin manchmal ein müdes Lächeln.

Google Assistant Tipp 7

© Google

„Okay Google, mir ist langweilig.“ Der Assistent bietet eine erstaunlich große Auswahl an Spielen, ohne zusätzliche Apps herunterladen zu müssen.

Interessanter ist da schon das zufällige Trivialwissen, das zum Abruf bereitsteht: z.B. gibt es in der Antarktis laut Google nur zwei Geldautomaten, und Arbeiterameisen machen im Schnitt 250 Nickerchen am Tag, die jeweils aber nur eine Minute andauern. Die Spielesammlung des Google Assistant hingegen bietet eine erstaunliche Auswahl an Spielen, die man direkt innerhalb des Programms spielen kann, ohne zusätzliche Apps herunterladen zu müssen. Darunter befinden sich Klassiker wie Snake, Solitaire und Pac-Man, aber auch Spiele innerhalb der Chat-Oberfläche  oder Spiele, die aus dem täglichen Google-Doodle bekannt sind. Alternativ können Sie auch Smalltalk betreiben und das Programm auch nach seinem „Leben“ befragen. So reminisziert Google Assistant z.B. von seiner Jugend, als sich das Programm noch im Beta-Stadium befand.

Tipp 8: Häufige Sprachbefehle

In dieser Liste finden Sie eine Auswahl der nützlichsten Sprachbefehle, die tagtäglich gebraucht werden. Google Assistant benutzt immer die jeweilige Standard-App für jede Aufgabe. Für weitere Vorschläge können Sie auch sagen: „Was kannst du für mich tun?“

Google Assistant Tipp 8

© WEKA

Hier sehen Sie eine Auswahl an sinnvollen Sprachbefehlen.

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