Adaptive Sync nutzen

Diese FreeSync-Monitore funktionieren mit Nvidia-Grafikkarten

G-Sync-Monitor adé: In der Liste des G-Sync-Kompatibilitätsprogramm von Nvidia sehen Sie FreeSync-Monitore, die auch mit Geforce-Grafikkarten funktionieren.

FreeSync mit Nvidia

© Gorodenkoff - Fotolia.com

FreeSync mit Nvidia nutzen: Wer bislang keinen G-Sync-Monitor gekauft hat, klopft sich auf die Schulter und darf sich freuen. Demnächst funktionieren auch FreeSync-Monitore mit Nvidia.

Das G-Sync-Kompatibilitätsprogramm von Nvidia zeichnet FreeSync-Monitore aus, die das „VESA DisplayPort Adaptive-Sync“-Protokoll unterstützen und eine „Grunderfahrung vergleichbar mit G-Sync“ ermöglichen. Übersetzt heißt das, dass Besitzer von Geforce-Grafikkarten ab Geforce 10xx künftig auch FreeSync-Monitore anschließen können - natürlich um Adaptive Sync nutzen zu können.

Kurz zum Hintergrund: Die Technologie „Adaptive Sync“ sorgt für ruhigere und schärfere Bilder, indem die Wiederholfrequenz des Bildschirms laufend an die FPS-Rate (Bilder pro Sekunde) des jeweiligen Spiels angepasst wird. Bildzerreißen bzw. „Tearing“ oder wahrnehmbares Mikroruckeln werden reduziert.

Der von AMD ins Leben gerufene Standard FreeSync baut auf der von der Video Electronics Standards Association (VESA) beschlossenen Norm auf. Nvidia kocht mit G-Sync sein eigenes Süppchen, passende Monitore bedürfen bislang eines Hardware-Moduls, das G-Sync-Geräte gut und gerne wenige Hundert Euro teurer macht. G-Sync an sich funktioniert auch mit Karten vor der 10xx-Generation.

FreeSync-Monitore für Geforce-Grafikkarten

Das G-Sync-Kompatibilitätsprogramm  wurde auf der CES 2019 angekündigt, zusammen mit einer Liste von bislang 12 FreeSync-Monitoren, die von Nvidia das Zertifikat „G-Sync-kompatibel“ erhalten. Weitere sollen folgen.

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Nach einem Test von über 400 Bildschirmen, wie Nvidia verrät, seien nur zwölf Bildschirme in der Lage gewesen, Anforderungen für ein „GSync Compatible“-Siegel zu erfüllen. Laut Nvidia werden rund 300 Tests zur Bildqualität durchgeführt und bewertet. Die Liste umfasst folgende Monitore. Nennt Nvidia weitere Geräte, aktualisieren wir diesen Artikel.

Modell
Wiederholfrequenz
Acer XFA240 (24 Zoll, 1920x1080)
48-144Hz
Acer XG270HU (27 Zoll, 2560x1440)40-144Hz
Acer XV273K (27 Zoll, 3840x2160, HDR)48-120Hz (144Hz per OC)
Acer XZ321Q (32 Zoll, 1920x1080)48-144Hz
Agon AG241QG4 (24 Zoll, 2560x1440)
30-144Hz
AOC G2590FX (24,5 Zoll, 1920x1080)30-144Hz
Asus XG248 (24 Zoll, 1920x1080)48-144Hz
Asus MG278Q (27 Zoll, 2560x1440)40-144Hz
Asus VG258Q (24,5 Zoll, 1920x1080)40-144Hz
Asus VG278Q (27 Zoll, 1920x1080)40-144Hz
Asus XG258 (24,5 Zoll, 1920x1080)48-240Hz
BenQ XL2740 (27 Zoll, 1920x1080)48-240Hz

G-Sync wird im neuen Geforce-Treiber 417.71 aktiviert, der ab 15. Januar 2019 verfügbar ist. Nvidia sagt, dass Nutzer beim Betrieb von FreeSync-Monitoren an G-Sync-kompatiblen Grafikkarten auf Probleme stoßen könnten. Eine Funktionsgarantie gibt es folglich nicht.

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