Planet Google

Fotos verwalten: iCloud und OneDrive als Google-Drive-Alternative

29.8.2017 von Heico Neumeyer

ca. 2:00 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. Fotos verwalten: Tipps für Google Drive und Alternativen
  2. Fotos verwalten: Google-Apps zum Einstieg
  3. Fotos verwalten: Automatische Bilderkennung und Urheberrecht
  4. Fotos verwalten: Google-Bildbearbeitung und mehr Speicherplatz
  5. Fotos verwalten: iCloud und OneDrive als Google-Drive-Alternative
Google Drive: Fotos verwalten
Platz da: Wahlweise sichert die iCloud große Originaldateien nur im Netz, im Gerätespeicher verbleibt lediglich eine geschrumpfte Fassung.
© Heico Neumeyer

Apple iCoud

Besitzer eines iPhones oder iPads von Apple erhalten 5 Gigabyte Speicherplatz bei Apples Online-Speicher iCloud. Für 50 Gigabyte zahlt man 1 Euro pro Monat, 200 GB kosten 3 Euro, und 2 Terabyte gibt es für 10 Euro monatlich.

Die integrierte „Fotomediathek“ dient der komfortablen Bildverwaltung. Man kann damit Bilder leicht teilen und präsentieren. Öffnen Sie die „Einstellungen“ des Apple-Geräts, tippen Sie oben links auf den Benutzernamen und auf „iCloud“. Nennen Sie Apps, die in der Wolke speichern dürfen. Tippen Sie also auf „Fotos“, und schalten Sie „iCloud-Fotomediathek“ ein. Um Speicherplatz zu sparen, schalten Sie andere Apps am besten ab.

Das ursprüngliche Dateiformat und die ursprüngliche Qualität bleiben zunächst erhalten – auch bei RAW-Dateien. Ist die „Fotomediathek“ aber erst aktiviert, können Sie noch den „iPad-Speicher optimieren“: So sichern Sie die großen Foto- und Video-Originale nur im Netz; auf den Geräten verbleiben kleinere, platzsparende Varianten, RAW wird zu JPEG. Diese Komprimierung beginnt erst bei knapp werdendem Speicher und bei selten verwendeten Bildern oder Filmen.

Tipp: iCloud können Sie unter iCloud.com auch per Internetbrowser auf Windows-PCs nutzen. Für Android-Mobilgeräte bietet Apple jedoch keine offizielle iCloud-App; iCloud.com öffnet sich auf diesen Geräten nicht einmal im Internetbrowser. Es gibt nur umständliche Notlösungen.

Microsoft OneDrive

Google Drive: Fotos verwalten
Einstellungssache: Richten Sie die OneDrive-App nach Ihren Bedürfnissen ein.
© Heico Neumeyer

Microsofts Online-Speicher OneDrive sichert 5 Gigabyte Daten kostenlos. OneDrive erscheint in Windows 10 wie ein normaler Ordner, läuft aber auch als Gratis-App auf Handys mit iOS-, Android- und Windows-Betriebssystem sowie mit älteren Windows-Versionen.

Sie benötigen mehr als 5 GB Gratisspeicher? 50 GB bei OneDrive kosten 2 Euro im Monat. Abonnenten der Bürosoftware Office 365 Personal (7 Euro monatlich) haben ein Terabyte Speicherplatz zur Verfügung; das ist günstiger als Google, aber teurer als Apple.

Achten Sie am Handy auf die Einstellungen: Dazu tippen Sie in der OneDrive-App links oben auf das Menü-Symbol, dann unten auf das Zahnrad. Stellen Sie den „Kameraupload“ auf „Ein“, um Handyfotos automatisch auch per OneDrive zu sichern – sie landen dann automatisch auf Ihrem PC im Ordner „OneDrive/Pictures/Camera Roll“. Wenn Sie auch „Dateierweiterungen anzeigen“ aktivieren, können Sie DNG-RAW- und JPEG-Aufnahmen leicht voneinander unterscheiden.

Google Drive: Fotos verwalten
Fehlanzeige: Die RAWs in der oberen Reihe erscheinen auf OneDrive nur als Symbol, nur bei JPEGs erkennen Sie das Motiv.
© Heico Neumeyer

Allerdings gibt es einen Haken: In unseren Tests sicherte OneDrive zwar DNG-RAW-Dateien vom Handy ebenso wie andere RAW- und Video-Formate etwa von Canon, Nikon oder Sony. Angezeigt wurden RAW-Aufnahmen jedoch nur als Symbol, nicht mit dem Bildinhalt – in der Handy-App wie auch auf der persönlichen OneDrive-Webseite (in iCloud oder Google Drive können Sie dagegen Ihre Motive direkt sehen). Die OneDrive-App bietet zudem keine eingebaute Bildbearbeitung.

Tipp: Nutzen Sie OneDrive auch am PC? Klicken Sie am Bildschirm rechts unten mit der rechten Maustaste auf die OneDrive-Wolke und dann auf „Einstellungen“. Hier entscheiden Sie, welche Ordner synchronisiert werden und ob OneDrive jedesmal automatisch startet.

Google Drive: Fotos verwalten
Auf ein Wort: Die automatischen Stichwörter („Markierungen“) passen bei OneDrive nicht immer zum Bildinhalt.
© Heico Neumeyer

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