Planet Google

Fotos verwalten: Automatische Bilderkennung und Urheberrecht

29.8.2017 von Heico Neumeyer

ca. 1:10 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. Fotos verwalten: Tipps für Google Drive und Alternativen
  2. Fotos verwalten: Google-Apps zum Einstieg
  3. Fotos verwalten: Automatische Bilderkennung und Urheberrecht
  4. Fotos verwalten: Google-Bildbearbeitung und mehr Speicherplatz
  5. Fotos verwalten: iCloud und OneDrive als Google-Drive-Alternative
Google Drive: Fotos verwalten
Erkennungsdienst: Die App findet hier automatisch Bilder, die zum Suchbegriff „Weinberg“ passen.
© Heico Neumeyer

RAW-Dateien zeigt Google Fotos in der Übersicht mit einem kleinen Blendensymbol. Automatisch erkennt die App viele Motive auf Ihren Bildern. Zum Test haben wir den Begriff „Weinberg“ eingetippt – und aus vielen Hundert RAW- und JPEG-Dateien fischte Google Fotos genau die passenden Szenen heraus (siehe Abbildung).

Möchten Sie den Ort einer Handy-Aufnahme noch einmal nachschlagen, tippen Sie unter dem Einzelbild auf das eingekreiste „i“. Dann zeigt Google Fotos Belichtungszeit und Empfindlichkeit an, außerdem erscheint der Aufnahmeort in einer Karte. Um diese Funktion zu nutzen, müssen Sie in Ihrer Kamera-App die Positionsaufzeichnung zulassen.

Tipp:

Auch andere Motive wie „Haus“, „Straße“, „Person“ oder „Strand“ findet Google Fotos sicher. Tippen Sie einen einzelnen Buchstaben in das Fotos-Suchfeld, schlägt die App mögliche Suchbegriffe vor. iCloud bietet vergleichbare Funktionen.

Diskretion & Urheberrecht

Alle Daten, die Sie zu Google hochladen, sind zunächst nur für Sie sichtbar. Erst wenn Sie ausdrücklich Links zu Dateien oder Ordnern weitergeben, sehen auch andere Ihre Bilder. Zum Recht an Ihren Bildern sagt Google: „Sie behalten alle bestehenden gewerblichen Schutzrechte an den Inhalten, die Sie in unsere Dienste einstellen. Kurz gesagt: Was Ihnen gehört, bleibt auch Ihres.“

Der Internetkonzern behält sich aber vor, Ihre „Inhalte weltweit zu verwenden, zu hosten, zu speichern, zu vervielfältigen, zu verändern, abgeleitete Werke daraus zu erstellen (einschließlich solcher, die aus Übersetzungen, Anpassungen oder anderen Änderungen resultieren, die wir vornehmen, damit Ihre Inhalte besser in unseren Diensten funktionieren), zu kommunizieren, zu veröffentlichen, öffentlich aufzuführen, öffentlich anzuzeigen und zu verteilen.“

Google hat Server-Farmen auf mehreren Kontinenten. Gehen Sie im Zweifel davon aus, dass Ihre Bilder amerikanischem Datenschutzrecht unterliegen und recht schnell von Behörden eingesehen werden können.

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