Dinge, die Windows nicht verzeiht

Fehler 3

Fehler 3: Programme einfach löschen

Sie brauchen dringend mehr Platz auf der Festplatte. Da einige Anwendungen keine Deinstallationsoption unter "Start/Programme/Programmname" anbieten, löschen Sie kurzentschlossen den ganzen Ordner aus dem Verzeichnis "C:\Programme".

Mit der Zeit sammeln sich auf jedem PC immer mehr Programme an. Viele davon hat man nur einmal installiert, dann aber nie genutzt. Durch die ganzen Daten füllt sich nicht nur die Festplatte, auch Windows wird dadurch immer langsamer. Da ist es durchaus sinnvoll, unnütze Programme von der Festplatte zu vertreiben. In der Regel besitzen fast alle unter "Start/Programme/Programmname" einen Deinstallations-Befehl. Ist der nicht vorhanden, sollten Sie aber keinesfalls den zugehörigen Programmordner (in der Regel unter "C:\Programme\Programmname") in den Papierkorb verschieben und löschen. Oft sind Programmbestandteile in der Windows-Registrierungsdatenbank ("Registry") eingetragen.

Haben Sie das Verzeichnis gelöscht, kann es danach bei jedem Windows-Start etwa zu nervenden Warnhinweisen kommen. Rufen Sie deshalb in der Systemsteuerung den Punkt "Software" (XP) bzw. "Programme" (Vista) auf. Sehen Sie in der Liste nach, ob hier ein Eintrag für die Software vorhanden ist.

Wenn ja, klicken Sie auf "Entfernen". Wenn selbst hier kein Deinstallations-Befehl vorhanden ist, kann noch der Revo Uninstaller helfen. Starten Sie das Tool nach der Installation und klicken Sie auf "Jagd Modus". Auf dem Desktop erscheint nun ein Fadenkreuz. Bewegen Sie es auf die Desktop-Verknüpfung zu dem Programm, das Sie entfernen wollen, und wählen Sie aus dem angezeigten Menü den Punkt "Uninstall". Mit dem eingebauten "AutoRun Manager" beseitigen Sie zudem unnütze Autostart-Einträge, also Tools, die beim Hochfahren von Windows automatisch geladen werden. Falls Sie dringend Platz auf Laufwerk C: benötigen, hier unser Tipp: Im Windows-Ordner finden sie einige versteckte Verzeichnisse mit der Bezeichnung "$NtUninstall...".

Diese sind oft mehrere hundert MByte groß und können bedenkenlos gelöscht werden. Bei den Daten handelt es sich um Deinstallations-Informationen zu Windows- Updates. Da man diese in der Regel nie wieder entfernt, kann man sich auch davon trennen.

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