Abenteuer-Urlaub für lau

Fate by Numbers und Timanfaya

Fate by Numbers

So sind sämtliche Charaktere echte Schauspieler, Aktionen im Spiel sind quasi kleine Filmschnippsel. Das Ganze geschieht vor selbstgerenderten Hintergrundszenen, die nicht selten eher unfreiwillig komisch denn stimmungsvoll wirken. Das macht aber nichts, denn Stimmung kommt trotzdem jede Menge auf, was nicht zuletzt an den astreinen Schauspielleistungen liegt. Thematisch lehnt sich Fate by Numbers mit seinem Mix aus Film Noir, 20er-Jahre-Design und düsterer Endezeitstimmung mehr als deutlich bei Blade Runner an. Das reicht bis hin zu Einzelheiten wie dem ebenfalls vorkommenden Bildscanner. Für ein Freeware-Spiel ist Fate by Numbers zwar umfangreich, allerdings stellen die Rätsel keine echte Herausforderung dar. Man erledigt sich praktisch im Vorbeigehen. Trotz der gewaltigen Dateigröße von bis zu 1,2 GByte (als ISO-Datei!) lohnt sich der Download dennoch auf jeden Fall: Fate by Numbers ist einfach originell und hat Charme. Kein Wunder, dass es seit der Veröffentlichung so gut ankam, dass die Entwickler an einen kommerziellen Nachfolger denken.

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Auf der Stadtübersichtskarte kann man mit fortschreitender Spieldauer immer mehr Orte besuchen.

Timanfaya - Gefangen in den Feuerbergen

Um ein klassisches Ein-Mann-Projekt handelt es sich beim erst kürzlich veröffentlichten Timanfaya. Es stammt vom Deutschen Martin Lassahn, der in fünfjähriger Freizeitarbeit bis auf Musik und Sprachausgabe alles selbst programmiert und gestaltet hat. Timanfaya zeigt schön, was mit einem Freeware-Adventure alles möglich - und auch nicht möglich ist.

Während die Präsentation der auf der Kanareninsel Lanzarote spielenden Geschichte mit originell nachbearbeiteten Originalbildern sehr stimmungsvoll geriet, fehlt es dem Spiel ein wenig am Spiel - nach knapp zwei Stunden ist man durch, das Niveau der Rätsel kommt in dieser Zeit selten über das Einsammeln und Benutzen von Gegenständen hinaus. Die Geschichte treibt eher das aufwändige Dialogsystem voran, schön in Szene gesetzt von guten Sprechern.

Den (großen) Download ist Timanfaya aber auf jeden Fall wert. Es glänzt vor allem mit einer sehr intuitiven Bedienung, eher selten vorzufindenden Originalschauplätzen und der insgesamt sehr eigenständigen, fast schon eigenwilligen Atmosphäre. Trotz der ein wenig fehlenden spielerischen Substanz eine runde Sache.

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