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ECC-RAM & Wie viel Speicher brauchen Sie?

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ECC-RAM wird vor allem in kritischen IT-Infrastrukturen in Unternehmen verwendet

RAM, das in gängigen Desktop-PCs und Notebooks zum Einsatz kommt, ist „unbuffered“, „unregistered“ und ohne ECC. Hingegen steckt das teurere „fully buffered, registered ECC RAM“ in hochwertigen Servern, wo es dabei hilft, Speicherfehler zu minimieren beziehungsweise auszuschließen. So steht zum Beispiel die Abkürzung "ECC" für "Error Correcting Code" (Fehlerkorrigierender Code). RAM, das über diese Zusatzfunktion verfügt, ist in der Lage, Fehler in bestimmtem Umfang selbstständig zu korrigieren. Auch wenn Sie bereit sind, etwas mehr in besonders guten Arbeitsspeicher zu investieren - lassen Sie die Finger vom Server-RAM. Die meisten Hauptplatinen wissen mit der vermeintlichen Wohltat nämlich nichts anzufangen und der PC fährt nicht mehr hoch.

So viel RAM sollten Sie haben

Natürlich gibt es kein Gesetz dafür, wie viel Arbeitsspeicher in einem PC stecken sollte. Aber es existieren Herstellerempfehlungen und Erfahrungswerte:

  • Für Windows 10 empfiehlt Microsoft in der 32-Bit-Version mindestens 1 GB RAM, für die 64-Bit-Version 2 GB. Die selben Werte galten auch schon für Windows 8. Microsoft beschreibt hier aber lediglich die Untergrenzen für ein lauffähiges Betriebssystem.
  • In der Praxis empfehlen wir mindestens 4 GB Arbeitsspeicher für einen PC, mit dem Sie Büroarbeit erledigen, E-Mails schreiben und im Netz surfen.
  • Wenn Sie viele Programme gleichzeitig nutzen, greifen Sie am besten zu einem PC mit 8 oder besser noch 16 GB Arbeitsspeicher.
  • Manche Einsatzzwecke, zum Beispiel die Bearbeitung großer Digitalfotos oder die Bereitstellung komplexer Server-Dienste, können von noch mehr Arbeitsspeicher profitieren.

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