Smart TVs & Co.

Digitalempfang und USB-Recording

1.2.2012 von Volker Straßburg und Roland Seibt

ca. 2:20 Min
Ratgeber
  1. Große TV Kaufberatung
  2. Digitalempfang und USB-Recording
  3. 3D-Fernsehern

Externe Empfangsboxen

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Die Koreaner punkten beim Design mit einem äußerst schmalen Rahmen und einem dünnen Korpus. Eleganter geht es kaum. Die Video-HomeVision-Tests bescheinigen den Oberklasse-Schirmen zudem regelmäßig eine ausgesprochen hohe Schärfedarstellung. Das Portal Smart Hub verknüpft Internet und Heimnetzwerk innovativ innerhalb einer Menüseite. Die Web-Dienste des Portals sind ebenso vielseitig und attraktiv.
© Archiv, Hersteller, Redaktion

Obwohl viele Fernseher Digitalempfang und USB-Recording integrieren, gibt es nach wie vor externe Digital-Empfangsboxen. Sie erkämpfen sich ihren Platz im Heimkino mit zusätzlicher Ausstattung. Dazu gehört etwa der Doppel-Tuner, mit dem sich ein Programm anschauen und gleichzeitig ein anderes aufzeichnen lässt. Oder sie glänzen mit herausragenden Programmführern, die einen besonders hohen Komfort bieten (wie der Kathrein-EPG im Bild oben rechts).

Bei den Fernsehern bieten nur die Nobel-TV-Marken Loewe und Metz etwas Vergleichbares. Günstiger fällt da die Kombination aus einfachem Markenfernseher und einem hochwertigen, externen Festplatten-Receiver aus, der für gewöhnlich bis etwa 800 Euro kostet. Mit Media-Ausstattung können einige der Boxen ebenfalls aufwarten.

Der passende Schirm

Digitalqualität bei der TV-Übertragung sowie die Full-HD-Bildpunktzahl der TV-Schirme machen eine der früheren großen Fragen nahezu obsolet: Wie groß darf der Fernseher sein? Einst stellten die Erkennbarkeit einzelner Bildpunkte sowie die relativ niedrige Grundschärfe der PAL-Bilder Limits dar. Heute darf jeder für sein persönliches Kinoerleben selbst großen Bildschirmen so nahe kommen, wie er möchte.

In der Natur des Auges liegt dennoch, dass ein allzu großes Bild mit der Zeit anstrengt. Testen Sie daher Ihre individuellen Grenzen aufmerksam aus! Eine mögliche Richtschnur: Viele empfinden die dreifache Bildhöhe als angenehmen Sichtabstand, wenn Full-HD-Bilder gezeigt werden. Ein 140-cm-Schirm (55 Zoll) erfordert also keinen größeren Abstand als rund 2,5 Meter.

Wer für den optimalen Kinoeindruck tatsächlich so nahe wie möglich ans Bild rücken möchte, sollte einen Full-HD-Fernseher wählen. Die geringere HD-ready-Auflösung ist nach wie vor bei günstigen Plasma-Modellen zu finden.

LCD-Modelle sind dagegen durchweg mit Full HD gesegnet. Inwieweit sie dabei an die Gesamtqualität guter Plasmas heranreichen oder sie sogar übertreffen, hängt vom jeweiligen Modell und von der verwendeten Schirmtechnik ab. Es gibt bereits erste LCD-TVs, die den Wettbewerb gewinnen. Sie sind jedoch teurer als die entsprechenden Plasma-Varianten. Dafür verbrauchen sie weniger Strom.

Ihren Qualitätssprung haben die LCDs dank Leuchtdioden als Schirmlicht (LED Backlight) geschafft. Im Vergleich zu den immer seltener werdenden LCDs mit Kaltkathodenröhren können sie genauere Farben, höhere Kontraste und mehr Bewegungsschärfe erzielen. Die besten Bilder präsentieren LCDs mit Local-Dimming-Technik. Diese Fernseher sind noch relativ selten und zählen zu den teuersten. Philips, Toshiba und Sony führen sie im Programm.

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Inzwischen konkurrieren Fernseher dank USB-Recording mit den bekannten Festplatten- Receivern. Wer jedoch besonders ausgefeilte und übersichtlich servierte Programmführerdienste möchte, kommt an den externen Satelliten- oder Kabelboxen kaum vorbei. Kathrein (Foto) und TechniSat können hier besonders glänzen. Web- Portale mit attraktiven Inhalten gibt's hier allerdings nicht. Um solche nachzurüsten, hat etwa der Hersteller VideoWeb VideoWeb TV im Angebot: Die Box empfängt kein Fernsehen, sondern ausschließlich Internet-Dienste inklusive Video on Demand.
© Archiv, Hersteller, Redaktion

Seit Kurzem sind 4K-Bildschirme im Gespräch und werden auf Messen gezeigt. Sie besitzen eine rund viermal höhere Bildpunktzahl als Full-HD-Fernseher. Theoretisch liefern sie deutlich mehr Detailschärfe. Für die Praxis fehlt allerdings entsprechend aufgenommenes Filmmaterial. Zwar gibt es bereits Zuspieler, die 4K-Bilder ausgeben, doch diese rechnen die bekannten HD-Bilder lediglich entsprechend um.

Inwieweit sich auf diese Weise eine Qualitätsverbesserung einstellt, hängt von den Fertigkeiten der Geräte ab. Einen 4K-Fernseher bietet derzeit nur Toshiba an: Der Schirm steckt in dem neu auf den Markt kommenden 55ZL2, der 3DGenuss ohne Brille ermöglicht und satte 8.000 Euro kostet. Einführungstermine für weitere Modelle sind noch nicht bekannt.

Auch auf OLED-Fernseher mit organischen Schirmen braucht man kaum zu warten. Zwar hat LG im Januar auf der CES-Messe in Las Vegas die Einführung eines 55-Zoll-Modells zum Ende des Jahres angekündigt. Ob den Koreanern das jedoch gelingt und was für einen Preis sie verlangen werden, ist völlig offen.

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