iPad-Bilder per Finger aufhübschen

Der aktuelle iPad-Tipp: Bildbearbeitung Photogene

Auch wenn im iPad (noch) keine Kamera weilt, lassen sich per Camera Connection Kit schnell die Urlaubsfotos einlesen und zeigen. Bei manchen Fotos wäre allerdings eine Nachbearbeitung angesagt. Photogene erledigt genau das, wenn sie mit den Fingern nachhelfen.

© Markus Beyer

iPad Aufmacher

Auch wenn im iPad (noch) keine Kamera weilt, lassen sich per Camera Connection Kit schnell die Urlaubsfotos einlesen und zeigen. Bei manchen Fotos wäre allerdings eine Nachbearbeitung angesagt. Photogene erledigt genau das, wenn sie mit den Fingern nachhelfen.

Der große Touchscreen lädt natürlich auch zum Malen ein, doch Hand aufs Herz: Wann haben Sie zuletzt gemalt? Und möchten Sie das wirklich? Meine Antwort wäre "Nein, dazu bin ich nicht begabt genug". Die typischen Malprogramme wie "SketchBook Pro" von Autodesk (5,99 Euro) und "Adobe Ideas for iPad" (kostenlos) taugen deshalb gar nicht oder nur bedingt zur Nachbearbeitung. Photogene ist dagegen die richtige Wahl, wenn es darum geht, Bildausschnitte zu wählen, zu rotieren, die Farben zu korrigieren, Filter anzuwenden, einen Schatten, Rahmen oder eine Spiegelung hinzuzufügen und das ganze per E-Mail zu verschicken oder in der Foto-Sammlung zu speichern. Man kann auch geometrische Figuren, Pfeile und Sprechblasen einsetzen und das Ergebnis gleich zu Facebook hochjagen. Gemessen am Preis von lediglich 2,39 Euro ist der Funktionsumfang mehr als ausreichend. Praktisch ist die vernünftige Gammakorrektur mit bis zu fünf Punkten in der Gammakurve, spezielle Regler für Schatten und Lichter, ein einfaches Histogramm mit Graupunkt und eine Schärfenfunktion. Gängige Operationen lassen sich zu einem "Makro" zusammenfassen und dann in einem Schritt auf ein Bild anwenden. Etliche Makros sind bereits vordefiniert. Eigene lassen sich hinzufügen.

© David Göhler

Photogene kann auf dem iPad alle wichtigen Korrekturen an Fotos vornehmen und auch mit ein paar Zusatzinformationen bestücken...

Die Bedienung ist sehr gelungen und schnell erlernt. Nach zwei oder drei Minuten sind die Funktionen bekannt. Scheinbar hat das iPad auch genügend Leistung, um die vielen Kniffe flott anzuwenden, es muss selten auf die Ausführung gewartet werden. Bilder kann Photogene nicht nur verschicken, sondern auch in der Foto-Library des iPads speichern. Dabei legt es jeweils eine neue Datei an, da es Apple den Apps nicht erlaubt, Fotos in der Library zu überschreiben. Da hat was Gutes, weil man nie Angst haben muss, das Original zu löschen. Es erfordert aber eventuell ein wenig Löscharbeit, wenn sich zu viele ähnliche Kopien in der Fotosammlung tummeln. Fazit: Wer ein iPad mit in den Urlaub nimmt und als Bildbetrachter für die Urlaubskamera verwenden möchte, kann mit Photogene die wichtigsten Korrekturen vornehmen, und das zu einem kleinen Preis.

© David Göhler

Für Farb- und Helligkeitskorrekturen bietet Photogene fast die gleichen Möglichkeiten eines Desktop-Programms an.

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Photogene kann auf dem iPad alle wichtigen Korrekturen an Fotos vornehmen und die Bilder auch gleich verschicken.

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