Tools an der Grenze der Legalität für Windows 7

Demos ausreizen, alternative Downloadquellen

Die Software, die extra für IT-Administratoren und Strafverfolger entwickelt wurde, nutzt sogar die Hardware-Beschleunigung moderner GeForce-Grafikkarten zum Knacken der Passworte.

Teuflisch sind auch Keylogger-Programme: Sie laufen unerkannt im Hintergrund und zeichnen alles auf, was der Anwender eintippt. So können etwa besorgte Eltern mit dem kostenlosen Home Keylogger überwachen, welche Internetadressen die Kinder im Browser eintippen oder was sie in Chat-Programmen oder Foren posten.

Eine Demoversion einer Software hat sicher jeder PC-Anwender schon einmal installiert. Nach 30 Tagen ist der Testzeitraum meist beendet - außer man greift zu unerlaubten Hilfsmitteln.

Von der simplen Art ist Dkill 95. Es erkennt das Installationsdatum der Probierversion und stellt für den kurzen Moment des Programmstarts die PC-Uhr zurück, was in der Tat reicht, um einige Demos unbegrenzt zu nutzen. Unter Windows 7 und Vista ist Dkill 95 jedoch wirkungslos.

Eine andere Methode, sind Backup-Programme wie DriveImage XML. Ist der Testzeitraum der Demo abgelaufen, bringt man den Rechner mittels des Backups wieder in den Zustand vor der Installation der Demo. Schon lässt sich die Demo erneut aufspielen - der ganze Vorgang lässt sich beliebig oft wiederholen.

Download: Die böse Alternative zum Knacken

Ob ein Tool böse oder gut ist, zeigt sich sehr gut an Limewire. Das Programm ist ein freier Client für das Gnutella-Netzwerk, also einer Tauschbörse. Das Installieren ist völlig legal - nur wenn man versucht urheberrechtlich geschützte oder gar illegale Inhalte aus dem Netz zu saugen, wird es plötzlich "böse".

Genauso verhält es sich auch mit BitComet, einer kostenlosen und deutschsprachigen Software zum Herunterladen über das BitTorrent-Netzwerk.

© Bodo Ehrlichmann

JDownloader umgeht die künstlichen Wartepausen der One-Klick-Hoster beim Herunterladen.

Es zeichnet sich vor allem durch eine übersichtliche Bedienerführung aus. Beliebt, da nur schwer nachvollziehbar, sind Downloads bei One-Klick-Hostern wie Rapidshare oder Megaupload. Der Download, der dort angebotenen Filme, Musik und Software, ist unkomfortabel, da die Dateien gestückelt sind. Hier helfen Tools wie JDownloader oder CryptLoad, die zudem Beschränkungen der One-Klick-Hoster umgehen.

Wer den Internetradiodienst Last.fm nutzt, kann mit LastSharp oder TheLastRipper seine Lieblingsmusik aufnehmen und als MP3-Tracks speichern. VDownloader dagegen sucht, lädt und konvertiert Videos aus Portalen wie YouTube, Google Video, MySpace oder DailyMotion.

Nicht immer möchte man, dass Spuren solcher nicht ganz legaler Downloads auf dem PC zu finden sind. Hier können zwei legale Tools den "bösen Anwender" unterstützen. Dank TrueCrypt landen die illegalen Dateien in einem verschlüsselten Laufwerk, Eraser dagegen tilgt alle verräterischen Spuren vom PC. 

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