Kaufberatung

Dashcam-Kaufberatung:Nützliche Funktionen

NavGear 4K-Dashcam

© Pearl / Montage: PC Magazin

Befestigen lassen sich Bordkameras wie die NavGear 4K-Dashcam mit einem Saugnapf.

Die Minikamera fürs Auto sollte zudem sicher an der Windschutzscheibe, auf dem Armaturenbrett oder am Rückspiegel montiert sein. Weit verbreitet sind dabei Kameras, welche, ähnlich wie ein Navigationsgerät, mit einem Saugnapf an der Windschutzscheibe angebracht werden. Um einen möglichst weiten Blickwinkel auf das Verkehrsgeschehen zu ermöglichen (zum Beispiel auf mehrspurigen Straßen oder auf der Autobahn), verfügen Dashcams in der Regel über ein Weitwinkelobjektiv. Je größer der Weitwinkel, desto mehr vom Verkehr und von der Straße erfasst und sichert die Kamera. Bei einem zu großen Weitwinkel besteht allerdings die Gefahr, dass die Bildqualität wegen Verzerrungen schlechter wird. 

Entscheidend für die Bildqualität ist ferner die Auflösung der Dashcam. Bei einer höheren Auflösung lassen sich auch Details erkennen; was bei der Rekonstruktion eines Unfallhergangs entscheidend sein kann. Praktisch ist darüber hinaus auch ein integriertes GPS-Modul und ein Nachtmodus. Während ersteres die genauen Koordinaten beim Aufprall speichert, erlaubt der Nachtmodus präzise Aufnahmen selbst im Dunkeln. Smarte Auto-Videokameras, wie etwa die Dash Cam 65W von Garmin, bieten zudem einen Kollisionswarner und einen Spurhalte-Assistenten. 

Gespeichert werden Dashcam-Aufnahmen in der Regel auf einer MicroSD-Karte, die meist nicht zum Lieferumfang der Kamera gehört. Und ebenfalls ähnlich wie Navis im Auto lassen sich die kleinen Windschutzscheiben-Kameras über den Zigarettenanzünder aufladen. Auch wenn jetzt nicht gleich jeder Autofahrer zum nächsten Elektro-Discounter eilt, um sich eine Dashcam zu kaufen: Ihre Akzeptanz ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Nach einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom sind knapp zehn Prozent mehr als noch vor drei Jahren (2015: 74 Prozent) der Ansicht, dass die kleinen Videokameras im Cockpit bald zum Alltag gehören werden. Rund zwei Drittel (65 Prozent, 2015: 58 Prozent) sind zudem der Ansicht, dass die Kameras zur Verkehrssicherheit beitragen.

Mehr Verkehrssicherheit durch Videokameras im Auto

So wurde das Dashcam-Urteil des BGH von Versicherungen, den Verkehrsclubs und der Polizei durchweg begrüßt. Dennoch gibt es weiterhin ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit den Mini-Kameras. Mehr dazu im Interview auf der nächsten Seite. Abgesehen davon gibt es auch keine europaweite Regelung. Wer also mit seiner Dashcam ins Ausland in den Urlaub fährt, sollte sich vorher erkundigen, ob das Filmen während der Fahrt erlaubt ist. Außerdem zu bedenken: Die Polizei darf bei einem Unfall das Videomaterial einer Dashcam beschlagnahmen. Und möglicherweise ist der Besitzer der Bordkamera selbst ja auch der Unfallverursacher.

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