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CPU-Kaufberatung: AMD- und Intel-Prozessoren für Profis

CPU 2018/2019: Intel oder AMD?

© AMD

Die kleinste Threadripper-CPU Ryzen 1920X bringt bereits 10 Cores mit. Von derart viel Rechenleistung profitieren aber weder Spiele-PCs noch die allermeisten High-end-Systeme.

Wer mit Spielen wenig am Hut hat, aber viel Power braucht, findet bei den Achtkernern von AMD und Intel die interessantesten CPUs. Sie kosten speziell auf AMD-Seite vergleichsweise wenig und eignen sich ideal für Multithreading-optimierte Anwendungen.

Für 200 Euro bekommen Sie den Ryzen 7 1700X der ersten Generation. Er bringt gegenüber dem Ryzen 7 1700 einen etwas höheren Takt und damit ein kleines Plus an Leistung mit. Eine performancemäßig sichere Bank sind auch die ehemaligen Ryzen-7-Topmodelle Ryzen 7 1800X und 2700X (aktuell ist es der Ryzen 7 3800X).

Intel hat in diesem Segment ganz klar das Nachsehen: Erst im Zuge des Coffee-Lake-Refreshs (Coffee Lake-S beziehungsweise 9. Core-Generation) hat der Chiphersteller seine ersten, mit 8 Kernen ausgestatteten Mainstream-Prozessoren herausgebracht. Die kleinste Version, der Core i7-9700F, schlägt aber schon mit 360 Euro zu Buche. In dem Preisrahmen ist der Ryzen 7 3700X oder 3800X für Sie womöglich die bessere Wahl.

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Überdimensioniert: CPUs mit 10 und mehr Rechenkernen

Nur eine Nischenrolle besetzen Prozessoren mit mehr als 8 Rechenkernen. Darunter fallen die AMD Ryzen Threadripper-CPUs ab dem 1920X und 2920X (jeweils 12 Kerne) beziehungsweise der Intel Core i9-7900X, Core i9-9820X und Core i9-9900X (jeweils 10 Kerne). Aus der Generation Ryzen 3000 gibt es noch den Ryzen 9 3900X mit 12/24 Kernen /Threads.

Warum Nische? Für Standard-Apps und Spiele sind diese High-end-CPUs völlig überdimensioniert. Ihre Fähigkeiten können sie erst bei anspruchsvollen Multithreading-Anwendungen ausspielen und eignen sich damit nur für Spezialfälle wie die 4K-Videobearbeitung oder das Rendering – oder für jeden, der sich die maximale Rechenpower in seinen PC holen will.

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