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3D-Brillen & Co.

Bluetooth erobert Mini-Produkte

Bluetooth ist insbesondere für die drahtlose Übertragung von Audiosignalen bekannt. Mit dem neuesten Standard soll sich das ändern: Infolge eines noch geringeren Energieverbrauchs sollen auch Armbanduhren, Thermostate und 3D-Brillen funken lernen.

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Um die neuen Möglichkeiten von Bluetooth vorzustellen, ging Suke Jawanda, Marketing-Chef der Bluetooth Special Interest Group (SIG) auf Europa-Tour und machte auch Halt in München. Dort präsentierte er stolz das Profil 4.0, das vor allem mit geringem Energieverbrauch punktet.

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Suke Jawanda, Marketing-Chef, Bluetooth Special Interest Group (SIG)

Ein geringer Strombedarf stand eigentlich schon immer weit oben auf der Prioritätenliste. Das gilt vor allem für Mobiltelefone, deren Akkus nicht zu sehr belastet werden dürfen. Der Energiehunger eines Bluetooth-Moduls ist deshalb weitaus geringer als der eines WLAN-Chips, wenn es etwa Sprache zum Drahtlos-Headset schickt. Oder Musik zu einer Docking-Station funkt, was immer mehr Smartphone-Besitzern gefällt.

Doch um kleinste Elektronikgeräte, die als Energiequelle nur eine Knopf-Batterie besitzen, per Bluetooth funken zu lassen, musste der Stromverbrauch weiter sinken. Mit dem Profil 4.0 können Geräte deshalb nun das Logo Bluetooth Smart tragen.

Es besagt: Diese Produkte können in einem äußerst effizienten Stromsparmodus funken - beispielsweise ein Blutdruckmessgerät, das seine Daten an ein Smartphone übermittelt, eine aktive 3D-Brille, die per Bluetooth getaktet wird, oder ein Drahtlos-Kopfhörer, der Steuerbefehle wie Play, Stop und Next zum MP3-Player schickt.

Produkte, die diese Signale empfangen können, erhalten den Stempel Bluetooth Smart ready. Prominente Vertreter dieser Gattung existieren bereits mit dem iPhone 4S, Mac Mini oder MacBook Air von Apple. Auch Windows 8 soll diese Funktion beherrschen. Zusätzlich verstehen Smart-ready-Produkte auch die Standard-Bluetooth-Signale, die nach wie vor mehr Energie benötigen.

Version 4.0 bringt darüber hinaus neue Profile hervor, die den neuen Anwendungsgebieten Rechnung tragen, wie etwa das Blood Pressure Profile. Außerdem können Hersteller eigene Profile entwickeln, die sich per Update auf Geräten nachträglich installieren lassen.

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