Instant-Weblogs

Blogprovider im Test

4.4.2011 von Carola Heine

Ein eigenes Blog in fünf Minuten, dieses Angebot klingt auch in Zeiten preiswerten Webhostings noch verführerisch. Wir haben zehn Anbieter von "Fertig-Blogs" für Sie unter die Lupe genommen.

ca. 2:25 Min
Ratgeber
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  1. Blogprovider im Test
  2. Weblogs.us
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Für wenige Euro im Monat können Sie Webspace mit Datenbank buchen, die populäre Blog-Software WordPress lässt sich buchstäblich in Minuten installieren. Trotzdem kann es Sinn machen, für die noch schnellere und unkompliziertere Einrichtung eines Blogs einen der zahlreichen Blogprovider zu wählen. Einmal müssen Sie sich dann nicht selbst um die Wartung und die zusätzlichen Features kümmern, sondern können einfach vom vorgefertigten Umfeld profitieren.Außerdem haben Sie so die Möglichkeit, mit Inhalten zu experimentieren und auf Wunsch anonym zu bleiben. Gelegentlich bietet es sich auch an, aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung ein Blog auf einer großen Plattform zu erstellen und dieses systematisch mit einem anderen Webprojekt zu verlinken.Vielleicht möchten Sie auch Ihre Kunden davon überzeugen, dass ein Blog besonders einfach zu bedienen ist und auf der eigenen Website Sinn macht. Da bietet sich Word-Press.com an, unkompliziert und ohne Kosten: Bei dieser abgespeckten Version können Sie gratis ein Weblog anlegen.

WordPress.com

-> de.wordpress.com Die Hosting-Version von WordPress bietet zwar viele Funktionen nicht mit an, die Ihnen zur Verfügung stehen, wenn Sie auf eigenem Webspace ein WordPress-Blog betreiben - das sollte klar sein, um Verwirrung zu vermeiden.

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Blogprovider im Test
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Abgesehen davon ist dieses kosten- und größtenteils werbefreie Angebot mit inzwischen über 600.000 Usern und einer großen Auswahl an Themes eine gute Möglichkeit, sich ohne den Aufwand der Installation mit der WordPress-Software anzufreunden und Anschluss in der Word- Press-Community zu finden. Premium-Features wie die eigene Domain lassen sich auf Wunsch auch hinzubuchen.Pluspunkte: populäre WordPress-Software, einfache Verwaltung, Spam-FilterMinuspunkte: keine durchgehend deutschsprachige Dokumentation

twoday.net

-> twoday.net/ Der deutschsprachige Dienst twoday.net bietet kostenlose Accounts sowie "twoday basic" und "twoday advanced" an, die 60 bzw. 240 Euro/Jahr kosten (bei Abschluss eines Abos 36/180 Euro im Jahr). Die kostenlosen werbefinanzierten Blogs erlauben das Anlegen und inhaltliche Gestalten eines persönlichen Weblogs, das nicht der kommerziellen oder gewerblichen Nutzung dient und das Hochladen von Daten bis zu einem Ausmaß von 1 MByte pro Upload bis zu einer Gesamtnutzung von 20 MB (basic 100MByte, advanced 250MByte). Eine eigene Domain und passwortgeschützte Blogs sind nur unter "twoday advanced" möglich.Pluspunkte: große, aktive und deutschsprachige Community, guter SupportMinuspunkte: relativ teuer, wenig Speicherplatz für kostenfreie Blogs

blogger.com

-> blogger.com Wer auf blogger.com ein kostenloses Blog anlegt, kann mit dem Vorlagendesigner das buchstäbliche "Blog in fünf Minuten" anlegen und verfügt dann über eine URL nach dem Muster meinblogname.blogspot.com. Auch wenn die Info-Seiten auf Deutsch vorhanden sind, seit der Bloggerdienst von Google aufgekauft wurde, von Community ist hier nicht viel zu merken. Leider gibt es auch die Funktion nicht mehr, Blogspot-Blogs auf dem eigenen Webspace zu betreiben, diese wurde bei der letzten größeren Umstrukturierung abgeschafft. Abgesehen davon bietet Blogger. com gute Einstiegsmöglichkeiten für Blog-Newcomer.Pluspunkte: kostenlos, viele GestaltungsmöglichkeitenMinuspunkte: Google-Konto und Google-Mailadresse erforderlich

myBlog

-> myblog.de Bei myblog.de können Blogger aus vorgefertigten Designs auswählen, aber auch eigene Layouts integrieren. Multi-User-Blogs sind hier wie auch bei blogger.com möglich, Bloggen ist per Mail und Handy machbar und auf Wunsch kann auch ein passwortgeschütztes Blog geführt werden. Leser können die Beiträge kommentieren und abonnieren (RSS). Die myBlog-Community ist eher jung, viele Blogs von Kindern und Teenagern finden sich hier. Für ein Business-Projekt ist myBlog nur eingeschränkt zu empfehlen, für das anonyme Blogexperiment eines Teenagers schon eher.Pluspunkte: schnell und einfach, deutschsprachige Community, kostenlosMinuspunkte: Werbung, leider auch Overlays

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