Datenrettung

BitDisk Free

6.7.2011 von Peter Stelzl-Morawietz

ca. 2:35 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. Windows 7 repariert sich selbst
  2. BitDisk Free
  3. Fazit

Ganz einfach mit BitDisk Free

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Die benutzerdefinierte Installation von BitDisk Free erlaubt genaue Einstellungen.
© PCgo

Die ersten drei AutoRepair-Methoden haben wir Ihnen als voneinander unabhängige Varianten vorgestellt. Ganz so streng lassen sie sich allerdings nicht trennen, denn die Übergänge sind vielmehr fließend. So verfügt das genannte Image-Programm TrueImage über den speziellen Modus zum Ausprobieren und gegebenenfalls zum Verwerfen von Änderungen.

Zudem erlauben manche dieser Image-Tools, die Sicherungsdatei in eine virtuelle Festplatte zu konvertieren. Eine solche virtuelle Festplatte lässt sich in der Virtualisierungs- Software als Rechner im Rechner starten. Der Übergang zwischen Image und virtuellem PC ist also fließend.

Ähnlich verhält es sich mit der Software BitDisk Free von www.bitdisk.de sowie u.a. der PCgo-Heft-DVD 05/2011 (Nachbestellung unter www.wekashop.de): Auch dieses Programm erzeugt ein virtuelles System. Doch diesen Vorgang erledigt das Programm automatisch. Sie als Anwender merken nichts davon, insbesondere müssen Sie nicht zwischen dem virtuellen und dem realen System hin- und herschalten.

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Das Logo im Taskbereich symbolisiert, dass Bit-Disk alle Aktivitäten im Hintergrund überwacht.
© PCgo

Positiv ist zudem, dass bei der alltäglichen Arbeit kaum eine Beeinträchtigung der Leistung des PCs spürbar ist. Zudem ist BitDisk kostenlos, einfach zu installieren und zu bedienen. Deshalb möchten wir Ihnen dieses Programm im Folgenden näher vorstellen.

Im ersten Installationsschritt wählen Sie Deutsch als Sprache, im Übrigen klicken Sie jeweils auf "Weiter" beziehungsweise "Installieren". Erst bei der Installationsvariante heißt es aufzupassen: Hier wählen Sie die Option "Benutzerdefiniert" und legen im nächsten Schritt die zu schützende Partition fest.

Das ist der Bereich der Festplatte, der immer wieder im ursprünglichen Zustand hergestellt werden soll: also die Windows-Partition "C:". Markieren Sie diesen Bereich und drücken Sie dreimal die Schaltfläche "Weiter". Im letzten Schritt aktivieren Sie die Option "Schutz aktivieren" und klicken wieder auf "Weiter", bis Sie zum Neustart des Computers aufgefordert werden.

AutoRepair in der Praxis

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BitDisk bietet die Möglichkeit, den PC-Schutz auszuschalten, um Änderungen dauerhaft zu übernehmen.
© PCgo

Nach dem Hochfahren von Windows sehen Sie im Taskbereich rechts unten das Symbol des neuen Schutzprogramms. Dieses läuft nun ständig im Hintergrund. Egal, was Sie im Folgenden auf der Windows-Partition erledigen oder welches Programm Sie in der Zwischenzeit installieren - nach jedem Neustart sind alle zwischenzeitlichen Änderungen an der Konfiguration wieder weg.

Probieren Sie es einmal aus, indem Sie eine beliebige Datei auf dem Desktop speichern und den PC danach neu booten. Nach dem erneuten Hochfahren ist die Datei verschwunden.

Was aber tun Sie, wenn Sie etwas behalten möchten? Wenn Sie also bewusst eine Software installieren, sie dauerhaft nutzen möchten und diese auch nach dem Neustart nicht wieder gelöscht sein soll? Auch dafür bietet das Programm eine Lösung: Klicken Sie auf das genannte Programm-Icon in der Taskleiste. Auf der Programmoberfläche drücken Sie die einzig aktive Schaltfläche "Schutz deaktivieren" und bestätigen mit "OK".

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Eine zweite, nicht geschützte Daten-Partition ist bei der Verwendung eines AutoRepair-Tools notwendig.
© PCgo

Allerdings muss dabei etwas ganz Wichtiges beachtet werden. So wird der Schutz nämlich erst nach einem erneuten Start des PCs deaktiviert. Es bleibt Ihnen daher nichts anderes übrig, als nochmals das gewünschte Programm zu installieren oder die beabsichtigte Änderung durchzuführen. Um auch weiterhin auf der sicheren Seite zu sein, dürfen Sie keinesfalls vergessen, anschließend den Schutz der Windows-Partition auf die gleiche Weise wieder einzuschalten. Im praktischen Betrieb sollten Sie daher einige Hinweise beachten.

So ist es wichtig, alle persönlichen Dokumente und Dateien auf einer Partition zu speichern, die beim erneuten Start des PCs unangetastet bleibt, also nicht wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgesetzt wird. Ein zweiter Festplattenbereich für Daten ist zwar ohnehin immer ratsam, hier jedoch ist solch ein Bereich unumgänglich. Dazu erstellen Sie am besten eine neue Daten-Partition auf der Festplatte. In Windows 7 erledigen Sie das über die "Datenträgerverwaltung".

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