AMD oder Nvidia?

Beste Grafikkarte fürs Geld: Kaufberatung & GPU-Tipps von 100 bis 500 Euro

Wer eine Grafikkarte kaufen möchte, findet hier starke wie preiswerte Angebote für seinen Gaming-PC. Wir haben Empfehlungen für GPUs von 100 bis 500 Euro.

Grafikkarte optimal einstellen

© BokehStore / shutterstock

Ohne Grafikkarte bzw starke GPU kein Spielevergnügen: Wir zeigen, welche Grafikkarte für welches Budget lohnt.

Wir zeigen Ihnen die besten Grafikkarten für wenig Geld! Wer seinen eigenen PC zusammenstellt, schaut auf sein Budget und entscheidet: Sind die Gesamtkosten für einen typischen Spielerechner im mittleren bis hohen dreistelligen Euro-Bereich, kann eine GPU für einen Gaming-PC durchaus die Hälfte des Budgets veranschlagen – also bis zu 500 Euro. Günstige und aufrüstbare Office-PCs für etwa 200 bis 300 Euro lassen sich entsprechend mit Grafikkarten rund um 100 Euro eingeschränkt spieletauglich machen.

Dass sie unter 100 Euro keine Leistungswunder erwarten dürfen, ist klar. Deshalb wäre es für den einen oder anderen Geldbeutel klüger, auf integrierte Lösungen zu setzen - vorausgesetzt, der Rechner steht noch auf der Beschaffungsliste. Aktuelle Vega-Lösungen von AMD etwa in Verbindung mit kleinen und mittleren Ryzen-Chips schneiden dabei gar nicht so schlecht ab. Sie reichen für Titel wie League of Legends, Age of Empires 2 Definitive Edition oder gar Fortnite.

Mit den Preisgrenzen von 100 bis 500 Euro decken wir Grafikkarten ab, die sich für Gaming auf 1080p- (1.920 x 1.080) und 1440p- bzw. WQHD-Bildschirmen (2.560 x 1.440) eignen. Für 4K-Gaming sollten Sie das Gesamt-Budget des Rechners und somit für die Grafikkarte deutlich höher ansetzen.

Wer aktuell 60 FPS (frames per second, Bilder pro Sekunde) auf Ultra-HD (3.840 x 2.060) verwirklichen will, sollte mindestens 800 Euro ansetzen – alleine für den Pixelbeschleuniger, und selbst dann läuft nicht alles flüssig in 4K.

Grafikkarte kaufen: AMD oder Nvidia?

Die Entscheidung zwischen den beiden Hauptherstellern AMD und Nvidia ist mittlerweile etwas einfacher. Seit Anfang 2019 müssen Sie Ihre Entscheidung nicht mehr von Adaptive-Sync-Features abhängig machen. Die Frage G-Sync oder FreeSync stellt sich dank „G Sync Compatible“ nicht mehr, außer Sie wollen Nvidias neuen Standard „G-Sync Ultimate“ nutzen, der 4K, hohe Hertz-Zahlen und HDR mit besonders hoher Leuchtkraft verspricht.

Abgesehen davon, dass es diese Features (bald) auch für FreeSync-Monitore gibt, die Nvidia-Grafikkarten unterstützen, brauchen Sie für 4K ohnehin ein höheres Budget.

Sie müssen sich aktuell lediglich fragen, ob Sie Nvidias Echtzeit-Raytracing nutzen wollen. Das beginnt mit der Geforce RTX 2060 (ohne Super) für rund 350 Euro, bringt aber nur 6 GB Arbeitsspeicher mit. Die begrenzte Speichermenge können wir für anspruchsvolles Full-HD-Gaming mit deutlich mehr als 60 FPS oder für 1.440p-Spiele nur mit Bauchschmerzen vertreten. Mit mehr Speicher können bspw. Spiele-Assets (Texturen etwa) hochauflösender sein. Ein deutlich weniger häufiges Nachladen wird nötig, Spiele ruckeln weniger. Die Wahl fällt somit also eher auf die neueren Super-Varianten mit 8 GB.

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Die Entscheidung für eine Grafikkarte können Sie somit statt vom GPU-Hersteller von anderen Faktoren abhängig machen: Preis-Leistung, Stromverbrauch, Wärmeentwicklung oder Lautstärke beispielsweise. Über Letzteres geben neben Tests die Kühllösungen Aufschluss. Wer wenig Platz hat, also eher mit viel Abwärme im Gehäuse kämpft, könnte die Blower-Varianten mit einem Lüfter (der Abwärme ansaugt und nach draußen pustet) nehmen. Das bringt aber oft mehr Lautstärke mit. Für den Durchschnitts-PC wären Lösungen mit zwei oder drei Lüftern (je nach Leistungsklasse) die bessere Wahl. Hersteller mit guten Kühllösungen sind u.a. Sapphire, Zotac oder Asus.

Auf den nächsten Seiten schauen wir uns an, welche Grafikkarten für welches Budget taugen. Wir nennen nach Möglichkeit Karten mit Chips von AMD und Nvidia und verraten, was Sie beachten sollten. Der aktuelle Update-Stand: 13.12.2019 um 14:45 Uhr - wir haben die Radeon RX 5500XT "berücksichtigt" und die Geforce 1650 Super mit aufgenommen.

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