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Heimkino 2019: Tipps - Soundbars

Samsungs Werk & Harmans Beitrag: HW-N950 im Test

© Samsung

Das System lässt sich bequem und ohne große technische Installationen ins Wohnzimmer integrieren. Dank Funkverbindung entfällt lästiges Kabelverlegen quer durch den Raum. Auch das Design fügt sich nahtlos in verschiedene Interieurs ein.

Gerne einen kräftigen Sound, aber bitte keine Kästen überall im Wohnzimmer samt Strippen quer durch den Raum – so der verbreitete Tenor in vielen Haushalten. Hier kommen Soundbars ins Spiel: Die schmalen Klangbalken stören optisch kaum, peppen dünnen Fernsehton jedoch merklich auf.

Surround oder 3D? 

Die Klangbalken sind meist mit einer ganzen Reihe an Lautsprecher-Chassis bestückt. Damit können sie nicht nur Stereo-Klang kräftig zu Gehör bringen, sondern oft auch Raumklang-Effekte erzielen. Das reicht von einer breiteren Stereo-Bühne bis hin zu ausgeklügelten Verfahren, die gezielt Raumreflektionen erzeugen. 

Yamaha konnte hier bereits vor Jahren Maßstäbe mit seiner Soundprojektor-Technologie setzen. Die Projektoren strahlen den Schall für rückwärtige Effekte und – je nach Modell – für die Höhenkanäle gezielt auf Wände und Decke ab. Diverse Hersteller kopieren die Technik.

Sub im Paket 

Die meisten Soundbars kommen im Paket mit Subwoofer des gleichen Herstellers. Diese Duos verbinden sich meist drahtlos, was natürlich nicht zwei Stromanschlüsse erspart. Die kabellose Verbindung ist praktisch. Soundbars, die eine zusätzliche Buchse für externe Subs haben, sind daher ein Auslaufmodell.

Anschlussfreudig

Im HDMI-Zeitalter sollte eine Soundbar entsprechende Eingänge haben. Ideal ist eine HDMI-ARC-Buchse, sofern auch das TV-Gerät über HDMI ARC verfügt. Über den Audio Return Channel liefern Fernseher dann den Ton an die Soundbar. 

Das klappt in der Regel auch mit weiteren an das TV-Gerät angeschlossenen Zuspielern wie einem Blu-ray-Player. Sonst helfen weitere HDMI-Eingänge an der Soundbar oder ein digitaler S/PDIF-Eingang. 

Ein analoger Stereoanschluss sollte genügen. Beinahe unverzichtbar sind Bluetooth oder WiFi für Musik vom Mobilgerät oder von Streaming-Services wie Spotify, Deezer oder Tidal.

Checkliste für den Soundbar-Kauf

  • Surround oder 3D
  • HDMI (mit ARC)
  • Bluetooth & WiFi
  • zugehöriger Subwoofer
  • Multiroom & App

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