3D mit jedem TV und Monitor

3D in der Praxis

11.10.2010 von Jörg Knitter

ca. 2:05 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. 3D-Filme: So geht's mit YouTube, Blu-ray und Co.
  2. 3D in der Praxis
  3. Links und rechts zusammenfügen
  4. Die richtigen Tools für alle Formate
  5. Von YouTube & Co zum Wohnzimmer-3D
  6. 3D-Blu-ray, 3D-TV und 2D-zu-3D
  7. Komprimieren und ausgeben

3D-Wiedergabe setzt natürlich entsprechendes Material voraus - YouTube dürfte hier auf Anhieb für einen Test die naheliegendste Quelle sein. Neben der Eingabe von Suchbegriffen

YouTube mit 3D-Optionen
Rufen Sie ein 3D-Video bei YouTube auf, das mit dem Tag "yt3d:enable=true" versehen worden ist, bekommen Sie umfangreiche Ausgabeoptionen angeboten.
© Archiv

wie "anaglyph" oder "red cyan" ist vor allem das Kürzel "yt3d" zielführend. Wie YouTube unter http://youtube-global.blogspot.com/2009/07/now-in-3d-join-experiment-with-us.html letztes Jahr bekannt gab, kann man Videos, deren Stereo-Bilder nebeneinander angeordnet sind, bei YouTube hochladen und in 3D betrachten - als Tag solle man "yt3d:enable=true" mitgeben. Der Vorteil: Da erst der Player die Videos entsprechend der ausgewählten 3D-Wiedergabeart zusammensetzt, ist die Ausgabe von der verwendeten Hardware unabhängig.  Sie können nämlich durch Klick auf den "3D"-Button rechts unten wählen, wie bei Ihnen das Video ausgegeben werden soll.

Wer die im letzten Abschnitt genannten Anaglyphen-Optimierungen ausprobieren möchte, kommt um den "Stereoscopic Player" von www.3dtv.at nicht herum - entwickelt vom bereits genannten Peter Wimmer. Seine Software bietet umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten und unterstützt nicht nur eine große Menge an Anaglyphen-Färbungen, sondern scheint auch nahezu jede verfügbare Art von 3D-Hardware zu unterstützen - auch die Polarisationsmonitore. Eine Demo-Version gibt es kostenlos auf der Website zum Download, die Privatlizenz kostet 39 Euro.

Der Stereoscopic Player von www.3dtv.at
Der Stereoscopic Player von www.3dtv.at bietet umfangreiche Konfigurations- und Ausgabemöglichkeiten - und unterstützt damit praktisch jede 3D-Hardware.
© Archiv

Wer sich ein Nvidia-3D-Vision-Kit geleistet hat, hat mit dem "Nvidia 3D Vision Video Player" bereits eine OEM-Version des "Stereoscopic Players" bekommen. Aber auch wer keine Shutterbrille nebst entsprechendem Monitor gekauft hat, sollte sich bei den Nvidia-Treiber-Downloads die 3D-Vision-"Full Driver CD" herunterladen und installieren: Haben Sie in den Nvidia-Treiber-Einstellungen die anaglyphe Ausgabe aktiviert, lassen sich 3D-Videos auch mit dieser kostenlosen Version des Stereoscopic Players wiedergeben, sobald die Ausgabe auf "Fullscreen" eingestellt ist. Viele Einstellungen wie die Farbe der Anaglyphen lassen sich hier allerdings nicht verändern - es ist eben "nur" eine abgespeckte OEM-Version. Und natürlich funktioniert 3D Vision nicht mit den Grafikkarten anderer Hersteller.

Für die 3D-Blu-ray-Wiedergabe ist derzeit "PowerDVD 10 Ultra 3D" erste Wahl. Diese Version spielt 3D-Blu-rays sowie entsprechend 3D-kodierte Filme ab und kann sie auf 3D-Displays, aber auch anaglyph ausgeben. Ein eingebauter 2D-auf-3D-Konvertierer soll auch flachem Material Räumlichkeit geben, aber wie bei 3D-Fernsehern auch ist das Ergebnis von der Qualität her nicht mit "echtem" 3D-Material vergleichbar. Eine Besonderheit bei PowerDVD: Stellen Sie in der Software die Ausgabe auf anaglyph, wird der Rotanteil in Build 2113 komplett reduziert - selbst durch die Brille wirkt das Bild irgendwie grünstichig. Nvidia-Nutzer können dann alternativ auch die anaglyphe 3D-Darstellung des Treibers verwenden, indem sie bei PowerDVD die 3D-Vision-Ausgabe aktivieren und in den Vollbildmodus gehen - sie bekommen dann ein Bild mit praktisch unreduziertem Rotanteil, was aber zum bereits genannten Flimmern führt.Die derzeit einzige Alternative zu PowerDVD 10 Ultra scheint ArcSofts "TotalMedia Theatre 3 Platinum" mit 3D-Plug-in zu sein, das man für 89,99 Euro (Hauptprogramm) + 19,99 Euro (Plug-in) als Download auf der Herstellerseite unter www.arcsoft.com bekommen kann.

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