Browser wird zum PC

ZeroPC - ein Desktop fürs Cloud-Computing

Was früher auf der eigenen Festplatte gespeichert war, wandert mehr und mehr ins Netz oder neudeutsch: "in die Cloud": E-Mails zu einem Web-Mail-Dienst, Bilder zu Picasa, Flickr oder ähnlichen Diensten, Videos zu YouTube. Das Start-up-Unternehmen ZeroPC hat daraus eine Geschäftsidee entwickelt: den Desktop fürs Cloud Computing.

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Ausschnitt der Webseite
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© ZeroPC.com

Die Firma ZeroPC wirbt mit: "Machen Sie einen PC aus Ihrem Browser!" Der ZeroPC-Desktop läuft selber - selbstverständlich - in der Cloud und soll dort zur zentralen Schnittstelle für alle web-basierten Dienste werden. Loggt man sich bei ZeroPC ein, sieht man eine Desktop-Oberfläche, wie man sie von Windows, KDE, Gnome etc. her kennt: Icons, über die auf Ordner und Anwendungen zugegriffen wird. Doch dahinter steckt Web-Technik: Fotos, Videos und andere Inhalte, die bei Facebook, Flickr und Google Docs lagern, lassen sich managen, als würden sie in Ordnern auf der lokalen Festplatte liegen. Ein Nutzer kann z.B. Fotos auf Facebook auswählen und in einen Flickr- oder Picasa-Ordner ziehen. ZeroPC loggt sich im Hintergrund ein und kopiert die Daten.

Gedacht ist das Angebot für Anwender, die mehr Ordnung in ihr Internet-Leben bringen wollen, und Bildungsinstitute, die mit dieser modernen Version des Thin Client Hardware-Kosten sparen können.

7.4.2011 von Beate Rother

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