Neue Youtube-Funktionen

Bessere Nutzer-Kontrolle in Youtube-Kommentaren

Youtube-Kommentare werden oft für die Darstellung recht trüber Inhalte missbraucht. Google will jetzt eine bessere Kontrolle über die Kommentare einräumen und verknüpft diese Funktionen auf Wunsch auch mit Google Plus.

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Google stellt bessere Optionen für Youtube vor.
Google stellt bessere Optionen für Youtube vor.
© Screenshot: WEKA, http://youtube-global.blogspot.de/

Google hat einige Änderungen und Neuerungen in den Kommentar-Funktionen seines Video-Portals Youtube angekündigt. Insgesamt soll damit der Kommentar-Spam eingedämmt werden. Kontrollieren will jedoch der Youtube-Mutterkonzern nicht selber, sondern räumt den Betreibern von Youtube-Videokanälen neue Möglicheiten ein, in den Kommentaren aufzuräumen und diese zu gestalten. Dazu dient auch eine engere Verknüpfung zum sozialen Netzwerk Google Plus.

In einem offiziellen Blogeintrag vom 24. September erläutert Youtube die Neuigkeiten. Um Spam zu verhindern, haben Videokanal-Betreiber jetzt die Möglichkeit, Kommentare bestimmter Nutzer oder Kommentare, die bestimmte Schlüsselwörter enthalten, auszuschließen.

Weitere Neuerungen: Die - bislang rein chronologische - Reihenfolge kann beeinflusst werden. Beispielsweise kommen "prominente" YouTube-Nutzer mit positiven Bewertungen sowie die "Freunde" aus dem sozialen Netzwerk Google Plus und die Kommentare des Video-Erstellers ganz nach oben, während ein eher zufälliger Kommentar oder der eines bereits als Spam-Produzent bewerteten Users nach hinten rückt. Außerdem kann die Sichtbarkeit von Kommentaren gesteuert werden. Private Kommentare für den Video-Ersteller sind ebenso möglich wie das Einschränken von Kommentaren auf bestimmte Nutzergruppen. Auch werden Kommentare unter Videos in Google Plus in YouTube sichtbar und umgekehrt - falls das gewünscht wird.

Die Verknüpfung von Funktionen in YouTube und Google Plus wird vermutlich mehr User veranlassen, sich in dem sozialen Netzwerk anzumelden, wofür der Klarname gefordert wird. Wie Youtube jedoch versichert, sollen die Nutzer ihre Youtube-Kanäle auch weiterhin unter einem Pseudonym betreiben können.

26.9.2013 von Joachim Drescher

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